Category: Erkenne Dich selber

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Oktober 4th, 2016 by micha

Spiritualität heute – Exerzitien für mich.

Ich verstehe Spiritualität nicht unbedingt als Frömmigkeit, sondern vielmehr als die Hinwendung zu Gott. Als die Möglichkeit, im Gebet Kontakt aufzunehmen, eine Verbindung einzugehen und Ihm nachzufolgen. Ich suche eine Möglichkeit, die nicht unbedingt in kirchlichem Kontext stehen muss, vielmehr suche ich den direkten Kontakt in kosmischen Sinn.
Ich weiß, dass sich dieses Bedürfnis schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte entwickelt hat und uns über alle Epochen, Völker und Religionen hinweg voran getrieben hat; auf der Suche nach dem der da ist, war und immer sein wird. Auch ich suche das, was uns verbindet, nicht entzweit, das was Leben schafft, fördert und ermöglicht, nicht zerstört, nach der Ordnung im Chaos, nach dem Sinn im Unsinn.

Ich bin auf der Suche nach einer geeigneten Methode, wie ich mein Leben nach dem Obersten ausrichten kann, wie ich Kontakt aufnehmen kann, wie ich ein Gespür entwickeln kann für den Willen, die Ordnung, die Richtung, das Richtige. Wie ich Ihm folgen kann.

Bei meiner Suche nach Spiritualität bin ich auf ein Angebot des Jesuiten-Ordens gestoßen.

 

Online Exerzitien. 

Eigentlich über einen kleinen Hinweis in dem Buch „Aufmerksamkeit ist das natürliche Gebet der Seele“ von Regina Bäume und Michael Platting. Hier wird die Möglichkeit von online Exerzitien erwähnt.  Eine kurze online Suche und ich hatte die entsprechende Internetseite des Jesuiten Ordens gefunden: http://www.heribert-graab.de/online-exerzitien/index.html oder https://www.facebook.com/Online.Exerzitien.

Ein Angebot, das mich speziell wegen der individuellen Begleitung durch einen Jesuiten oder geschulten Mitarbeiter, überzeugt hat (natürlich gibt es auch weibliche Betreuerinnen). Die Plätze sind begrenzt, deshalb ist eine Bewerbung unter online-exerzitien@jesuiten.org erforderlich.
In meiner Bewerbung wies ich auf meine Defizite im Bereich Gebet und direktem Kontakt zum Herrn hin, bittete um Hilfe. Und ich bekam meine Hilfe.

In Form eines sehr erfahrenen Jesuiten Paters, der in seinem Leben schon echt was geleistet hat. Er war sogar jahrelang für den Orden im Vatikan und hat sich über lange Zeit für die Verständigung mit anderen Konfessionen und anderen Kulturen eingesetzt.
Und dieser Mann wollte sich jetzt über vier Wochen um mich kümmern. Wahnsinn!

 

Exerzitien – Was ist das?

Exerzitien sind eine Zeit der geistlichen Übung, die abseits des alltäglichen Lebens durch Askese und Kontemplation zu einer intensiven Besinnung und Begegnung mit Gott führen soll. Sie werden einzeln oder in Gruppen durchgeführt und können von einigen Stunden bis mehrere Wochen oder Monate dauern.[1]

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Die Regeln:

Bei der Online-Variante wird jeden Morgen durch den Betreuer per eMail ein Impuls gegeben, den der Betreute mit in den Tag nimmt. Dabei ist der Impuls so kurz, dass er den Tag über im Kopf behalten werden kann, was eine möglichst intensive Beschäftigung ermöglicht. „Die Impulsgedanken sollen in das Leben eingepasst werden, sie fordern und bewirken unsere Beständigkeit in Gottes Gegenwart. Bei den Online-Exerzitien geht es um Besinnung und Konzentration auf das Wesentliche im Leben, das ganz besonders im Gebet, Gespräch mit Gott, das daraus wächst und immer mehr lebensbegleitend werden soll.“ [2]  Dazu wird im Rahmen der Möglichkeit des Betreuers geholfen.

Täglich soll man sich abends noch einmal mit dem Thema beschäftigen und einige Notizen verfassen, damit man seine Eindrücke der Woche Sonntags zu einem Wochenbericht zusammenfassen kann. Dieser wird dann vom Betreuer ausgiebig kommentiert und es werden gute Tipps und Hinweise gegeben.
Auch Zwischenfragen in der Woche werden beantwortet, wovon ich, besonders in den ersten zwei Wochen, intensiv Gebrauch gemacht habe.

 

Die erste Woche:

Die Impulse der ersten Woche haben vor allem Gottes Nähe und seine liebende Gegenwart bewusst gemacht. Es ging darum, ruhig zu werden und zu hören. Zu hören vor Gott, von Gott und mit Gott. Es ging darum, Gott im Alltäglichen zu spüren, zu erkennen und zu begegnen. In Ruhe ein Gespür zu entwickeln, damit man Gott hören kann, aber auch damit Gott mich finden kann.

Es wurde darauf eingegangen, dass Gott für uns da ist, mit Jahwe „Ich-bin-da“ hat er sich schon Mose am brennenden Dornbusch zu erkennen gegeben. Gott ist für uns da, für sie, für mich. Er ist ein hörender Gott, aber er tritt nicht unbedingt selbst in Erscheinung, er führt uns durch andere Menschen, manchmal ganz versteckt. Es wird versichert, wie und was Gott für uns ist, was wir für Gott sind. Er ist der Gott, der uns umgibt, der uns trägt und erträgt. Seine persönliche Liebe, seine Treue, nicht unsere Moral, garantiert das. Gott liebt uns, jeden einzelnen, so wie eine Mutter sein Kind! Ja sogar noch mehr. Und darauf können wir uns verlassen, nicht unseretwegen, sondern seinetwegen. Und Gott hat Freude an uns, an jedem einzelnen, Gott liebt uns. Aber lieben wir auch Gott?

Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes, nichts, nicht Sünde, nicht Chaos, nicht Angst, nicht die anderen; aber auch nicht wir selbst. Im Gleichnis vom verlorenen Sohn erfahre ich, dass nicht nur ich Gott brauche, sondern auch Gott Sehnsucht nach mir hat, mich braucht, um komplett zu sein.

Alle Impulse werden von Angaben zu interessanten Bibelstellen zum Thema begleitet, man hat also immer die Möglichkeit, über den Impuls hinaus noch weitere Anregungen zu bekommen.

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Erste Woche – Was ist bei mir passiert?

Ich glaube, ich habe es meinem Betreuer in der ersten Woche nicht leicht gemacht. Fast täglich habe ich auf die Impulse geantwortet und auch Antwort erhalten. An jedem Tag der Woche hatte der Impuls auch etwas mit meinem Leben, mit meinem Verständnis von Gott zu tun. Es kam mir vor, dass mein Betreuer, wie in den Impulsen erwähnt, zu mir geschickt wurde, um mir einen Weg zu zeigen. Ich kam mit meinen Nächsten ins Gespräch, bin mir wieder meiner dunklen Seiten bewusst geworden, habe ein besseres Gespür entwickelt, mit ihnen umzugehen.

Ich habe erkannt und gelernt, dass ich mit meinem Verhalten auch immer Einfluss auf andere habe. Ich habe erfahren, dass ich diese Auswirkungen auf andere akzeptieren und verstehen lernen muss, auch wenn es mir nicht so in den Kram passt, oder unangenehm ist.
Ich habe mich wieder an das Herzensgebet erinnert, das ich früher praktiziert hatte. So kam ich der Kontemplation wieder näher, mit der ich mich in der letzten Zeit so beschäftige.
Ich beschäftigte mich mit Toleranz.  Mit Toleranz anderen gegenüber. Damit, dass jeder denkt, sein Glaube wäre der einzig Richtige. Das mag stimmen, jedoch kann man immer nur sagen, dass für die jeweilige Person sein Glaube der Richtige ist. Ich kann gar nicht beurteilen, wie und was für andere das richtige ist.

Bestimmend war auch die Erkenntnis, dass Gott denen hilft, die sich regen. Er kann es nur in die richtige Richtung lenken, wenn man in Bewegung ist. Gott ist mit denen, die auf ihn zugehen, sich auf ihn einlassen. Gott hilft denen, die den ersten Schritt tun, ist zum Beispiel mit denen, die verzeihen, was ja auch eine aktive Handlung ist. Verzeihen kann man nur, wenn man sich dazu entschließt. Man kann nicht verzeihen, wenn man untätig ist. Das passiert nicht einfach so.

Ich glaube, das war auch eine der Kernaussagen. Ohne Bewegung kann sich nichts verändern, kann also auch nichts besser werden, sich zum Guten wenden. Ohne dass man sich in Bewegung setzt, kann einem auch keiner auf dem Weg entgegenkommen. Ohne Weg, ohne Ziel kann uns nicht geholfen werden, wie sollte das auch gehen?
Gott macht uns dadurch zu besseren Menschen, die Lösungen suchen; nicht den Rückzug. Er macht uns  zu Menschen, die aktiv auf andere zugehen, wenn es mal schief läuft. Zu Menschen, die erkennen.
Nur so kann man sich ändern, besser werden. Ein Gott, der alles ohne Gegenleistung hergibt, ändert die Menschen nicht, das Resultat wäre Stagnation und Unselbständigkeit.

 

Die zweite Woche:

Die zweite Woche beschäftigte sich mit dem Gebet. Worüber können und wollen wir mit Gott reden? Im Besonderen wurde „natürlich“ das Vater unser behandelt und der fordernde Charakter, die Vorleistung, die in den Worten von uns verlangt werden, in den Vordergrund gestellt. Zum einen die Verantwortung für alle, dadurch, dass wir um das Brot für UNS bitten. Also nicht für mich, sondern für alle. Wir bitten um die Versorgung aller Menschen.
Zum anderen an anderer Stelle, zurechtgerückt, „wie auch wir unseren Schuldnern ERLASSEN HABEN“, die Vorleistung.
Wie können und wollen wir zu Gott beten? Hierfür ist Zeit, Besinnung, Achtsamkeit, Atem und Stille erforderlich. Wir sollen SEIN vor Gott, mit allen Sinnen, wir müssen den rechten Ernst haben.

Es ging darum, worum, wie und wann wir beten. Beten kommt von bitten, aber es ist mehr. Ignatius (der Ordensgründer der Jesuiten) rät, zuerst Gott für seine Wohltaten in unserem Leben zu danken. Wir sollen mit Gott auch reden, wenn es uns gut geht und danken, nicht nur beten; bitten, wenn es uns schlecht geht. Ist es nicht schön, auch einen Adressaten für unseren Dank zu haben?

Beten heißt auch bitten, aber muss es immer Weltlich-Materielles sein? Können wir nicht auch darum bitten, dass unser Glaube, unser Vertrauen wächst. Darum, dass wir einander achten und ertragen, dass mein Herz lieber verwundbar, als hart sein soll, dass ich lieber in unscheinbarer Ohnmacht leben möchte, als hochmütig und unzugänglich? Können wir nicht um Demut und Güte bitten, nicht bei anderen, sondern bei uns? Können wir nicht darum bitten Jesu Worte zu verstehen? Es geht beim Gebet aber auch um Glauben. Wir müssen glauben, damit geholfen werden kann, ohne Glauben kann es keinen Einsatz für uns geben, weder von Jesus, noch von Gott. Das gilt auch, wenn wir für andere beten, Fürbitte leisten. Nur unser Glaube kann Jesu tun bewirken.

Zweite Woche – Was ist bei mir passiert?

Auch in der zweiten Woche ist mir wieder einiges bewusst geworden. Über die  Verantwortung im Vater unser habe ich schon vorher sehr viel nachgedacht, im Besonderen über das wir und die damit einhergehende Verantwortung für unsere Nächsten, aber auch für alle anderen Menschen. Uns geht es doch deshalb so gut, weil anderswo auf der Welt soviel Unrecht prayygeschieht. Das ist der Preis für unseren Wohlstand, den wir gerne akzeptieren. Ich weiß, dass das nicht im Sinne des Vaters ist, ich weiß auch, dass wir es ändern müssen. Das ist ein Thema, zu dem ich jeden Tag bete.

Aber es ist schwer, tagtäglich Zeit für Gott, aber damit auch für mich selbst zu finden.
Oft ist das im Leben zwischen den Terminen und dem Wollen und Haben kaum unterzubringen. Aber ich bin ins Handeln gekommen. Ich habe das Verhältnis zu meinen Nächsten in dieser Wochen stark verbessern können, das ging nur, weil wir gehandelt haben, aufeinander zu- und eingegangen sind. Wir sprechen viel mehr, wissen jetzt viel mehr miteinander und voneinander. Wir verstehen einander. Gebete gehen alleine oder zusammen. Auch das laute Aussprechen beim Gebet ist mir nicht mehr fremd, wir üben es. Wir setzen uns regelmäßig zum Herzensgebet zusammen, teilweise sogar eine halbe Stunde Stille.
Ich bete täglich mein Gebetsbrett, auf dem wir alles was wir für uns und andere erbitten aufschreiben (erledigte Dinge werden abgehakt).
Eigentlich spreche ich ständig mit dem Vater.

In den Impulsen der 2. Woche ging es um Gebet und um Handeln, um mein Handeln, um mein Tun, um ihn in sein Tun zu bekommen. Das ist, was ich tue. Ich bitte um Hilfe und lasse ihm Zeit zu wirken.

Die dritte Woche:

Die dritte Woche beschäftigte sich mit unserem Umfeld. Es wurde erörtert, wer unsere Nächsten sind. Und, vielleicht noch wichtiger, von wem wir die nächsten sind. Es wurde versucht, Dinge mit den Augen und Ohren der anderen zu sehen und zu hören. Sich in die Bedürfnisse und Gefühle anderer  hineinzuversetzen bzw. hineinzudenken ist eine riesige Möglichkeit des Ausgleichs. Wie stehe ich zu hungrigen und durstigen, jeweils im Bedürftigen und Glaubens Sinn? Wie stehe ich zu Kranken und Gefangenen, jeweils in Ihrer Gefangenschaft, körperlich oder geistig? Wie stehe ich zu Flüchtlingen, die alles verlassen mussten, was für sie einen Wert hatte?

Nächstenliebe nimmt auch den Gegner in den Blick. Kann ich die Feindesliebe leben, kann ich denen gegenüber, die gegen mich sind, barmherzig sein? Kann ich vergeben? Kann ich über mich hinaus wachsen und den Kompromiss suchen, ihn vorschlagen? Und das in der Familie, im Umfeld, auf der Arbeit?
Mitmenschen, in ihnen begegnen wir Gott! Wie begegnen wir ihnen? Sehen wir das Gute in ihnen und können wir das Schlechte akzeptieren? Frage ich mich, warum mir Gott gerade jetzt bestimmte Menschen an meinen Weg stellt? Habe ich evtl. den Auftrag Ihnen einen Dienst zu erweisen?
Unser Auftrag ist zu allererst Menschlichkeit. Wir sollen uns um andere kümmern. Nicht nur um uns, unsere Nächsten, sondern um alle und das nicht nur im geistlichen Sinne, sondern auch bei der weltlichen, körperlichen Versorgung.

