Auswirkungen der Ignoranz oder die sieben Todsünden

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Auswirkungen der Ignoranz oder die sieben Todsünden

Ich möchte gerne darstellen, wie weit sich die Gesellschaften schon zu Menschenverachtenden Konstrukten entwickelt haben. Im Grunde leben wir in ständiger Spannung, in ständiger Suche, in ständiger Verteidigung, in ständiger Besitzstandsbewahrung. Wir sind auf der Hut, leider in ständiger Ausblendung des Unrechts.
Es geht sogar weiter. Im Grunde befinden wir uns in einem ständigen Zustand der Sünde. Allgemein bekannt sind die sieben Hauptsünden, Hauptlaster oder Todsünden, sie schieben sich in den Vordergrund, sie übernehmen.
Nicht unbedingt bei jedem einzelnen, sondern bei uns als Gruppe, als Gemeinschaft.
Sogar die, die diesen Zustand nicht teilen, die angeblich gerechten, machen sich schuldig, weil sie nicht verhindern. Weil sie nicht verhindern, was auch in Ihrem Namen geschieht.

Dafür ist natürlich zuerst erforderlich, die sieben Totsünden genauer zu untersuchen, Gründe für das entstehen, aber auch für den Ausweg aus der Sünde darzustellen.

Da wären

1. Hochmut (Stolz, Eitelkeit, Übermut)                           2. Geiz (Habgier)
3. Wollust (Ausschweifung, Genusssucht, Begehren)   4. Zorn (Wut, Rachsucht)
5. Völlerei (Gefräßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht)     6. Neid (Eifersucht, Missgunst)
7. Faulheit (Feigheit, Ignoranz, Trägheit des Herzens)[i]

 

Sünde als Ersatzgott

Sicherlich nicht alle, aber einige dieser Sünden sind heute zu Ersatzgöttern aufgestiegen und erfüllen somit die Voraussetzungen der kirchlichen Definition.
Die Lehre der Kirche nennt „denjenigen Akt eine Todsünde, durch den ein Mensch bewusst und frei Gott und sein Gesetz sowie den Bund der Liebe, den dieser ihm anbietet, zurückweist. Indem er es vorzieht, sich sich selbst[ii], oder irgendeiner geschaffenen und endlichen Wirklichkeit, irgendeiner Sache“, die im Widerspruch zum göttlichen Willen[iii] steht, bzw. lebensverneinend ist, zuzuwenden.

Das heißt, wir heben eine oder mehrere der oben genannten Ausrichtungen, Gefühle oder Verhaltensweisen über Gott und machen sie für uns zu unserem Ersatz-Gott, zu unserem Götzen und entfernen uns damit von unserem göttlichen Ursprung und von unseren Möglichkeiten. Wir entfernen uns von der Möglichkeit und persönlich frei zu entfalten, ohne uns durch die oben genannten Verhalten lenken zu lassen, Marionetten zu werden, ohne eigenen Willen und ohne die Möglichkeit situationsbedingt zu bewerten und zu handeln. Wir entfernen uns von der Möglichkeit, Gott nahe zu sein, dem, der mir auch nahe sein will, dem Gott, der darauf brennt uns kennen zu lernen, so wie wir sind.

Und nicht so, wie uns diese Verhaltensweisen, diese schlechten Muster, diese falsche Moral, machen.

Wir sind alle betroffen

Das tückische dabei ist, dass es entgegen der kirchlichen Definition bei jedem einzelnen meist unbewusst abläuft. Wir bemerken gar nicht, dass wir, dass ich, dass jeder einzelne die Sünde, die Ferne von Gott, den falschen Weg gehen, weil uns dieser als der einzig richtige vorgemacht wird. Wir verschließen die Augen vor der Wahrheit, wir lassen uns von den Medien, von der Gesellschaft vormachen, dass wir so zu sein haben, dass wir besonderen Gruppen angehören und damit auch besonders sind. Und das, wenn man einer Gruppe angehört (angehören möchte) sich auch entsprechend verhält, alternativlos.
Das schlimme ist, dass wir uns anderen Gruppen gegenüber abgrenzen, Sie als anders, als fremd empfinden, die und wir. Dann haben wir keine Gnade mehr. Dann wenden wir, kollektiv, jede der oben genannten Verhalten an, ohne Gewissen, ohne Reue.

 

 

Im Folgenden entsteht eine kleine Serie, die die sieben Hauptsünden im Einzelnen behandelt.

waytolight.eu/category/gesellschaft/die-sieben-totsuenden/

 

Ein weiterer Baustein für das Jeschua Manifest zur Vorbereitung der Partei
Tag8 Nächstenliebe, Erhalt der Schöpfung, Gleichheit aller Menschen: www.day8.eu

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[i] https://de.wikipedia.org/wiki/Todsünde

[ii] Der offizielle lateinische Text lautet: Cum tota Ecclesiae traditione peccatum mortale eum dicimus actum, quo homo lib ere scienterque repudiat Deum, eius legem, foedus caritatis, a Deo sibi propositum, praeoptans se ad se ipsum, ad aliquid divinae voluntati contrarium convertere (id conversio ad creaturam vocatur). / vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Todsünde

[iii] Vgl. Reconciliatio et paenitentia, Nr. 17.  /  vgl. Maurach, Reinhart / Schroeder, Friedrich-Christian / Maiwald, Manfred: Strafrecht Besonderer Teil, Teilband 2: Straftaten gegen Gemeinschaftswerte, 9. Auflage, Heidelberg 2005, S. 42.  /  vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Todsünde

September 11th, 2016 by