Dritte Woche – Was ist bei mir passiert?

Wieder viele Impulse, um über mich und mein Leben nachzudenken. Es ist doch so, dass wenn man den Bogen nur weit genug zieht, eigentlich jeder Mensch, jedes Geschöpf auf der Erde, ja sogar im Universum mein Nächster ist. Damit meine ich nicht nur Menschen oder andere Vernunftbegabte Wesen, damit meine ich auch die vermeintlich niederen Wesen. Wir sind doch beauftragt, uns um sie, um die ganze Schöpfung zu kümmern.

Geht es nicht auch darum, andere Menschen zu verstehen, zu versuchen sich in sie hineinzuversetzen. Seien es die Nächsten, wie z.B. der/die Partner/in oder andere Weggefährten/innen. Im Besonderen auch bei der Kindererziehung ist es wichtig, dass man sich in deren Motivationen und Bedürfnisse, in deren Denken hineinversetzen kann, dass man versucht, sich in ihre Situation zu versetzen. Aber auch bei anderen Personen ist das wichtig, auch wenn es mir manchmal schwerfällt, auch wenn es manchmal regelrecht weh tut.
Erkennen, woran eine für mich seltsame oder nicht erwartete Reaktion liegen könnte, versuchen zu verstehen, warum der andere so handelt und seinen Weg, seine Motive ebenso wichtig nehmen wie die meinen. Das ist der Weg und auch schon das Ziel.

Das Leben der Liebe ist der Weg, den man sein ganzes Leben gehen muss. Damit ist nicht gemeint, dass man ständig alles lieben muss. Der Weg der bedingungslosen Liebe, die nichts zurück verlangt ist sehr schwierig und lang. Als erstes muss man erst einmal schaffen sich selber zu lieben, so wie man ist. Damit ist nicht nur das äußeres Ich, sondern auch das innere Ich, das wirkliche Ich gemeint. Man muss sich lieben, aber auch erkennen. Das ist der Anfang.
Dann muss man in der Begegnung andere lieben, als das was sie sind. Natürlich auch girl-1275656_1920Geschöpfe desselben Gottes, mir im Grunde gleich.

Bei mir habe ich in dieser Woche einen Fortschritt an Annahme und Gelassenheit, Liebe und Verständnis für andere bemerkt, dafür danke ich meinem Betreuer und dafür danke ich Gott.

Die vierte Woche:

Nach den Überlegungen in Woche drei, bei denen es um unser Verhältnis zu unseren Mitmenschen, unsren Nächsten ging, beschäftigten wir uns in der letzten Woche mit unserem großen Lehrer und Erlöser Jesus. Den, der die Menschennatur angenommen hat und damit das unbegreifliche greifbar gemacht hat, den, der alles gut gemacht hat. Den, der uns unsere Last abnimmt, denn sein Joch ist leicht. Den, auf den wir uns verlassen können, der uns nicht im Stich lässt.
Es wurde gefragt, was Jesus für mich bedeutet, was Jesus für mich getan hat und ob ich mit ihm unterwegs bin. Mein Verhältnis zu Jesus wurde in den Vordergrund gerückt, habe ich Glauben, Vertrauen, Demut und Beharrlichkeit? Hört Jesus auf mich? Und, noch wichtiger, höre ich auf Jesus, verstehe ich ihn?
Glaube ich ihm, wenn er mir sagt: „Ich bin bei Euch alle Tage!“? Was kann und darf ich von Jesus erwarten?

Zum Ende gab es einen netten Abschluss meines Betreuers.

Vierte Woche – Was ist bei mir passiert?

Was hat das Angebot, mein Verhältnis zu und mit Jesus zu überdenken bewirkt?
Meine Überlegungen, meine Gewissheit gehen teilweise noch über das in den Impulsen beschrieben hinaus. Jesus ist für mich der Gesalbte, der Gesandte, der Gerechte, der Wissende, der Lehrer, die Menschlichwerdung von Gottes Willen, Sohn Gottes und Vorbild. Ein Vorbild kann nur jemand sein, mit dem man sich identifiziert, bzw. mit dem man sich identifizieren kann.
Es war erforderlich, dass Gottes Wille, oder sein Wort, oder der Logos in Person zu uns kam, damit wir ihm nachfolgen können. Wir können nicht Gott zum Vorbild haben, das kann niemand. Aber wir können Jesus nachfolgen, dafür war er Mensch. Und das werde ich tun, von ganzem Herzen, in voller Überzeugung und mit meinem ganzen Leben.

Abschließend habe ich von meinem Betreuer noch eine Beschreibung seiner Wahrnehmung bekommen. Ein Zitat: „Es war erforderlich, dass Gottes Wort Mensch wurde! Deshalb meinen viele Theologen, dass auch ohne die Tatsache der Sünde und die Notwendigkeit der Erlösung Gott Mensch geworden wäre, um Seine Schöpfung zu vollenden. Das ist eine kosmische Theologie.“

Ich glaube er hat mich verstanden.

 

Fazit!

ONLINE Exerzitien über den Jesuiten Orden kann ich wärmstens empfehlen. Ich habe selten eine so intensive Zeit im Glauben gehabt. Die Impulse waren treffend und waren gut aufeinander aufbauend abgestimmt. Die Reaktionen auf meine Antworten waren einfühlsam und treffend.
Ich habe mich gut aufgehoben gefühlt und bin dankbar.

 

Wenn auch Ihr im Glauben wachsen wollt:

http://www.heribert-graab.de/online-exerzitien/index.html oder https://www.facebook.com/Online.Exerzitien.

Bzw. Bewerbung unter: online-exerzitien@jesuiten.org

Viel Spaß, Besinnung und Glauben!

 

 

 

www.day8.eu

 

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Exerzitien

[2] Vielen Dank für diese einleitenden Worte in der Einführungsemail – Text leicht abgeändert, jedoch dem Inhalt entsprechend.

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September 18th, 2016 by micha

Als Grundlage der Demokratischen Partei

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www.day8.eu

Tag8

Nächstenliebe, Erhalt der Schöpfung, Gleichheit aller Menschen

 

Es soll dargestellt werden, wie weit der gesellschaftliche, politische und seelische Verfall bereits fortgeschritten ist.
Es soll dargestellt werden, dass sich Glaube nicht nur auf  eine Stunde am Wochenende beziehen darf, sondern auch auf die Freizeit, die Arbeit, das ganze Leben, auf alles.
Es soll vermittelt werden, dass alle Gläubige nur durch Einkehr und Wandel und durch Gemeinsamkeit eine Änderung erzielen können.

Die Artikel erscheinen unter:

https://waytolight.eu/category/gesellschaft/das-jeschua-manifest/

Ich möchte gerne Euch bitten mitzudiskutieren.

 

 

In diesem Zusammenhang auch wichtig, weil Bestandteil des Manifests:

https://waytolight.eu/category/gesellschaft/die-sieben-totsuenden/

 

 

Posted in Das Jeschua Manifest, Der Anfang bist Du, Erkenne Dich selber, Gesellschaftskritik, Glaube als Maßstab, Kritische Lebenshilfe, Politische Lösung

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September 8th, 2016 by micha

Bestandsaufnahme der gesellschaftlichen und politischen Situation.

Wir haben, in den letzten Jahrhunderten, im Besonderen  seit der Industrialisierung, eine Welt geschaffen, die auf Zerstörung und  brutale Ausnutzung der Ressourcen fußt, auf Ausnutzung von natürlichen und menschlichen Ressourcen. Die Gesellschaften sind der Überzeugung, dass sei der einzige Weg, uns unser Leben zu ermöglichen.
Die Feudalherrschaften der letzten Jahrtausende wurden abgelöst durch die Herrschaft des Geldes. Die Vorherschaft der adligen, die sie durch Geburtsrecht oder Gewalt erlangten, ist der Vorherrschaft weniger gewichen, die ebenso durch Geburtsrecht oder Gewalt zu großen finanziellen Mitteln gelangen und so eine ähnliche Macht ausüben wie die adligen und prädestinierten zuvor.

Diese „neue“ Kapitalelite

setzt ihre Macht sogar noch umfassender ein, da sie ihren Einfluss global ausüben und somit über Ländergrenzen hinweg und sogar über Länder herrschen.
Dieses Vorgehen wird von den Regierungen der Welt und deren Behörden nicht verhindern, vielmehr unterstützen sie dieses System des über alles herrschenden Kapitalismus mangels Idee und Alternative. Es existiert einfach kein ernst zu nehmendes Gegengewicht zum zügellosen Kapitalismus.

Politiker

Die heutigen Politiker sind so weit von Gerechtigkeit und den Interessen ihrer Wähler entfernt, dass sie sich eine andere Welt gar nicht mehr vorstellen können. Dafür werden die Annahmen, auf denen unser Wirtschafts- und Wertesystem beruht als unumstößlich und alternativlos erklärt. Sie sind so sehr mit Klientelpolitik beschäftigt, mit dem klein-klein der verschiedenen Interessengruppen, mit den Ansprüchen der Mächtigen, dass sie vollkommen die Übersicht verloren haben. Der Blick für das Ganze, für das Gute, ist abhanden gekommen.
Die ganze Wirtschaft und unser ganzes ökonomisches System beruht nur auf Glauben, auf dem Festhalten an den geübten, gewohnten und bekannten Prozessen.

Und unsere neuen Pharisäer und Schriftgelehrten sitzen in den Parlamenten, Anwaltskanzleien, Wirtschaftsforschungs­instituten, in den TV-Sendern, Zeitungen und Verlagen, sie erzählen uns, dass die Wirtschaft, die Welt nur so funktionieren kann, wie sie jetzt ist. Sie berichten von Zwängen und Zusammenhängen, die nicht beeinflussbar sind. Eine Infragestellung des Status quo gibt es nicht. Politische, gesellschaftliche, sowie Marktzwänge werden als Sachzwänge dargestellt, wodurch angeblich gegensätzliche Interessen[i] nicht möglich sein können. Sie sagen uns, dass alles genau so sein muss und anders nicht möglich  ist. Der sang- und klanglose Niedergang des Sozialismus seit den 80er Jahren des letzen Jahrhunderts bestätigt und unterstreicht dies in ihren Augen.

Unsere Führer

Sie ignorieren und akzeptieren die Ungerechtigkeiten in der Welt, bzw. sie nehmen sie für unser höherwertigeres Wertesystem in Kauf. Aber darüber hinaus interessieren sie nie­manden und ohne Interesse und Berichterstattung findet die Ungerechtigkeit gesellschaftlich nicht statt.
Und Ungerechtigkeiten sind reichlich vorhanden in unserer aktuellen Welt,  Erkenntnis jedoch nicht. Erkenntnis, dass es bei allen Konflikten in der Welt nicht um einen Kampf der  Kulturen geht. Den gibt es nicht. Es geht auch nicht um einen Kampf um Glaubensrichtungen und Religionen, vielmehr führen wir einen Kampf um die Fleischtöpfe.

Die großen Bruchlinien verlaufen nicht zwischen Staaten, Religionen oder Ideologien, sondern dort, wo es um die Verteilung von Macht und Ressourcen geht, dort, wo es um Armut oder Wohlstand geht. Die privilegierten westlichen Gesellschaften nehmen diesen Kampf kaum wahr. Die Bevölkerungen sind, ebenso wie die Regierungen so sehr am Erhalt ihres Standard interessiert, drehen sich so sehr um sich selbst, dass sie die wirkliche Welt um sich herum nicht mehr wahrnehmen können.

Sie werden von dem Menschengemachten Idealismus und Moralismus durchs Leben getrieben. Sie leben die Rollen, in denen sie sich gerne sehen oder, was sie annehmen, was andere von ihnen erwarten. Aber sie leben nicht sich selbst, sie leben etwas ganz anderes. Wie können sie die Schranken, die sie an der wahren Selbstverwirklichung hindern, niederreißen?[ii]

 

Der Ausweg aus der Starre

„Seid Vorübergehende.“ Dieser Ausspruch Jesu im Thomas Evangelium zeigt uns in nur zwei Worten den Weg. Er fasst die moderne Verhaltenstherapie, die Psychologie sowie die spirituellen Lehren treffend zusammen. Lass los, was du nicht bist, dann erkennst du, was du bist.[iii] Das ist der Weg zu unserer persönlichen, sowie auch zu unserer spirituellen Identität. Lass los; was Du gelernt hast, erkenne und beseitige das Ego und den Moralismus. Lebe Dein Leben in vollem Bewusstsein. In vollem Bewusstsein Deiner selbst. Erkenne alles unbewusste, alles was Dich gefangen hält, nutze es.
Erkenne Deine Situation, Deine Gedanken, Deine Wahrnehmungen und die Gefühle, die sie auslösen. Bewerte Deine Erinnerungen, Meinungen, Dein Wissen und Deinen Körper. Akzeptiere und verstehe Deine Anlagen, Deine Talente und Schwächen.

Erkenntnis

Erkenntnis, ist es nicht das, wonach wir Menschen trachten, schon immer trachteten, unsere ganzen Leben lang, seit Generationen und Generationen, seit Jahrhunderten, Jahrtausenden, von Anfang an?
Erkenntnis, die wir Menschen schon haben, schon seit Jahrtausenden, eigentlich schon von Anfang an. Die Erkenntnis liegt bereit, wir müssen nur inne halten, uns ihr hingeben. Wir müssen sie nur ergreifen und sie annehmen, aber es ist nicht einfach. Die großen Glaubenslehrer haben uns den Weg schon vor Jahrtausenden aufgezeigt. Sie haben in Gleichnissen geredet, weil diese Bildsprache einen direkteren Zugang zu unserem Herz ermöglicht. Eine direkte Erkenntnis durch fühlen, Verstehen durch fühlen in unseren Herzen.

Es ist nicht einfach zu verstehen, wer oder was wir sind, in welchem Zusammenhang wir und alles zueinander steht, was unser Ziel ist. Es ist ein Weg voller Schmerzen. Schmerzen und Selbstaufgabe. Ja Selbstaufgabe, weil wir das, was wir bis dahin waren hinter uns lassen und unser wahres Selbst erkennen und annehmen müssen. Es ist nicht einfach zu erkennen, dass wir uns das ganze bisherige Leben etwas vor gemacht haben, falschen Zielen gefolgt sind und das wesentliche verloren haben.
Aber wir sind nicht alleine, wir befinden uns in Gesellschaft; mit fast der kompletten Menschheit. Die wenigen Erleuchteten in der Geschichte und besonders im Jetzt müssen wir suchen. Wir alle verhindern, dass sie sich entfalten können, wir und die Gesellschaft, so krank wie sie ist.
So krank, wie wir sind.

 

Auf der Suche

Wir alle sind auf der Suche nach dem besonderen. Uns wird vermittelt, dass wir etwas Besonderes sind, wir wollen etwas besonderes sein, besonderes erleben. Wir spüren diese Leere in uns und wollen sie füllen. Wir ständig suchenden, auf der Suche nach dem Sinn, nach Erfüllung, nach Glück.
Wir haben eine Gesellschaft geschaffen, die genau dem entgegenwirkt. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die uns sagt, Du kannst alles schaffen, wenn Du nur willst. Wir setzen uns über andere und finden das ganz normal, wir leben im ständigen Wettbewerb miteinander. Wir sind eine Gesellschaft, die auf Egoismus basiert. Wir haben den Egoismus zu unserer Staatsform erkoren. Und doch ist es genau das was uns stört, weil wir im Egoismus nie Erfüllung finden werden. Eventuell kurzfristig, aber wenn unsere Bedürfnisse gestillt und unser Status für uns normal geworden ist, wollen wir mehr, mehr, immer mehr. Es endet nie.

Wir Menschen sind soziale Wesen. So sind wir gemacht. Wir sind so gemacht, dass uns unsere Nächsten am Herzen liegen, nicht nur der enge Kreis, sondern alle und alles. Das ist unsere Natur. Wir sind geschaffen, um zu erhalten, nicht um zu zerstören, um zu schaffen, nicht zu verhindern, Leben bejahen, nicht verneinen. Wir sind geschaffen für Nächstenliebe, Erhalt der Schöpfung, für die Gleichheit aller Menschen. Was fehlt uns also?

 

Uns fehlt Gerechtigkeit.

Uns fehlt Gerechtigkeit und Verbundenheit, Liebe und Einsicht. Glaube, Liebe, Hoffnung. Uns fehlt Selbsterkenntnis, das Verständnis für Zusammenhängen, uns fehlt die Erkenntnis von Gut und Böse. Wir setzen immer noch Erfolg mit Rechtschaffenheit gleich, sogar, wenn der Erfolg nur darauf beruht, dass andere ausgenutzt werden. Wir alle müssen uns ändern. Wie oben erwähnt können die wenigen, die es schon verstanden haben nichts ausrichten, wenn sie alleine stehen. Nur wir alle zusammen können die Gerechtigkeit schaffen, die wir alle so dringend benötigen.

 

Stellt es Euch einmal vor………..

Wie weit wären wir, wenn wir vor 2000 Jahren die Lehren angenommen hätten, wenn wir in Liebe zusammen, einer für den anderen einstehen würde. Wenn jeder in seinen Möglichkeiten daran arbeiten würde. Wenn wir den Egoismus besiegt hätten, wenn unsere Idole nicht Krieger und Manager wären sondern Frieden und Nächstenliebe . Wenn wir die Schöpfung bewahren und auf die Natur achten würden.
Wenn wir den richtigen der zwei Wege suchen würden, den Weg des Weg des Lebens, der in der der Lehre der 12 Apostel wie folgt und sehr bekannt beschrieben wird:
„Erstens sollst Du Gottlieben, der dich geschaffen hat, zweitens Deinen nächsten wie dich selbst“[iv]

 

Umkehr

Wir müssen endlich umkehren, müssen Verantwortung übernehmen für uns, unser Familien, unsere Kinder (und nicht nur der nächsten Generation), für unsere Nächsten,  die Stadt, das Land, den Kontinent, die Welt, für Freund und auch Feind für die gesamte Schöpfung. Wir müssen uns auf den Weg begeben, den Weg endlich Erwachsen zu werden, jeder einzelne, die ganze Menschheit.

Der erste Schritt auf dem Weg ist die Selbsterkenntnis, wir müssen erkennen, wer und was wir sind. Das ist für sich schon eine Mammutaufgabe, die die meisten in Ihrem ganzen Leben nicht erreichen oder überhaupt begreifen.
Aber das muss sich ändern.

Wir haben heute so viele Möglichkeiten. Möglichkeiten uns zu Vernetzen, Erfahrungen und Wissen auszutauschen. Traurig, dass es dabei meist nur um belangloses Zeug geht, mit dem wir das Internet verseuchen.

 

Ich bin aber optimistisch, dass wir uns ändern, dass wir uns wieder interessieren.

„Wer diese Rede nicht versteht, der bekümmere sein Herz nicht damit. Denn solange der Mensch dieser Wahrheit nicht gewachsen ist, so lange wird er diese Rede nicht verstehen, denn es ist eine Wahrheit, die nicht ausgedacht ist, sondern unmittelbar gekommen aus dem Herzen Gottes.“[v]
Dieses Zitat soll nicht frustrieren oder abschrecken, vielmehr soll es jetzt schon die Tragweite dessen aufzeigen, was passieren soll. Es geht darum, dass eine vollkommen falsche Sicht herrscht.  Wir kümmern uns um unser Leben, unseren Körper, um das Materielle, um das Menschenwerk und lassen unsere Seele vollkommen unbeachtet, wir kümmern uns nicht um sie. Spiritualität spielt in der heutigen Zeit für die meisten keine Rolle.

Zerstörung und brutale Ausnutzung der Ressourcen, Zerstörung und brutale Ausnutzung der Ressourcen, Zerstörung und brutale Ausnutzung der Ressourcen, Zerstörung und brutale Ausnutzung der Ressourcen, Zerstörung und brutale Ausnutzung der Ressourcen, Zerstörung und brutale Ausnutzung der Ressourcen, Zerstörung und brutale Ausnutzung der Ressourcen
[i] Vgl. Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider S.46

[ii] Vgl. Michael Lüders: Wer den Wind sät. Was westliche Politik anrichtet  / vgl.  Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider   /  siehe auch dazu: www.waytolight.eu

[iii] Vgl. „Das Thomas-Evangelium“ von Ralph Skuban

[iv] Die Didache – Apostellehre – Die Lehre des Herrn durch die zwölf Apostel für die Heiden- entstanden voraussichtlich im 1. Jahrhundert –frühchristliche Schrift, lange Bestandteil des christlichen Kanon – Es ist die wohl früheste Kirchenordnung der Christenheit

[v] „Predigten, Traktate, Sprüche: Vollständige Ausgabe“ von Meister Eckhart

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Juli 30th, 2016 by micha

Aufmunternde, richtungzeigende und fordernde Worte über Dich.

 

Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn

Wie angekündigt habe ich meine Liste von Bibelaussagen als Ich-Aussage verfollständigt.

Ich habe die Aussagen Markiert, die mir pers. viel bedeuten. Diese Markierungen können sich aber im Laufe der Zeit verändern und verschieben.

Ihr seid eingeladen! Kopiert den Text und macht Eure eigenen Markierungen.

Wenn ich Probleme habe und es mir nicht gut geht, gehe ich die Liste durch und schöpfe wieder neuen Sinn, für mich und die Welt.

 

  • Ich erfahre den ganzen Segen Gottes. Deut 28:2
  • Ich bin aus der Gewalt der Finsternis befreit worden, und nun lebe ich in der neuen Welt seines geliebten Sohnes Jesus Christus. Kol 1:13
  • Ich bin das Licht der Welt. Mt 5:14
  • Ich kann mit schlechten Handlungen aufhören und sie nie wieder tun. Mt 5:29-30
  • Ich kann furchtlos mit Herausforderern und Feinden des Evangeliums umgehen. (Schlangen)
    Ich habe die Kraft, bösartigen Klatsch und falsche Anschuldigungen zu überwinden. Ich bin fruchtlos und halte arglistigen Verleumdungsangriffen stand. Keine Deffamierungen können mich verletzen. (tötliches Gift trinken) Mark 16:17-18
  • Ich bin der Allergeringste aber ich bin groß bei Ihm. Luk 9:48
  • Ich habe Leben im Überfluss. Joh 10:10
  • Ich bin geliebt. Der Herr liebt mich, wie sich selbst. Joh 10:28
  • Ich bin Dein. Du kennst mich und bist bereit für mich zu sterben. Joh 10: 12
  • Ich liebe andere, wie er mich geliebt hat.
    Ich liebe andere, daran erkennt man, dass ich Jesu Jünger bin.  Joh 13:34
  • Ich werde gleiche oder größere Taten vollbringen als Christus Jesus. Joh 14:12
  • Ich bin eine Rebe am Weinstock des Herrn, er sorgt gut für mich, damit ich noch mehr Frucht trage. Joh 15:2
  • Ich darf von Gott erbitten, was ich will, ich werde es erhalten. Joh 15:7
  • Ich bin von Gott und Jesus geliebt. Joh 15:9
  • Ich bin der Freund von Christus.
    Ich bin Vertrauter Christi, er hat mir alles anvertraut, was er vom Vater gehört hat. Joh 15
  • Ich bin von Ihm auserwählt, damit ich Frucht bringe. Ich bekomme alles vom Vater, um das ich in Jesu Namen bitte. Joh 15:16
  • Ich bin von ihm herausgerufen aus der Welt. Joh 15:19
  • Ich habe den Heiligen Geist an meiner Seite. Joh 15:26
  • Ich bin eins mit allen Christen. Joh 17:21
  • Ich bin ein Kind Gottes. Joh 1:12
  • Ich habe Yeshuas Geist und rede in seinem Auftrag. Acts 2:18
  • Ich werde gerettet werden. Acts 2:21
  • Ich habe den heiligen Geist empfangen und der Herr hat mir meine Sünden vergeben. Acts 2:38
  • Ich habe das ewige Leben. Joh 6:47
  • Ich bin befreit durch die Wahrheit. Joh 8:32
  • Ich bin geliebt vom Herrn, weil ich Jesu liebe und nicht daran zweifle, dass er von Gott gekommen ist. Joh 16:27
  • Ich habe das ewige Leben, es besteht darin den Vater und den Sohn zu erkennen. Joh 17:3
  • Ich gehöre dem Vater, schon immer, und er hat mich Jeshua gegeben. Ich richte mich nach seinem Wort, durch mich wird die Herrlichkeit Jesu sichtbar. Joh 17: 6-10
  • Ich bin bewahrt in der Gegenwart des Vaters. Joh 17:11
  • Ich bin ganz erfüllt von der Freude des Herrn. Joh 17:13
  • Ich werde beschützt vor der Macht des Bösen. Joh 17:15
  • Ich bin mit allen Menschen in Jesu und Gott verbunden, die durch mich von Ihm hören. Joh 17:21
  • Ich werde vom Herrn begleitet, ich bin eins mit der Familie der Gläubigen, der Vater liebt mich, wie er Yeshua liebt. Joh 17:23
  • Ich bleibe bei Jesus, ich habe Anteil an seiner Herrlichkeit und er lebt in mir. Joh 17:24-26
  • Ich bin geliebt von Vater, er läuft mir entgegen und freut sich, dass ich bei ihm bin und ihn gefunden habe, er fällt mir um den Hals und küsst mich. Luk 15:20
  • Ich bin wertvoll für Gott und er kennt mich genau. Luk 12:7
  • Ich bekenne mich zu Jesus und er bekennt sich auch zu mir. Luk 12:8
  • Ich habe Frieden mit Gott, weil ich wegen meines Glaubens bei Gott aufgenommen bin. Römer 5:1
  • Ich bin nicht mehr hilflos der Sünde ausgeliefert, sondern ich höre vom ganzen Herzen auf das was er mich gelehrt hat. Römer 6:17
  • Ich bin fest mit Gott verbunden und er mit mir. Ich kann nur mit, in und von Ihm Frucht bringen. Joh 15:4
  • Ich bin von Gott geliebt, er hat mich berufen, ihm als Teile des heiligen Volkes zu gehören. Römer 1:7
  • Ich bin in den Dienst der Gerechtigkeit gestellt, das heißt in den Dienst des Guten, das Gott will. Römer 6:18
  • Ich bin Teil des Triumphzugs Christi. 2 Kor 2:14
  • Ich bin frei von der Sünde und diene Gott als sein Knecht. Ich gehöre zu ihm und tue was ihm gefällt und er schenkt mir das ewige Leben. Römer 6:22
  • Ich bin in Gemeinschaft mit meinem Herrn Jesus Christus, unserem Herrn und er schenkt mir ewiges Leben. Römer 6:23
  • Ich bin tot für die Sünde. Durch die Taufe bin ich mit Jesus gestorben, und wie er auferweckt wurde, führe auch ich ein neues Leben. Römer 6:2
  • Ich habe Anteil an Tot und Auferstehung Jesu, mein von der Sünde beherrschtes Wesen ist vernichtet und ich muss nicht länger der Sünde dienen. Römer 6:6-7
  • Die Sunde hat die Macht über mich verloren, ich bin nicht länger dem Gesetzt verpflichtet, sondern lebe in der Barmherzigkeit Gottes. Römer 6:14
  • Ich habe von Gott alles erhalten, was ich für ein Leben brauche, das ihm gefällt. Er hat mich in seiner Macht und Herrlichkeit in ein neues Leben berufen. 2Petr1:4
  • Ich bin frei von der Verurteilung vor dem Gericht Gottes. Römer 8:1
  • Ich bin frei von dem Gesetz das von der Sünde missbraucht wird und zum Tode führt. Römer 8:2
  • Ich stehe unter dem Gesetz, in dem der Geist Gottes wirkt, der zum Leben führt. Römer 8:2
  • Ich werde nicht mehr von der selbstsüchtigen Natur bestimmt, sondern vom Geist Gottes. Römer 8:4
  • Ich bin Wohnung für den Geist Gottes, er erfüllt mich mit Leben. Römer 8:9-11
  • Ich bin nicht länger meiner alten menschlichen Natur verpflichtet und muss nicht länger ihren Wünschen und Verlangen folgen. Römer 8:12
  • Ich bin ein Sohn Gottes.
    Ich kann zu Gott kommen und zu Ihm sagen „Abba, lieber Vater!“ Römer 8:14
  • Ich bin gemeinsam mit Yeshua Sohn und Erbe Gottes, ich werde Christus Herrlichkeit teilen. Römer 8:17
  • Ich werde erlöst und zu einem neuen, herrlichen Leben befreit. Römer 8:21
  • Ich liebe Gott und mir dient alles was geschieht zum Guten. Römer 8:28
  • Ich bin dazu bestimmt seinem Sohn ähnlich zu werden. Römer 8:29
  • Ich brauche nicht länger darüber nachdenken, wie ich in den Himmel aufsteigen will, ich habe stattdessen Gottes Wort ganz nahe in mir, es ist in meinem Mund und in meinem Herzen. Römer 10:6-8
  • Ich bin das Salz der Welt. Mt 5:13
  • Ich bin in Gemeinschaft mit Gott. Römer 8:30
  • Ich bin mit Christus verbunden, weder Leiden, Angst, Verfolgung, Hunger, Armut, Gefahr oder gewaltsamer Tot, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendwas können uns trennen. Römer 8:35-39
  • Ich bin Kind des lebendigen Gottes. Römer 9:26
  • Ich kann direkt zu Gott beten, ich lebe in einer persönlichen Beziehung mit ihm. Joh 4 (Rü)
  • Ich vertraue auf Jesus und werde somit von Gott angenommen. Ich brauch dafür Einsicht, nicht Eifer.
    Ich kann nicht durch eigene Leistung vor ihm bestehen, sondern nur durch Glauben an Christus und seine Lehre. Römer 10:2-4
  • Ich bekenne: „Jesus ist der Herr“, ich bin vom Vater angenommen und werde gerettet.  Römer 10:9-10
  • Ich vertraue auf Ihn und stehe fest und sicher. Römer 10:11
  • Ich bin ein Kind Gottes (Gott ist mein spiritueller und körperlicher Vater). Römer 8:14,15 3:25 + 4:6
  • Ich bin frei gemacht durch das Gesetz des Geistes und des Lebens.
    Ich bin frei gemacht durch das Gesetz des Heiligen Geistes. Römer 8:2
  • Ich kann alles überwinden durch den, der mich geliebt hat. Römer 8: 37
  • Ich stehe fest auf der Botschaft Jesus, er gibt mir die Kraft, im Glauben festzubleiben und das Ziel zu erreichen, sodass ich bestehen kann, wenn ich zu ihm gehe. 1 Kor 1:8
  • Ich bin Teil von Christus Leib. 1 Kor 12:27
  • Ich verdanke alles was ich bin Jesus Christus, durch ihn kann ich ein Leben führen, das Gott gefällt. 1 Kor 1:30
  • Ich bin erlöst von dem Fluch des Gesetzes. Gal 3:13
  • Ich habe Anteil an Gottes Weisheit und Herrlichkeit. 1 Kor 2:7
  • Ich habe den Geist Gottes bekommen, ich weiß was Gott für uns getan hat und habe durch den Geist Anteil an seinen Gedanken. 1 Kor 2:10-12
  • Ich bin keinem menschlichen Urteil unterworfen. 1 Kor 2:15
  • Ich habe den Geist Christi empfangen und kann ihn verstehen. 1 Kor 2:16
  • Ich bin Gottes Tempel und Gottes Geist wohnt in mir. Dieser Tempel ist heilig und dieser Tempel bin ich.
    Ich bin Gottes Heim und Gottes Geist wohnt in mir. Dieses Heim ist heilig und dieses Heim bin ich.
    Ich bin das Haus Gottes und Gottes Geist wohnt in mir. Dieses Haus ist heilig und dieses Haus bin ich. 1 Kor 3:16
  • Ich habe alle Gaben, die der Geist Gottes schenkt. 1 Kor 1:7
  • Ich bin ein Tempel des Heiligen Geistes, der in mir wohnt.
    Ich gehöre nicht mehr mir selbst, seitdem mir Gott seinen Geist gegeben hat. Ich gehöre dem Vater. 1 Kor 6:19
  • Ich lebe in enger Verbindung mit dem Herrn, ich bin mit ihm eins durch seinen Geist. 1 Kor 6:17
  • Ich bin auf ein festes Fundament gestellt, auf Jesus Christus. Ich bin mit seinem Geist erfüllt. 2 Kor 1:21
  • Ich trage den heiligen Geist in meinem Herzen, dass ist ein sicheres Pfand dafür, dass er mein Leben erfüllen wird. 2 Kor 1:22
  • Ich bin durch Christus gestorben. Ich bin gestorben um nicht länger für mich selbst, sondern wie Jesus für den Vater zu leben. 2 Kor 5 14,15
  • Ich bin ein neuer Mensch in Christus, was vorher war ist vergangen, etwas neues hat begonnen. 2 Kro 5:17
  • Ich folge Jesu Lehre und wandle damit nicht in der Finsternis (Unwissenheit), sondern ich habe das Licht des Lebens für mich gefunden. 1.Thes 5:5
  • Ich bin beauftragt, die Botschaft des Friedens und der Versöhnung in die ganze Welt zu tragen. 2 Kor 5 18+19
  • Ich bin von der Sünde freigesprochen, dadurch werde ich ein Mensch, der Gott gefällt. 2 Kor 5:21
  • Ich lebe mein Leben mit Jesus Christus, wenn das zu sehen ist, dann wird in mir seine Herrlichkeit sichtbar. Kol 3:4
  • Ich bin in Kontakt mit dem Vater, er wird mir seine Gnade und Hilfe geben. 2 Kor 6:2
  • Ich bin Gottes Mitarbeiter, ich bleibe standhaft in Bedrängnissen, in Not und Angst, ich lasse mir nichts zu Schulden kommen und erkenne Gottes Willen, ich bin geduldig und freundlich, Gottes Heiliger Geist wirkt durch mich und ich liebe jeden Menschen aufrichtig. Ich verkünde Gottes Wahrheit und lebe in seiner Kraft. Zum Angriff und zur Verteidigung gebrauche ich Gottes Waffen: das richtige Verhalten vor Gott und den Menschen. 2 Kor 6 5-7
  • Ich bin verbunden mit dem Herrn, ich lebe nicht mehr länger in mir, sondern Christus. Gal 2:20
  • Ich bin ein Kind Gottes, er hat mich beim Namen gerufen und hält mich am Leben. Eph 3:15
  • Ich habe als sein Kind den Geist Gottes. Ich darf im Gebet Abba, Vater, lieber Vater zu ihm sagen. Gottes Geist bringt in meinem Leben nur Gutes hervor: Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue, Besonnenheit und Selbstbeherrschung. Gal 4:6, 5:22,23
  • Ich bin stark durch die Verbindung mit dem Herrn. Eph 6:10
  • Ich bin mündiger Sohn / mündige Tochter und damit nach Gottes Wille auch Erbe, mir gehört alles, was er versprochen hat. Gal 4:7
  • Ich erwarte meine Rettung nicht nach dem Gesetz, sondern nach Jesu Botschaft. Gal 4:12-14
  • Ich bin Botschafter Christi. 2 Kor 5:20
  • Ich lebe in der Freiheit durch Jesus Christus, der Freiheit nach seinem einen Gebot „Liebe Deinen Mitmenschen wie dich selbst“ zu leben. Gal 4:13,14
  • Ich gehöre zu Christus, ich habe mein selbstsüchtiges Leben mit allen Leidenschaften und Begierden ans Kreuz geschlagen. Gal 5:24
  • Ich habe neues Leben durch Gottes Geist, ich kann mein Leben in der Kraft des Geistes führen. Gal 5:25
  • Ich werde nicht müde Gutes zu tun, es wird die Zeit kommen, in der ich gute Ernte erbringe. Gal 6:10
  • Ich bin durch die Liebe Gottes und seinen Sohn Jesus Christus ein eigenes Kind Gottes. Eph 1:5
  • Ich bin schon seit dem Anbeginn der Welt von Gott auserwählt. Ich soll zu ihm gehören, befreit von aller Sünde und Schuld. 1:4
  • Ich bin beschenkt von Gottes Liebe, Weisheit und Erkenntnis seines Willens. Durch Christus kenne ich Gottes geheimen Plan für die Welt. Eph 1:8,9
  • Ich gehöre Gott, weil ich die gute Botschaft Jesu im Glauben angenommen habe.1:13
  • Ich trage das Siegel Gottes. Eph 1:13
  • Ich habe durch den Heiligen Geist, den er mir geschenkt hat, jetzt schon den ersten Anteil an meinem himmlischen Erbe. Gott verspricht mir die Erlösung und damit das endgültige, volle Heil. Eph 1:14
  • Ich bin durch den heiligen Geist reich beschenkt und habe Zugang zu Gottes himmlischer Welt. Ich habe Anteil an der Fülle der Gaben des Geistes Gottes in der himmlischen Welt. Eph 1:3
  • Ich war in Gottes Augen tot, doch er hat mich so geliebt, dass er mir mit Jesus Christus neues Leben schenkt. Ich verdanke das alles allein der Gnade Gottes. Eph 2:4/5
  • Ich habe einen Platz in Gottes neuer Welt. Eph 2:6
  • Ich darf, durch Jesus Christus mit den anderen Gläubigen verbunden, mit ihnen in einem Geist zum Vater kommen. Eph 2:18
  • Ich gehöre als Bürger zum Volk und zur Familie Gottes. Eph 2:19
  • Ich bin Gottes geliebtes Kind, ich folge seinem Vorbild, mein ganzes Leben soll von der Liebe bestimmt sein. Eph 5:1,2
  • Ich stehe fest auf dem Fundament der Apostel und Propheten und Jesus ist die Basis, die alles zusammenhält. Ich bin Teil des Gebäudes in dem der Geist Gottes wohnt. Eph. 2:20-22
  • Ich kann zu jeder Zeit zuversichtlich, furchtlos und treu vor Gott treten. Eph 3:12
  • Ich lebe nicht länger wie ein Mensch, der Gott nicht kennt. Eph 4:17
  • Ich bin in der Liebe Christi fest verwurzelt, auf sie kann ich bauen. Ich bin für immer erfüllt von der Liebe Gottes. Eph 3:17-19
  • Ich bin ein neuer Mensch geworden, den Gott selbst nach seinem Bild erschaffen hat, ich gehöre zu Gott und lebe so, wie es ihm gefällt. Eph 4:24
  • Ich weiß, dass Gott viel mehr für mich tut als ich jemals von ihm bitten kann, so groß ist die Kraft, die in uns wirkt. Eph 3:20
  • Ich bin durch Jesus von dem befreit, was mich gefangen genommen hat. Eph 4:8
  • Ich habe Anteil an den Gaben die Christus ausgeteilt hat. Eph 4:7
  • Ich bin mit der Gemeinde der Leib von Christus. Eph 4:12
  • Ich bin nicht länger unmündig, ich lasse mich nicht von jeder beliebigen Lehrmeinung aus der Bahn werfen. Ich werde die Wahrheit in Liebe leben; und zu Jesus hinwachsen, er versorgt uns und verbindet uns miteinander zu seinem Leib. So wachsen wir, aufgebaut in Liebe. Eph 4:13-16
  • Ich halte geradewegs auf das Ziel zu, um den Siegpreis zu gewinnen. Dieser Preis ist das ewige Leben, zu dem mich Gott durch Jesus Christus berufen hat. Phil 3:14
  • Ich habe schon jetzt ein Bürgerrecht bei Gott. Ich habe meine Heimat im Himmel. Phil 3:20
  • Ich weiß dass Gott sein Werk, das er bei mir begonnen hat auch zu Ende führen wird. Phil 1:6
  • Ich werde von meinem hinfälligen, sterblichen Leib durch Jesus Christus verwandelt und ebenso herrlich und unvergänglich wie er. Phil 3:21
  • Ich richte meine Gedanken auf das, was wahrhaftig, gut und gerecht, was redlich, rein, liebenswert, ansprechend und ehrbar ist. Phil 4:8
  • Ich bin ein Kind Gottes und eins in Christus. Gal 3 26,28
  • Ich bin geborgen in der Gemeinschaft mit Jesus Christus, mein Denken und Wollen wird durch den Frieden Gottes im Guten bewahrt. Phil 4:7
  • Ich kann alles tun und bin gewachsen durch Jesus Christus, der mir Stärke gibt. Phil 4:13
  • Ich bekomme von Gott alles was ich brauche, er lässt mich durch Jesus Christus an seiner Herrlichkeit teilhaben. Phil 4:19
  • Ich bin schon immer von Gott geliebt, er begegnet mir stets mit Güte. Jer 31:3
  • Ich bin durch Yeshua erlöst, meine Sünden sind vergeben. Kol 1:14
  • Ich lebe zusammen mit Christus. Ich weiß, dass Gott mit Anteil gibt an seiner Herrlichkeit. Kol 1:27
  • Ich bin wie ein Baum in der Erde fest verwurzelt in Christus, nur er soll das Fundament meines Lebens sein. Ich bin in Jesus Christus verwurzelt und baue ganz auf ihn. Ich halte fest an dem Glauben den er mich gelehrt hat. Kol 2:7
  • Ich beherberge Gott, weil ich mit Jesus Christus verbunden bin, der der Herr über alle Mächte und Gewalten ist. Kol 2:10
  • Ich habe mein altes, sündiges Leben aufgegeben, durch meinen Glauben an Jesus Christus. Durch ihn bin ich beschnitten worden, nicht am Körper, sondern so, dass ich meinen ganzen Leib, der unter der Sünde steht durch ihn abgelegt habe. Kol 2:11
  • Ich bin durch meine Taufe mit Christus begraben worden, aber ich bin auch mit ihm zusammen zu einem neuen Leben auferweckt worden; durch den Glauben an die Kraft Gottes, durch den er mich mit Christus lebendig gemacht und alle Schuld vergeben hat. Kol 2:12+13
  • Ich habe Erleuchtung bzw. das Wort Gottes erfahren, ich habe die Verantwortung, Liebe, Gerechtigkeit, Mitgefühl und Güte als Lebensstiel aufscheinen zu lassen, ich bin damit in Besitz einer glücklichen und gesungen Lebensweise.Thes 5:5+Errico
  • Ich wurde aus der Gewalt der dunklen Mächte gerettet und unter die Herrschaft seines geliebten Sohnes gestellt. Kol 1:13
  • Ich bin durch Jesu Opfer für immer von der Last der alten Gesetze befreit. Dadurch muss sich mein Verstand nicht mehr endlos um meine Sünden und Verfehlungen drehen, sondern ich bin frei davon, wie Jesus Christus, der über das Kreuz triumphierte. Kol 2:14+15
  • Ich bin es, in dem Gott das Wollen und Vollbringen bewirken lässt. Phil 2:13 RÜ
  • Ich werde durch Gott vollkommen und makellos gemacht! Phil 2:14 RÜ
  • Ich bin ein reines Kinde Gottes inmitten einer verkehrten und verdrehten Welt! Phil 2:15 RÜ
  • Ich lehre unter den Menschen Erleuchtender, damit ich für sie zu einem Wahrzeichen des Lebens werde! Phil 2:16 RÜ
  • Ich lebe in der Gemeinschaft mit Jesus Christus weil ich ihn als meinen Herrn angenommen habe. Kol 2:6
  • Ich richte mein ganzes Leben nach Christus aus. Kol 3:1
  • Ich richte meine Gedanken auf Gottes unsichtbare Welt und nicht auf das, was die irdische Welt zu bieten hat. Denn für diese Welt bin ich gestorben mit Jesus Christus, aber Gott hat mir mit Jesus Christus bereits ewiges Leben geschenkt, auch wenn das noch verborgen ist. Kol 3:2-3
  • Ich töte alles, was an mir noch irdisch ist: Unzucht, Ausschweifung, unreine Leidenschaft, böse Lust und die Habsucht. Mein Leben wird nicht mehr beherrscht von diesen Dingen. Kol 3:5-7
  • Ich werde alles ablegen, Zorn, Wut und Bosheit. Kein Wort soll über meine Lippen kommen, das andere verleumdet oder herabsetzt oder anlügt, denn ich habe den alten Menschen, der diese Gewohnheiten hatte, wie alte Kleider ausgezogen. Kol 3: 8-9
  • Gott hat mich erneuert, ich bin ein neuer Mensch geworden, so wie man neue Kleider anzieht und die alten wegwirft. Kol 3:10
  • Ich entspreche immer mehr dem Bild, nach dem mich Gott geschaffen hat. So habe ich Gemeinschaft mit Ihm und verstehe immer besser, was ihm gefällt. Kol 3:10
  • Ich bin von Gott auserwählt als eines seiner geliebten Kinder, das zu ihm gehört. Kol 3:12
  • Ich liebe die anderen Menschen herzlich mit Barmherzigkeit, Güte, Bescheidenheit, Nachsicht und Geduld. Kol 3:12
  • Ich bin von Gott geliebt und auserwählt. 1.Thes 1:4
  • Ich bin ein Kind des Lichts, ein Kind des Hellen Tages(in Besitz der wahren Lehre), ich gehöre nicht zur Nacht mit ihrer Finsternis (im Unwissen).Thes 5:5
  • Ich habe von Gott keinen Geist der Furcht bekommen, sondern sein Geist erfüllt mich mit Kraft, Liebe und Besonnenheit.Tim 1:7
  • Ich bin Gottes Werk, durch Jesus geschaffen, um Gutes zu tun. Ich erfülle nur, was Gott schon immer mit mir vor hatte. Eph 2:10
  • Ich bin von Gott gerettet und dazu berufen, ganz zu ihm zu gehören; nicht weil ich es verdient habe, sondern aus Gnade und freiem Entschluss Gottes.Tim 1:9
  • Ich soll Jesu Botschaft bekannt machen und im Auftrag Gottes verkünden und lehren. Tim1:11
  • Ich bin durch Jesu Blut, vergossen am Kreuz, erlöst und meine Sünden sind vergeben. Ich verdanke das allein Gottes unermesslicher Gnade. Eph 1:7
  • Ich halte mich an den Glauben und die Liebe, die ich in Jesus Christus habe. Ich bewahre diese kostbare Gabe, die mir anvertraut ist, die Kraft dazu gibt mir der Heilige Geist, der in mir wohnt.Tim 1:13+14
  • Ich stehe auf festem Fundament, der Herr kennt mich, weil ich zu ihm gehöre; ich bekenne mich zum Herrn und darf nicht länger Unrecht tun.Tim 2:19
  • Ich bin ein Verkünder der guten Nachricht und der Vater hilft mir durch die Wunder, die er geschehen lässt. Mark 16:19
  • Ich bin durch Ihn gerettet. Joh 10:9
  • Ich bin ein Bruder Jesus, denn wir haben einen Vater: Sowohl Jesus, der mich zur Gemeinschaft mit Gott führt, als auch ich, der durch ihn zu Gott geführt werde. Heb 2:11
  • Ich bin als Gott geweihter zur Teilhabe an der himmlischen Welt berufen. Heb 3:1
  • Ich gehöre nicht zu den Menschen, die den Mut verlieren und deshalb zugrunde gehen, vielmehr gehöre ich zu denen, die Gott im Glauben vertrauen und das Leben gewinnen. Heb 10:39
  • Ich vertraue auf Gott, ebenso wie Abel, dessen Opfer durch sein Vertrauen angenommen wurde. Ebenso wie Henoch, der durch sein Vertrauen zu Gott durch ihn entrückt wurde. Ebenso wie Noach, der die Anweisungen befolgte, obwohl noch nichts von einer Katastrophe zu sehen war. Ebenso wie Abraham, der vertraute und seine Heimat und sein Erbe verließ, ebenso wie er auf einen Nachkommen vertraute, obwohl Sara unfruchtbar war. Ebenso wie Abraham, Isaak, Jakob, Mose und viele andere, die zu Lebzeiten nicht bekamen, was Gott versprach, jedoch darauf vertrauten und sich freuten, dass es sich in der Zukunft einstellen würde. Heb 11:1-16
  • Ich vertraue auf Gott, dadurch bin ich zur Einsicht gelangt, dass die ganze Welt durch das Wort Gottes geschaffen wurde und dass alle sichtbaren Dinge aus Unsichtbarem entstanden sind. Heb 11:3
  • Ich werde voller Zuversicht vor den Thron unseres gnädigen Gottes treten, dort werde ich, wenn ich Hilfe brauche Liebe und Erbarmen finden. Heb 4:16
  • Ich habe durch Gottes Willen, in dem er uns Jesus mit dem Wort der Wahrheit geschickt hat, seine rettende Botschaft erfahren und neues Leben geschenkt bekommen. Jak 1:18
  • Ich bin neu gezeugt und wiedergeboren worden durch das Wort Gottes, das lebt und für immer bestehen bleibt. Petr 1:23
  • Ich bin Gast und Fremder in dieser Welt, ich gebe den selbstsüchtigen Leidenschaften meiner selbstsüchtigen Natur nicht nach. Petr 2:11
  • Ich bin für die Sünde tot und kann jetzt für das Gute leben, durch Gottes Wunder bin ich geheilt worden, denn er hat meine Sünden ans Kreuz hinaufgetragen mit seinem eigenen Leib. Petr 2:24
  • Ich war wie ein Schaf, das sich verlaufen hat, jetzt aber bin ich auf den rechten Weg zurück gekehrt und folge meinem Hirten, der mich leitet und schützt. Petr 2:25
  • Ich bin als lebendiger Stein Teil von einem geistigen Haus, Teil der Priesterschaft die ihm geweiht ist. Petr 2:5
  • Ich bin Teil des erwählten Volks, ich bin Haus und Priester Gottes. Er hat mich aus der Dunkelheit in sein wunderbares Licht gerufen, damit ich seine machtvollen Taten verkünde. Petr 2:9
  • Ich gehöre zu dem Volk, das Gott gehört und habe sein Erbarmen. Petr 2:10
  • Ich bin ein Feind des Teufels. Ich leiste ihm Widerstand und halte unbeirrt am Glauben fest. Petr 5:8
  • Ich kann alle meine Sorgen auf Gott abladen, denn er sorgt für mich. Petr 5:7
  • Ich habe die Zusage, dass ich an seinem ewigen Wesen und Leben Anteil haben werde, denn ich bin dem Verderben entronnen, dass durch die menschlichen Leidenschaften und Begierden in die Welt gekommen ist. 2Petr1:5
  • Ich setze alles daran, Gott zu vertrauen und ich zeige das durch ein vorbildliches Leben, denn jeder soll sehen, dass Gott kenne. 2Petr1:6
  • Ich bin ein Kind Gottes und als solches von der Welt nicht erkannt, wie auch er nicht erkannt wurde. 1Joh 3:1
  • Ich lebe in dieser Welt so, wie Christus es getan hat. Wirkliche Liebe ist frei von Angst; und wenn sie mich ganz erfüllt vertreibt sie alle Angst. Ich muss mich also nicht fürchten oder vor Strafe zittern weil ich voll von Liebe für den Herrn bin. 1Joh 4:17,18
  • Ich liebe Gott weil er mich zuerst geliebt hat. 1Joh 4:19
  • Ich gehöre zu Gott und der Geist Gottes, der in mir wirkt ist stärker als der Geist der Lüge, von dem die Welt beherrscht wird. 1Joh 4:4
  • Ich als Kind Gottes kann den Sieg über alles was sich in dieser Welt Gott widersetzt erringen. 1Joh 5:4
  • Ich sündige nicht, weil mich Jesus bewahrt, darum kann mich das Bösen nicht zu Fall bringen. 1Joh 5:18
  • Ich gehöre zu Gott, auch wenn die ganze Welt um mich herum vom Bösen beherrscht wird. 1Joh 5:19
  • Ich weiß, dass Jesus zu uns gekommen ist, damit ich durch Ihn Gott kennen lerne, der die Wahrheit ist. 1Joh 5:20
  • Ich habe durch Jesus Christus erfahren, dass der Tod keinen Einfluss mehr auf mich hat, denn mein Leben ist unvergänglich und ewig. 2.Tim 1:10
  • Ich bin eng mit Gott verbunden, weil ich eng mit Jesus Christus verbunden bin, der uns das ewige Leben gezeigt hat. 1Joh 5:20
  • Ich bin durch Gott gesegnet, beschützt und versorgt. Ich gehöre zum Volk Gottes, bin erfolgreich und reich beschenkt. Deut 28: 1-14

Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, 

Ich wünsche Euch viel Erfolg und gute Anregungen durch meine Arbeit.

Mehr dazu unter:https://www.day8.eu/

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August 6th, 2016 by micha

Oder: Ideen zur Lektüre von Ingo Schulzes „Unsere schönen neuen Kleider“ Teil 2

Die Macht geht vom Volke aus?

Im ersten Teil habe ich ja schon darüber geschrieben.
Geht die Macht bei uns wirklich vom Volke aus?

Als Jesus noch bei uns war, hatte er für die Pharisäer und Schriftgelehrte kein gutes Wort übrig. Heute haben wir andere, und noch viel mehr Pharisäer und Schriftgelehrte, sie sitzen in den Kirchen, erzählen uns, tu dies und tu das, wenn Du gerettet werden willst.

Wir haben verschiedenen Religionen, von denen jede behauptet, den einzigen Schlüssel zum Himmelreich zu besitzen und sie behaupten alle, Jesu Lehre richtig zu interpretieren.

Die neuen Pharisäer und Schriftgelehrten

Heute wird uns noch in vielen anderen Bereichen die Welt erklärt. Die ganze Wirtschaft, unser ganzes ökonomisches System beruht auf Glauben.
Die neuen Pharisäer und Schriftgelehrten sitzen in den Parlamenten, Anwaltskanzleien, Wirtschaftsforschungsinstituten, in den TV-Sendern und Zeitungen. Sie erzählen uns, dass die Wirtschaft, die Welt nur so funktionieren kann, wie sie jetzt ist. Sie erklären uns die alternativlosigkeit der Welt.
Sie berichten von Zwängen und Zusammenhängen, die nicht beeinflussbar sind. Sie sagen uns, dass alles genau so richtig ist.
Aber sie ignorieren bzw. akzeptieren die Ungerechtigkeiten in der Welt, irgendwie interessiert das niemanden.

Marktkonforme Demokratie?

Im Herbst 2011 kreierte unsere Bundeskanzlerin einen Begriff. Sie sprach von der Notwendigkeit einer „marktkonformen Demokratie“,
da kann sie sich doch direkt mit Herrn Putin zusammentun, der ja schon seit langem von der „gelenkten Demokratie“ spricht.
Ich finde, sie hat mit dieser Aneinanderreihung die jetzige Situation echt treffend beschrieben. Wir müssen uns aber auch eingestehen, dass eine marktkonforme Demokratie keine Demokratie mehr ist, genauso, dass Putins gelenkte Demokratie keine mehr ist.
Bei uns im Westen wird der Markt über die Demokratie gestellt, in Russland Herr Putin.
Ich danke Frau Merke für diese Wortkombination, denn sie hat damit einen Begriff für die Erfahrungen, für den Verdacht gefunden, den ich und Ihr sicherlich auch, schon seit Jahren haben, wir leben in einer marktkonformen Demokratie.

Demokratiekonformen Märkte

Ich möchte, genau wie Ingo Schulze in seinem Buch, „demokratiekonformen Märkte“ fordern, unsere einzige Chance wenn wir ökonomisch, sozial, ökologisch und ethisch überleben wollen. [1] Also den Spieß umdrehen und die Märkte so umbauen, dass sie wieder der Demokratie dienen und nicht umgekehrt. Hierbei geht es primär um Gerechtigkeit und Handlungsfähigkeit des Staates.

Demokratiekonforme Spiritualität

Nach meiner Auffassung ist das noch um die Notwendigkeit der „demokratiekonformen Spiritualität“ zu ergänzen.
Wir benötigen in unserem Leben eine Richtschnur, hier können die verschiedenen Glaubensrichtungen helfen. Aber nicht die Institutionellen Religionen, in denen uns die Profis die Lehre ähnlich wie damals die Schriftgelehrten erklären, um uns von dem wichtigen abzulenken. Nein, wir brauchen den reinen Glauben, dafür benötigt man Toleranz, Liebe und eine spirituelle Verbindung zu Gott.

Gerade die Fehleinschätzung, wir könnten alles alleine und aus eigenem Leistungsvermögen schaffen, und das wir das alles verdient haben,
dass wir besser sind als andere; der Irrglaube, dass sich alles nur aus Zufall entwickelt hat und der Stärkere immer gewinnt, führt uns doch in die vorher beschriebene Demokratie- und Menschen-Falle.
Der Glaube und die Gewissheit, dass alles miteinander verbunden ist und voneinander abhängt, dass wir einander brauchen, uns lieben und fördern müssen, hilft uns unseren Egoismus zu erkennen, zu bekämpfen und abzustellen.
Glaube lehrt uns, dass der einzelne nichts ist im Vergleich zum Ganzen, jeder einzelne jedoch einzigartiges erreichen kann, wenn er seinem Weg folgt. Der Respekt vor der Schöpfung und die Verbundenheit mit allem, die Verbundenheit mit Gott zeigt uns was wir sind, und was wir tun sollen, was von uns erwartet wird.
Der Glaube kann uns frei machen von der Ich-Zentriertheit, vom Egoismus, von dem Verlangen, uns über andere zu stellen und sie auszunutzen und auszugrenzen.
Der Glaube kann uns frei machen von unseren Trieben, von den körperlichen und von den geistigen.
Der Glaube kann uns frei machen, uns für andere einzusetzen, uns an andere zu verschenken.
Und dass in Toleranz zu anderen Glaubenden, anderen Glaubensrichtungen, in Gemeinschaft mit ihnen und mit allen Menschen.
Der Glaube kann uns frei machen, das richtige zu tun.

Endlich die Wahrheit erkennen.

„Die beständige Schwächung der Demokratie, die zunehmende soziale und ökonomische Polarisierung in Arm und Reich, der Ruin des Sozialstaates, die Privatisierung und damit Ökonomisierung aller Lebensbereiche (Bildung, Gesundheitswesen, Künste, öffentliches Verkehrssystem usw.), die Blindheit für den Rechtsextremismus, die offene und verdeckte Zensur (mal als direkte Ablehnung, mal in Form von Quote oder Format) und damit verbunden die Zurückhaltung oder Oberflächlichkeit der Medien bei bestimmten Themen, das Ausblenden des täglichen massenhaften Sterbens in der Dritten Welt an Hunger oder Krankheiten und, und, und……
Wer hinsieht muss doch eigentlich sehen, was passiert!
Oder nicht?“[2]
Es geht eigentlich darum, dass das was wir alle wissen, kennen und erahnen in der Öffentlichkeit gar keine Rolle spielt.

Ein paar Beispiele.

Ich habe noch eine Nachricht im Gedächtnis, es ging darum, dass China eines der größten Förderlänger für seltene Erden ist (das sind die Mineralien, aus denen z.B. die Supermagneten für Festplatten, oder spezielle Materialien gewonnen werden, die für die Herstellung moderner Unterhaltungselektronik und Handys erforderlich sind). China hat sich außerdem Schürfrechte in vielen Afrikanischen Staaten gesichert. Diese Erden werden im Tagebau abgebaut.
Alle regten sich auf, dass China ja bald ein Monopol auf diese Materialien hat.
Aber ich habe keine Nachricht darüber gehört, dass nur einige an der Vergabe der Rechte verdienten. Die Bevölkerung hat nichts davon, außer, dass sie von Ihrem Land vertrieben werden, um den riesen Baggern Platz zu machen.
Der einzige Banker, der wegen der Banken-Krise vor Gericht stand war der Chef der Hypo Real Estate.
Er war allerdings nicht auf der Anklagebank, sondern hatte geklagt, weil ihm nach seiner Auffassung noch Millionen zustanden.

Ich bin im technischen Bereich tätig, in leitender Position. In meiner Tätigkeit hatte ich schon einige Male mit Personen zu tun, die als Berater auftraten. Das waren meist sehr gut angezogene Personen, die für ihre guten Ratschläge echt viel Geld bekamen. Sie verkauften sich so, als seien sie Hüter eines großen Geheimnisses. Sie berufen sich auf langjährige Erfahrung in der „freien Wirtschaft“. Im Endeffekt war das aber alles heiße Luft, sie haben uns erzählt was wir alle schon wussten, nur aus Ressourcenknappheit nicht umsetzen konnten. Sie haben immer auch die „Problembereiche“ benannt, die uns auch schon bekannt waren und sie haben tolle, gestylte Powerpoint-Präsentationen gemacht, mit denen die Chefs dann was anfangen konnten.
Diese Experten, diese Spezialisten lassen uns ebenso, wie Politiker, Ökonomen oder Finanzexperten, in dem Glauben alles wäre schwer zu durchschauen, unglaublich kompliziert und kaum berechenbar und in der Konsequenz unabwendbar. Die Ökonomischen- und Finanzmarkt-Abläufe können von „unsereins“ nicht verstanden werden.
Aber ich denke, eigentlich ist das doch ganz einfach.

Das wahre Geheimnis der Finanzwirtschaft!

Wenn man sein Geld in einer Anlage mit höchstem Risiko anlegt, um hohen Reibach zu machen, kann es passieren, dass man verliert.
Wenn man gierig ist und Risiken eingeht, kann es sein, dass man auch negative Konsequenzen tragen und ertragen muss.
Nicht so bei den Banken. Wenn eine Bank etwas gewinnt, dann gehört es ihr. Wenn sie verliert, sich verspekuliert, wird sie auf Kosten des Gemeinwesens gerettet, weil wir es uns anscheinend nicht leisten können, dass „systemrelevante“ Banken pleite gehen. Aber für das viel zu hohe Risiko, das eingegangen wurde, wird niemand zu Rechenschaft gezogen. [3]

Kann es nicht sein, dass es neben den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen, es noch eine weitere, viel tiefer gehende Unterteilung gibt, über die jedoch nie gesprochen wird?
Und zwar in die, die verdienen und in die, die bezahlen?
In die, die über ihre und unsere Verhältnisse leben und in die, die das nicht tun?
In die, die nie genug bekommen und in die, bei denen jedes Jahr die Budgets gekürzt werden?

„Wir haben uns daran gewöhn, dass in nahezu allen öffentlichen Bereichen, ganz gleich ob Bund, Land oder Kommune, die Budgets von Jahr zu Jahr gekürzt werden. Immer weniger Geld ist für die öffentlichen Belange vorhanden. Und dies, obwohl das Bruttoinlandprodukt – mit Ausnahme weniger Jahre – über Jahrzehnte kontinuierlich gewachsen ist.
Währen den einen jeder Cent vorgerechnet wird, werden auf der anderen Seite in Windeseile Milliardenbeträge aus dem Ärmel gezaubert, für die im Zweifelsfalle das Gemeinwesen geradezustehen hat.
Was sind das für neue Selbstverständlichkeiten?“[4]

Wir ignorieren das offensichtliche

Woran liegt es, dass diese Vergleiche von den Medien nicht gezogen werden? Warum sehen alle weg, warum schreien wir nicht auf? Weshalb gründen sich keine Gruppen, Verbände, neue Parteien, um etwas dagegen zu tun,
warum?

Wir führen in der Gesellschaft und den Medien nur noch Scheingefechte. Das eigentliche Übel wird ignoriert.
Ignorieren… ist eigentlich als Begriff nicht stark genug, für das, was ich ausdrücken will. Weil es so abgrundtief in uns steckt, dass ich mir einen Begriff wünschen würde, der diesen katastrophalen Zustand in seiner Dringlichkeit beschreibt.
Ignorieren, d.h. wir sprechen das Vorhandensein der zwei Klassen der Verdiener und Bezahler nicht an.
Darüber wird nicht diskutiert, weder in der Öffentlichkeit noch Privat. Das Thema findet nicht statt.

Es werden schon mal einige Kleinigkeiten kritisiert. Wir hatten mal das Thema der Dienstwagen, oder es wird ab und an mal über den Spitzensteuersatz diskutiert (den man heutzutage wegen der kalten Progression auch schon mittlere Angestellte bezahlen müssen).
Aber die eigentliche Ungerechtigkeit wird nicht behandelt.

Das neue Glaubensbekenntnis des Marktes

Stattdessen werden wir in dem Glauben gelassen, die „Fakten und Tatsachen“ von denen uns die Oberen berichten, seien etwas gegebenes, naturgesetzlich vorgefundenes, etwas, womit wir uns abzufinden haben.
Dieser Sprachgebrauch lockt von den politischen, sozialen, ökonomischen und historischen Zusammenhängen und Fragen weg und führt in Gefilde, in denen es keine Infragestellung des Status quo gibt, in denen alle Zwänge Sachzwänge sind und gegensätzliche Interessen[5] nicht möglich sein können. Hier werden absolute Gesetzmäßigkeiten erzeugt, die eigentlich keine sind, jedoch öffentlich akzeptiert und angenommen sind. Diese Gesetzmäßigkeiten beschreiben die reine Marktwirtschaft mit der Voraussetzung ständig wachsender Märkte.
Diesem „neuen Glaubensbekenntnis“ wird alles untergeordnet; und laut Frau Merkel sogar die Demokratie und damit wir.
Wer sich diesen Gesetzen nicht unterordnet wird an den Rand gestellt und ignoriert.
Ich höre sie es schon Beten:

Ich glaube an den Markt, den Herrscher über die Wirtschaft und die Menschen.
Und an die Banken, seine Erfüllungsgehilfen.
Gegründet von gierigen Menschen,
die ihr eigenes Wohl über das aller anderen Stellen,
von Menschen, die denken, Sie hätten sich das verdient!
Ich glaube an den ewigen Markt, der alles übersteht,
denn er besteht aus sich und als Selbstzweck.
Ihm hat sich alles unterzuordne,
die Güter, die Menschen und die Welt.
Ich glaube an die heiligen Aktienbörsen und
die Gemeinschaft der eingeweihten Personen.
Ich glaube an das Geld und
die Gier
und das es ewig so weiter geht.
Amen.

 

Mit dieser Privilegierung des Marktes, und der damit einhergehenden Erhöhung einzelner schaffen wir die Grundlage für die Ungerechtigkeiten in dieser Welt.

 

Ein Aufruf von Mir! Lasst uns das aktiv ändern.
www.day8.eu

 

 

[1] Vgl. Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider S.17
[2] Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider S.28
[3] Vgl. Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider S.30
[4] Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider S.31
[5] Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider S.46

Posted in Erkenne Dich selber, Gesellschaftskritik, Politische Lösung

August 8th, 2016 by micha

Oder: Ideen zur Lektüre von Ingo Schulzes „Unsere schönen neuen Kleider“ Teil 3


Wie funktioniert Politik und Gesellschaft heute?

Das Ziel, an dem sich politische, gesellschaftliche und auch private Entscheidungen auszurichten haben, heißt wirtschaftliches Wachstum. Sobald ein Vorschlag, oder auch nur ein Gedanke, in Verdacht gerät, das Wachstum zu hemmen, ist dieser in der Politik, aber auch im geschäftlichen und privaten Bereich erledigt.  Meist auch die Person, die den Vorschlag gemacht hat.
Politik ist dazu da, Wachstum herzustellen. Das beste Mittel, um Wachstum zu schaffen, ist die Privatisierung. Weniger Staat, mehr Markt. Je mehr Freiheit, umso mehr Wohlstand. Das sind die Maxime, die wir ständig zu hören bekommen.
Nur, kaum jemand fragt: Freiheit für wen? Freiheit wovon? Wohlstand für wen? Worte wie Kapitalismus, Klassenkampf, Profitmaximierung, Leistungsverdichtung oder gar Ausbeutung werden als veraltet belächelt, gar aus dem Sprachgebrauch getilgt. Zu fragen, wer woran verdient, wem dies oder das nutzt und zu wessen Nachteil das ist, gilt als Unfein, als vulgäres Denken.
Diese Worte und Gedanken sind quasi aus unserem Sprachgebrauch verschwunden, obwohl gerade diese die jetzige Wirklichkeit beschreiben könnten.

Neue Begriffe für eine ungerechte Welt.

Dafür sind neue Begriffe aufgetaucht. Profit heißt jetzt ‚shareholder value‘, Steuersenkungen für Unternehmer und Unternehmen heißt ‚Entlastung der Investoren‘, Senkung der sozialen Sicherheit wird nun ‚Leistungskürzung für Arbeitsunwillige‘ genannt. Neue Belastungen für Arme heißen ‚Eigenverantwortung‘ und die Kürzung der Arbeitslosenhilfe wird zum ‚Anreiz für Wachstum‘, die Senkung der geringsten Einkommen als ‚globale Konkurrenzfähigkeit‘ oder ‚marktgerechte Beschäftigungspolitik‘ bezeichnet. Gewerkschaften, die Flächentarifverträge umsetzen möchten werden zu ‚Tarifkartellen‘ oder ‚Bremsen‘ und so weiter….[1]
Ich selbst falle zwar bisher nicht direkt in einen der oben verharmlosten oder polemisch verunglimpften Bereiche, ich kann mir jedoch sehr gut vorstellen, was es bedeutet, wenn mir wegen meiner neuen ‚Eigenverantwortung‘ das wenige Geld noch reduziert würde.

Wird unser Gemeinwesen mit Absicht zerstört?

„Unser Gemeinwesen wurde und wird von den demokratisch gewählten Volksvertretern systematisch vor die Wand gefahren, indem es seiner Einnahmen beraubt wird.
Der Spitzensteuersatz wurde in Deutschland von der Schröder[SPD]-Regierung von 53 auf 42 Prozent gesenkt, die Unternehmenssteuersätze (die Gewerbesteuer und die Körperschaftssteuer) wurden zwischen 1997 und 2009 fast halbiert, nämlich von 57,5 Prozent auf 29,4 Prozent. Die Steuer auf Kapitalerträge, die sogenannte Abgeltungssteuer wurde auf 25 Prozent gesenkt. Auch die Erbschaftssteuer wurde teilweise gesenkt…. Eine andere Variante, das Gemeinwesen zu schwächen ist der Ruf nach einem schlanken Staat. Schlank ist schön! Wer wollte das nicht, einen entbürokratisierten Staat, einen ebenso schlanken, wie schönen Staat? …. Die neoliberalen Propagandaabteilungen …. konnten der Öffentlichkeit dieses Schönheitsideal auch deshalb mit Erfolg unterjubeln, weil es, wie jede Halbwahrheit, berechtigte Kritik enthält. Auch die Bürokratie kann Demokratie verunmöglichen. Was aber nicht gesagt wird: Die Schwächung des Staates führt zu einem Kompetenzverlust. Die Verwaltung des Gemeinwesens kann sich qualifizierte Fachleute kaum mehr leisten, das Geld reicht nicht. Wundersamerweise aber steht die Hilfe schon ungeduldig vor der Tür.“[2]

Die Lobbyisten!

Es ist doch echt unglaublich, was da von Rot/Grün unter dem Regierungsprogramm „Moderner Staat – moderne Verwaltung“ eingeführt wurde. Auf Grund der Reduzierungen in den Verwaltungsbudgets hat Rot/Grün die entstandenen Lücken in den Verwaltungen einfach mit Leihbeamten geschlossen. Diese Leihbeamten arbeiten in unseren Ministerien an der Gesetzgebung mit. Sie werden von den Firmen bezahlt, deren Tätigkeit sie in den Ministerien eigentlich regulieren sollen. In den Bundesdeutschen Ministerien arbeiten ständig mehr als 100 Konzernvertreter. Sie sitzen teilweise jahrelang gleichberechtigt  an Ministerienschreibtischen und schreiben an unseren Gesetzen mit.

Am Rande bemerkt, ich war 29 Jahre lang SPD-Mitglied, ich hatte immer gedacht, die SPD wäre von den großen die Partei, die für den sozialen Ausgleich steht. Was sie aber zusammen mit den Grünen in der Regierungszeit Schröder angerichtet haben, würde unter CDU-Regierung gar nicht möglich sein. Ganz Deutschland wäre auf die Barrikaden gegangen. Der SPD wird einfach ein so unsoziales Verhalten nicht zugetraut, deshalb fallen auch die am tiefgreifendsten Änderungen in der Verteilung von Arm nach Reich und damit die einschneidendsten Änderungen am Sozialstaat auf die Regierungszeit von Rot/Gün. Herr Schröder hat, nach dem er Lafontaine abserviert hatte, in Deutschland die reine Marktwirtschaft eingeführt und damit die Weichen für die Herrschaft des Marktes über die Demokratie gestellt.

Schöne neue Zeit?

Wenn ein Ministerienmitarbeiter von einem Konzern oder Lobbyvereinigung Geld annehmen würde, wäre das Korruption. Heute arbeiten Mitarbeiter der Firmen und Vereinigungen ganz legal mit Beamtenstatus in den Ministerien mit.
Auf Länderebene sieht es auch nicht besser aus. Hier kontrollieren sich beispielsweise Konzerne unter der Maske der Landesministerien selbst.
Unabhängige Kontrolle durch unabhängige Beamte sollte Voraussetzung für das Funktionieren einer gemeinwohlorientierten demokratischen Verwaltung sein. Das scheint nicht mehr zu gelten. Da arbeiten z.B. Fraport-Manager (Frankfurter Flughafen) von 2001 bis 2006 in der Abteilung Luft- und Raumfahrt des Bundesverkehrsministeriums. Auf Anfragen beim Lärmschutzbeauftragten muss von diesem nicht darauf hingewiesen werden, dass er gar nicht vom Bund, sondern von dem den Lärm erzeugenden Unternehmen bezahlt wird.
Ein von der Bundesregierung beauftragter Evaluationsbericht, befürwortet die Weiterführung des Personalaustauschs und empfiehlt, den Weg auch in anderen Behörden, etwa auf kommunaler Ebene, fortzusetzen. Es spielt dabei natürlich keine Rolle, dass dieser Bericht von den Akteuren selber durchgeführt wurde und dass die entscheidende Frage, ob evtl. ein Interessenkonflikt zwischen Staat und Privatwirtschaft vorliegt, gar nicht betrachtet wurde. [3]Wir können uns also auf eine Zeit vorbereiten, in der in den Verwaltungen, bis hin zu den Kommunen, Lobbyisten das Sagen haben. Erreicht wurde das, indem systematisch den öffentlichen Kassen Mittel entzogen wurden. Die Unternehmen, denen diese Mittel jetzt zur Verfügung stehen sind eingeladen, die Verwaltungen und damit das Gemeinwesen zu unterwandern und zu bestimmen.

Wollen wir das?

Was bedeutet eigentlich Geld?

Wir alle leben mit dem Eindruck der Alternativlosigkeiten. Uns wird eine Welt ohne alternativen gepredigt.
Uns wird als alternativlos verkauft, dass die Welt so ist, wie sie ist.Geld wurde als Hilfsmittel erdacht. Geld sollte den Tausch von Gütern vereinfachen. Geld sollte uns dienen.
Heute hat sich das umgekehrt. Heute dienen wir dem Geld. Ist das Geld das größte und wichtigste für uns, unser Leben. Zeile und Träume werden mit Geld erfüllt.
Zu Beginn der Zahlungsmittel hatten die Münzen noch einen tatsächlichen Wert, der ihrem Gewicht an Edelmetall entsprach. Heute ist Geld nur noch eine abstrakte Größe, der Wert hängt von der Kaufkraft ab, die von Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Unsere Währungen sind heute weit davon entfernt, einen tatsächlichen Wert darzustellen.
Goldvorräte, die einzelne Staaten zum Schutz ihrer Währung bevorraten entsprechen nicht im Geringsten dem Wert der im Umlauf befindlichen Geldmenge. Sie geben uns allerdings ein gutes Gefühl, die Illusion, etwas von reellem Wert in Händen zu halten und nicht nur eine abstrakte Größe.
Trotzdem baut sich unser ganzes System auf dieser abstrakten Größe auf.Geld könnte wieder als Zahlungsmittel, als Tauschmittel verwendet werden und nicht mehr als Selbstzweck, hauptsächlich verwendet, um sich selbst zu vermehren.

Auch heute, trotz hautsächlich abstraktem Wert, wird nicht einfach mehr Geld gedruckt – dann würde es ja ihren Wert verlieren. Heute wird das Geld durch die Gier von den Armen hin zu den Reichen umverteilt, auch aus Selbstzweck heraus.

Wie müssen endlich aufhören den Götzen Geld mehr zu lieben als die Menschen, als die Schöpfung. Wir müssen es als das erkennen, was es ist.

Gibt es nur den einen Weg?

Ebenso verhält es sich mit den Märkten und mit den Banken. Auch sie werden uns so wie sie sind als alternativlos verkauft. Was logisch gesehen schon ein rechter Quatsch ist.
Was soll denn daran, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer werden alternativlos sein?
Wir müssen diese unhaltbaren Aussagen als das entlarven, was sie sind. Gelenkte Meinungsmache und Propaganda.
Wir werden von den Höheren wie dumme Schafe gehalten, sie machen uns etwas vor und stellen es dann als eine absolute Wahrheit dar, keiner darf dagegen anreden.
Und wir machen das mit!

Die täglichen Meldungen, dass die Regierung „die Märkte beruhigen“ und „das Vertrauen der Märkte wiedergewinnen“ muss, nehmen wir wie selbstverständlich hin.
Mit Märkten sind doch in diesem Fall die Börsen und Finanzmärkte gemeint, und damit also jene Akteure, die im eigenen Interesse oder im Auftrag andere spekulieren, um möglichst viel Gewinn zu machen. Waren das nicht jene, die das Gemeinwesen um unvorstellbare Milliardenbeträge erleichtert haben?
Und um deren Vertrauen sollen unsere obersten, gewählten Volksvertreter ringen?[4]

Wir müssen endlich die Alternativen aufzeigen, wir müssen den tatsächlichen alternativlosen Weg aufzeigen.
Denn der Weg, wie wir ihn zurzeit gehen, führt alternativlos in den Untergang.

Spannungen!

Die Spannungen der heutigen Zeit sind Spannungen zwischen Reich und Arm. Zwischen haben und nicht haben. Güter sind ausreichend vorhanden, für alle ausreichend, sie sind nur nicht gerecht verteilt.

Die Ungerechtigkeit in der Welt; und der Lebensstandard, in dem wir gehalten werden – damit wir weg schauen – kostet Leben.
Bei uns in Deutschland führt Ungerechtigkeit zu Verarmung, Unfreiheit, Krankheit, Benachteiligung und Ausgrenzung. In Ländern, die nicht einen so hohen Standard genießen kostet dieselbe Ungerechtigkeit millionenfach den Tod.
In Ländern, in denen eine kleine Klicke über die Ressourcen verfügt, stirbt der Rest an Hunger und Durst.

Verschenkte Jugend, verschenkte Zukunft!

Junge Menschen in Europa sehen in ein Leben ohne alternativen, sie sehen ein Leben in Armut, ohne Perspektive, das erscheint ihnen auch als alternativlos. Wir haben in Europa teileweise eine riesige Jugendarbeitslosigkeit. In Deutschland sind wir echt gut dran, in Griechenland mit über 60%, Italien, Spanien,  Frankreich (noch über 20%) und anderen europäischen Ländern sieht es aber katastrophal aus.

Dies müssen wir stoppen, wir müssen allen Menschen Perspektiven bieten, dann werden die Spannungen auch aufhören, dann werden nicht die einen neidisch auf die anderen schauen. Wenn die Güter unsere Erde gerecht verteilt sind, wenn wir eine gerechte, ausgleichende, nicht rechthaberische Art des Glaubens finden, haben die Verfechter des ausgrenzenden, des desdestruktiven, haben die Menschenfänger keine Chance mehr.Deshalb ist der Weg weg von der Ungerechtigkeit, weg von Arm und Reich, weg von West und Ost, Nord und Süd, weg von schwarz, weiß, rot, gelb der alternativlose Weg, den wir gehen müssen.

Es fehlt das Gegengewicht zum Kapitalismus.

Für unseren Wohlstand in Europa und Nordamerika, der ja auch schon ungerecht verteilt ist, rackern sich Menschen in Afrika, Südamerika und Asien unter unmenschlichen Bedingungen ab.
Jean Ziegler versucht  in einem Buch[5] zu erklären, warum diese Blindheit bzgl. der Ungerechtigkeit besteht, warum das niemanden wirklich interessiert. Er antwortet vorsichtig, als würde er selbst vor der Erkenntnis zurückschrecken:
Mit dem Wegfall des Ostblocks und damit einhergehend dem Wegfall der kommunistischen Idee ist ein Vakuum entstanden. Die Wiedervereinigung  und die damit vollzogene vollständige Assimilation von Ost- durch Westdeutschland haben jegliche Gedanken an eine andere mögliche Weltordnung begraben. Die Selbstbefreiung des Ostens und damit die Übernahme der kapitalistischen Produktionsweise und die dadurch mögliche Globalisierung der Wirtschaft haben ein nie da gewesenes Gewinnstreben entfesselt, das bisher ohne angemessene politische Gegenkraft geblieben ist.
Es existiert einfach kein ernst zu nehmendes Gegengewicht zum zügellosen Kapitalismus.Dieses zu erzeugen ist die größte Aufgabe der nächsten Jahrhunderte.

Der richtige Weg

Der richtige Weg heißt Nächstenliebe, Erhalt der Schöpfung und Gleichheit aller Menschen.
(mehr dazu unter www.day8.eu)Es ist ja nicht nur, dass wir den Menschen die Lebensgrundlage, d.h. den Zugang zu Wasser und Essen entziehen, wir entziehen Milliarden Menschen die Möglichkeit zur Spiritualität. Denn wenn jemand jeden Tag um sein Leben kämpft, hat er bestimmt kein Interesse am Evangelium.
Wir entziehen ihnen damit, nehmen wir mal an, es wäre wahr, den Zugang zum Himmelreich.
Zuallererst müssen alle etwas zu essen und zu trinken, ein Zuhause und eine Perspektive haben, dann können wir mit den weiteren wesentlichen Dingen, wie Glauben und Gott weiter machen.


Demokratiekonformen Märkte

Wir brauchen nicht, wie Angela Merkel meint, eine marktkonforme Demokratie, sondern die demokratiekonformen Märkte. Märkte, in denen eben nicht alles erlaubt ist, was Geld bringt, vom dubiosen Finanzprodukt bis zur Spekulation mit Lebensmitteln.  Demokratiekonform bedeutet, der Wirtschaft soziale, moralische und ökologische Standards abzuverlangen, dafür braucht es aber eine Politik, die nicht alles dem Wirtschaftswachstum unterordnet.Die Demokratie ist in Deutschland die Voraussetzung, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen. „Demokratie bedeutet ein Gemeinwesen, das in der Lage ist, seiner Verantwortung gerecht zu werden. Fehlen Ihm die finanziellen Mittel oder das geeignete Personal dazu, so stellt es sich selbst in Frage. Deshalb müssen Vertreter gewählt werden, die die Interessen des Gemeinwesens wahrnehmen und es vor Ausplünderung schützen.
Es braucht Vertreter, die willens und in der Lage sind, eine marktkonforme Demokratie zu verhindern und demokratiekonforme Märkte zu schaffen. Es braucht Vertreter, für die Freiheit und soziale Gerechtigkeit untrennbar voneinander sind [und das] nicht nur auf nationaler Ebene.

Und es braucht eine Mehrheit, die das will und einfordert….

Es geht darum, sich selbst wieder ernst zu nehmen, wieder zu lernen, die Interessen unseres Gemeinwesens zu formulieren und einzufordern und nach Gleichgesinnten zu suchen. Was wir Öffentlichkeit nennen, beginnt schon mit der Sprache eines jeden von uns. Wir müssen .. über die Geste und die symbolische Handlung hinaus unseren Willen gewaltlos kundtun, und dies – wenn nötig – auch gegen den Widerstand der demokratisch gewählten Vertreter. . Aber letztlich gilt es, .. Druck zu erzeugen.
Wir brauchen den Ruf „Wir sind das Volk“ nur aus dem Museum zu befreien[6]

Ich schließe mich diesen Worten von Ingo Schulz vorbehaltlos an.

Ich bin da auch einer Meinung mit dem Dalai Lama, der einmal sagte:
„Wir brauchen Geduld und müssen an gewaltfreier Veränderung arbeiten. Das Volk kann alles verändern, wenn es beharrlich will. Deshalb bin ich für die Zukunft optimistisch.“

Ein Aufruf von Mir! Lasst uns aktiv weitermachen.

www.day8.eu

Noch ein paar Fakten aus Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider

Im Oktober 2008 haben die Regierungschefs der EU den Banken 1,7 Billionen € bereitgestellt. In der gleichen Zeit  kürzten dieselben Länder die Zuwendungen und Kredite an Hilfsorganisationen massiv.Der Etat der Nahrungsnothilfe der UNO beträgt 6 Milliarden, sie bekommen jedoch regelmäßig nur noch 3 Milliarden Dollar zusammen. Das bedeutet u.a.: Schulspeisungen für unterernährte Kinder sind gestrichen. Die 300.000 somalischen Flüchtlinge erhalten langfristig pro Tag nur Notrationen mit 1500 Kalorien, anstatt der empfohlenen 2200 Kalorien.

Nahrungsmittel heißen jetzt nachwachsende Rohstoffe. Vor der Krise wurden etwa 13 bis 18 Milliarden Dollar in nachwachsende Rohstoffe investiert. 2011 waren es 600 Milliarden Dollar. Mit dem Ergebnis dramatisch ansteigender Lebensmittelpreise, teilweise eine Verdoppelung innerhalb eines Jahres. Die Deutsche Bank und die Sparkassen spekulieren hier munter mit!

Die Zahl der hungernden erhöhte sich 2009 um 100 Millionen

Aufgrund der Agrasubventionen in der EU werden die Überschüsse auch nach Afrika verkauft, was zur Folge hat, dass dies die lokale Landwirtschaft ruiniert hat. Dies ist eine Haupursachen für den Hunger in Afrika.

Während die einen spenden und Entwicklungshilfe leisten, bedienten sich die anderen schamlos für den eigenen Gewinn.

Die Mitgliedsstaaten der UN haben sich im Jahr 2000 Milleniumsziele gegeben. U.a. Halbierung  der Zahl der Hungernden, Stärkung der Rechte der Frauen, Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Müttern, Bekämpfung von HIV, Schutz des Klimas. Die Bilanz fällt erbärmlich aus. 3 Beispiele.
Im Jahr 2000 betrug die Zahl der Hungernden 785 Mio. Menschen, 2008 stieg sie auf 854 Mio. Die Kriese verschärfte die Entwicklung noch, 2009 wurde rund eine Milliarde Hungernde gezählt.
2008 starben im subsaharischen Afrika 500.000 Frauen bei der Entbindung.
Weil die Wirksamen AIDS Medikamente in Afrika unerschwinglich sind, waren 2003 zwölf Millionen Kinder verweist, 2010 waren es achtzehn Millionen.

Mit großer Wahrscheinlichkeit ist auch dieser Computer, mit dem ich die Zeilen schreibe, ist das Handy in meiner Tasche mit dem so raren Tantal ausgestattet, das im Osten des Kongo unter den grauenhaftesten, unmenschlichen Bedingungen abgebaut wird. Ziemlich sicher ist auch, dass diese Geräte von Menschen zusammengebaut wurden, die von einer 60 Stundenwoche nur träumen können.

1318 Konzerne üben Kontrolle über alle 43060 weltweit tätigen Unternehmen aus, wobei 40% wiederum in der Hand von nur 147 Unternehmen liegen. Die Plätze 1 bis 49 nehmen ausschließlich Banken und Versicherungen ein.

„Das scheint das Schwierigste zu sein. Nur wer sich selbst ernst nimmt, kann Verantwortung übernehmen und vermag ein Leben in Würde zu führen.“[7]

 


[1] Vgl. Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider S.45

[2] Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider S.59

[3] Vgl. Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider S.60-63

[4] Vgl. Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider S.64

[5] Vgl. Jean Ziegler: „Der Hass auf den Westen. Wie sich die armen Völker gegen den wirtschaftlichen Weltkrieg wehren“ aus: Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider

[6] Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider S.77

[7] Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider S. 71

Posted in Erkenne Dich selber

Unbenannt222
Juli 30th, 2016 by micha

Aufforderung, sich auf den Weg zu machen, oder wie man betet!

 

Darum sage ich Euch: Bittet Gott und Euch wird gegeben! Sucht und Ihr werdet finden! Klopft an und euch wird die Tür geöffnet! Denn wer bittet, der bekommt. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet. Luk 11:9-10

Welch fantastisches Angebot macht uns Jesus hier! Wie unglaublich ist Gottes Güte, die er hier ankündigt.
Das alles steht in Zusammenhang mit einer Bitte der Jünger an Jesus, in der sie ihn fragen, wie man richtig betet. Man muss sich das mal vorstellen, die Jünger fragen Ihn, wie sie richtig beten sollen, das alles steht in Kapitel 11 des Lukas-Evangeliums.
Da müssten die Jünger eigentlich schon ungefähr ein Jahr mit ihm unterwegs gewesen sein, eigentlich hätten sie ja schon längst wissen können, wie das geht.
Und was macht Jesus? Er antwortet einfach und gerade heraus, voller Liebe und in bestem Willen ohne Vorwurf.

Sie fragen ihn wie man richtig betethands-543593_1280

und Jesus antwortet ihnen zuerst mit dem Vater unser. Mit dem berühmtesten  Gebet aller Zeiten, dass knapp 2 Mrd. Christen in der ganzen Welt auswendig können. Mit dem Gebet, das diese 2 Mrd. Menschen beten, wenn sie sich zu Gottesdiensten oder zu anderen Gelegenheiten treffen.
Das Gebet, das uns erlaubt ihn Vater zu nennen, das uns daran erinnert wie heilig er ist und dass wir seinen Namen nicht missbrauchen dürfen.

Das Gebet, das uns zeigt, dass Gott schon bei uns ist, das uns an das Gute erinnert, an das was er von uns erwartet. „Dein Wille geschehe“ bedeutet nicht, dass wir alles über uns ergehen lassen müssen.
Es bedeutet, dass wir seinen Willen erfüllen sollen, dass wir wahrhaftig, gut und gerecht, redlich, rein, liebenswert, ansprechend und ehrbar sind. Er möchte, dass wir den Egoismus ablegen, uns nicht über andere stellen, andere nicht ausnutzen. Er möchte, dass wir barmherzig, gütig, bescheiden, nachsichtig und geduldig sind. Er will, dass wir Frucht tragen und  unsere Mitmenschen und auch uns selbst lieben. Und das schon in dieser Welt, in Vorbereitung auf seine.

In dem Gebet bitten wir den Vater um unsere tägliche Nahrung; und zwar um UNSERE Nahrung, nicht um meine Nahrung.
Auch hiermit versprechen wir, dass wir aufeinander achten.
Wir bitten ihn,  dass uns unsere Schuld vergeben wird. Wir versprechen ihm, dass wir uns ebenso verhalten, dass wir auch vergeben, wenn uns Unrecht getan wird.
Wir bitten den Vater, dass wir nicht in Versuchung geführt werden. Hier bin ich mit der klassischen Übersetzung nicht ganz einverstanden, ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass uns Gott in Versuchung führt. Vielmehr bitten wir darum, dass der Vater verhindert, dass wir (von anderen) in Versuchung geführt werden. Im Besonderen ist die Versuchung gemeint, ihm untreu zu werden und zu zweifeln.

Die Jünger fragen Jesus, wie sie beten sollen und er gibt ihnen das Vater unser!

Aber das ist nicht genug, er gibt uns noch weitere Zusagen vom Vater.
Er erläutert das am Beispiel eines Freundes, der nachts an die Tür klopft und um ein paar Brote bittet.
Und wenn wir ihm die Brote nicht geben, weil er unser Freund ist, dann deshalb weil er so dreist darum gebeten hat.
Und wie viel mehr würde uns dann Gott geben; wenn hier schon gegeben wird, wenn auf dreiste Weise gebeten wird. Wie viel mehr wird uns dann Gott geben, der doch unser Vater und noch viel mehr ist.
Wenn sogar ein Vater, der fern von Gott ist, der voll Sünde ist, gut zu seinem Kind sein kann, sogar schlechte Menschen können ihre Kinder gut versorgen und nur ihr bestes wollen.
Wie viel mehr wird uns dann unser Göttlicher Vater versorgen mit allem was wir brauchen.

Deshalb sind wir ganz bei, von und mit Gott wenn er uns sagt:

Bittet und ihr werdet bekommen, denn wer bittet bekommt.

Hier geht es nicht um irgendwelche egoistischen, materiellen Bitten. Gott wird uns niemals einen Sack voll Geld verschaffen, damit wir uns egoistische, materielle Wünsche erfüllen können. Er wird uns auch niemals über andere erhöhen. Die Erfüllung dieser Wünsche werden anders geregelt; und damit hat Gott bestimmt nichts zu tun.
Wir dürfen bei dieser Zusage nicht  den Zusammenhang und die Fragestellung vergessen, unter dem sie geäußert wurde. Es geht hier immer noch um die Frage, wie man richtig betet.
„Bitte und Du wirst bekommen“
Hiermit ist zu aller erst die Bitte um Erleuchtung, um Erkenntnis, um Wahrheit gemeint.

Sucht und ihr werdet finden, denn wer sucht, der findet.

Genau, macht Euch auf den Weg, auf den Weg zu Gott. Sucht ihn. Sucht ihn in Eurem Leben, sucht nach Anzeichen für ihn. Sucht Erleuchtung, Erkenntnis und Wahrheit. Sucht ihn aktiv und ihr werdet finden. Denn er ist überall; auch in Eurem Leben.
Überall könnt ihr Anzeichen für den Herrn finden. In Euch, in Eurer Umwelt, in anderen Menschen, in eurer Familie, im Materiellem und im Geistlichem. Im Stofflichen und im Feinstofflichen, in der Chemie, der Physik, in den Molekülen, Atomen, in den Bausteinen der Materie, in den Quanten und so weiter…… Überall könnt ihr ihn finden, ich finde im Besonderen in allem Leben, besonders  im Frühling.

Klopft an und es wird euch geöffnet, denn wer anklopft, dem wird geöffnet.

Diese Aussage stützt sich auf die vorherigen, wenn Du bittest und suchst, wenn du anklopfst, dann wird dir aufgetan. Wenn Du bittest und suchst, wenn du anklopfst, dann wirst Du eingelassen, dann hast Du einen Platz in der Gemeinschaft der Gläubigen, dann hast du deinen Platz bei Gott.

Ich bin immer wieder erstaunt über die Lehre, die uns Jesus gebracht hat. Er hat uns Gott unseren Vater erklärt, er hat uns erklärt, wie er war, ist und sein wird.

Auf die Frage, wie man richtig betet, gibt er uns diese Antwort, die an Gehalt und Wahrheit nicht zu überbieten ist.
Er gibt uns das Vater Unser.
Und er gibt uns das Versprechen, dass, wenn wir uns auf den Weg machen zum Vater, wenn wir ihn suchen und darum bitten, wenn wir anklopfen; dann werden wir, jeder einzelne, ihn auch finden.
In und um uns,
in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft, in der Familie, in der Natur, überall und immer, in allem, in allen.
Wir finden ihn und er findet uns, er ermöglicht das. Er will das; und führt es herbei. Er braucht uns wie wir Ihn. Er braucht unsere Liebe ebenso wie wir seine. Wir sind in ihm und er in uns, durch ihn sind wir, ist alles verbunden.

Lasst uns ihm dafür danken!

Vielleicht mit einem Vater unser.

Amen

 

wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, 

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Unbenannt__
Juli 11th, 2016 by micha

Wenn Du Gott suchst findet er Dich  – Du bist ein Haus mit vielen Zimmern

Ein guter Freund hat mir gestern erzählt, wie es ist, wenn man den Weg zum Herrn findet.

Zuerst ist das Suchen, das Sehnen. Wir merken, dass uns etwas fehlt; dass wir noch etwas brauchen, um komplett zu sein. Es fehlt einfach, und wir bemerken, dass wir dieses Bedürfnis nicht stillen können. Nicht stillen können mit Haben, mit Prestige, nicht mit unserem Job, nicht mit Ablenkung, nicht allein.
Oft fangen wir an, uns über uns Gedanken zu machen, was ist schief gelaufen, was habe ich falsch gemacht, warum werde ich nicht glücklich.

Ich will doch einfach nur Glücklich sein!

Wir rackern uns ab, sehnen uns nach dem Glück, machen alles um es zu erreichen, erfüllen uns unsere Wünsche, schaffen immer mehr Haben, immer mehr Ablenkung. Aber wir erreichen nicht was wir brauchen.

Wir projizieren unser Scheitern auf andere, oft auf unsere Nächsten, unsere Freunde, Kollegen, Chefs, auf andere, auf andere Gruppen, auf Fremde. Es muss an ihnen liegen, dass ich diese Sehnsucht habe, dass ich mein Ziel nicht erreiche,

Sie sind SCHULD.

Ich rackere mich doch so ab, ich mache alles um endlich die Leere zu füllen, ich ich ich…….
Doch die anderen, die verhindern es, sie sind gegen mich, sie sie sie…….

Dann,
vielleicht nach jahrelanger Suche, eine Ersatzbefriedigung folgt auf die andere, eine Enttäuschung schließt an die nächste an, vielleicht haben wir schon eine Sucht entwickelt oder sind in unserer Beziehung entfremdet, oder schlimmeres,
passiert etwas.
Wir erinnern uns, eventuell spricht uns auch jemand an, wir lesen ein Buch oder machen eine Therapie.
Auf jeden Fall ist die Zeit reif. Die Antennen sind ausgefahren. Das Bewusstsein ist offen. Das alles diente nur der Vorbereitung.

Wir nähern uns an.

Wir denken nach, wir zeigen Interesse, wollen erfahren, wie alles zusammenhängt, hinterfragen auch mal uns selbst.
Zuerst sagen wir uns, fragen wir uns, ob denn noch etwas da ist,
ob noch jemand da ist, der Interesse hat. Wir sind einfach neugierig.
Man kann es ja mal versuchen, falsch machen wir ja eh nichts. So wie bei der Taufe, einfach zur Sicherheit. Wir öffnen die Tür ein wenig,
und lassen sie so stehen, vielleicht ist dort draußen ja doch jemand und er schaut mal rein.
Ihr lest währenddessen weiter, arbeitet an Euch, wenn Ihr Glück habt, habt Ihr einen Lehrer, einen Therapeuten, einen Freund.

Ihr bemerkt, dass ihr offen sein müsst, offen für das andere, offen für andere Menschen, offen für den Vater, offen für das wir, wir wir wir………..

Stellt Euch das so vor.

Ihr seid wie ein Haus und Ihr habt viele Zimmer.Unbenannt___ Ihr habt eine Eingangstür, dann einen Flur, ein Wohnzimmer, hier ist alles schön eingerichtet, alles vorzeigbar. Hier haltet Ihr euch gerne auf, umgeben von allem positiven, die Möbel sind Eure Erinnerungen, Erinnerungen an die guten Erlebnisse.

Aber Euer Haus hat noch weitere Zimmer,  weitere Schlafzimmer z.B. in einem liegen die Fehler, die Ihr bei Euren Kindern gemacht habt. In einem sind die schönen Erinnerungen an das Aufwachsen. In einem Eure Ehe, das Gute in einem, die Fehler, das schlechte in einem anderen Zimmer, in einem liegen Eure sexuellen Lüste, das was Ihr nicht mit Eurem Mann/Frau teilt, in einem anderen das was Ihr nicht mit Eurem Mann/Frau teilt, weil ihr euch schämt.
In einem Zimmer liegt Euer hoher Alkoholkonsum, in einem liegen vielleicht andere Drogen. In einem Eure Kindheit, die fehlende Liebe, oder vielleicht die Bevormundung, die Euch immer noch beherrscht, verhindert, dass Ihr erwachsen werdet. Und und und……..

Und Ihr habt die Tür geöffnet, zuerst nur den Spalt, dann lasst ihr sie jeden Tag einen Stück weiter offen stehen.

Und plötzlich ist er da.
Er kommt herein in Dein Haus, in Dein innerstes, Dein ich. Er fühlt sich direkt wohl, sagt Dir, dass es ihm gut in Deinem Haus gefällt.
Und er fragt Dich nach den anderen Zimmern. Wenn Du ihn lässt, hilft er Dir, deine Zimmer für dich aufzuräumen, zu reinigen, einfach so.

Er sagt Dir,
ich mache das schon, leg es in meine Hände.

Er geht durch Deine Zimmer, räumt sie auf, nimmt Dir die Last ab. Kümmert sich um Deine Süchte, Deine Psychosen, Dein Fehlverhalten, Deine Fehler der Vergangenheit.
Und wenn er schon viele Zimmer aufgeräumt und gereinigt hat sagt er zu Dir: Und was ist hinter dieser Tür, soll ich mich jetzt darum kümmern?
Nein, nein sagst Du, räum doch bitte zuerst noch woanders auf.

Und er macht es!

Und dann wieder: Und was ist hinter dieser Tür, soll ich mich jetzt darum kümmern?

Nein, nein sagst Du, räum doch bitte zuerst noch woanders auf.

Und er macht es!

Und dann wieder: Und was ist hinter dieser Tür, soll ich mich jetzt darum kümmern?

Nein, nein sagst Du, räum doch bitte zuerst noch woanders auf.
Und er schiebt Dich ganz langsam zur Seite und kümmert sich auch um das was hinter der letzten Tür ist.
Das ist so, als würdest Du dein bisheriges Leben hinter Dir lassen, er zeigt Dir, was und wer Du wirklich bist. Hinter der Tür war Dein unterdrücktes selbst versteckt, er lässt es raus, ganz ohne Moralität und angelernte Verhaltensmuster, ganz ohne das Bewusstsein, alles selber zu schaffen und machen zu können. Da bist Du, wie Gott dich geschaffen hat, so wie er dich will.
Du erkennst, dass Du ohne ihn, den Vater nichts bist, dass ER dich geschaffen hat, aus Liebe, dass er Dich will, Dich braucht, genau wie Du Ihn.
Er zeigt Dir, dass Du dir dein ganzes Leben etwas vorgemacht hast, Du bist nicht perfekt und das ist gut so.

Das Zimmer im Zentrum

Du erkennst, dass all die anderen Zimmer nur um dieses herum gebaut wurden, um die Sehnsucht nach Ihm, nach der Verbundenheit, nach dem Vater zu unterdrücken. Um die Leere irgendwie zu füllen, um dem Leben Substanz zu geben, um ganz zu sein.
Er hat uns geschaffen, damit wir mit und in Ihm ganz sind, ganz werden. Er hat uns geschaffen, damit wir Ihn suchen.

Er hat seine Allmacht aufgegeben um uns die Entscheidung zu geben, ihn zu suchen oder nicht. Er will uns suchend, Er will uns fragend, Er will, dass wir uns auf den Weg machen und Er will uns findend.
Er gab uns die Liebe, die Liebe zu unseren Kindern, zu unserem Partner, zu unseren nächsten, zu anderen Menschen, die Liebe zu Ihm. Er gab uns das Gespür für Schönheit und für seine Liebe, damit wir Ihn entdecken.
Und wenn wir Ihn gefunden haben, dann kümmert er sich um uns, dann räumt er unser ganzes Haus auf.

Für Ihn ist das das Größte.

 

Seid suchende!

 

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