Category: Glaube als Maßstab

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Oktober 4th, 2016 by micha

Spiritualität heute – Exerzitien für mich.

Ich verstehe Spiritualität nicht unbedingt als Frömmigkeit, sondern vielmehr als die Hinwendung zu Gott. Als die Möglichkeit, im Gebet Kontakt aufzunehmen, eine Verbindung einzugehen und Ihm nachzufolgen. Ich suche eine Möglichkeit, die nicht unbedingt in kirchlichem Kontext stehen muss, vielmehr suche ich den direkten Kontakt in kosmischen Sinn.
Ich weiß, dass sich dieses Bedürfnis schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte entwickelt hat und uns über alle Epochen, Völker und Religionen hinweg voran getrieben hat; auf der Suche nach dem der da ist, war und immer sein wird. Auch ich suche das, was uns verbindet, nicht entzweit, das was Leben schafft, fördert und ermöglicht, nicht zerstört, nach der Ordnung im Chaos, nach dem Sinn im Unsinn.

Ich bin auf der Suche nach einer geeigneten Methode, wie ich mein Leben nach dem Obersten ausrichten kann, wie ich Kontakt aufnehmen kann, wie ich ein Gespür entwickeln kann für den Willen, die Ordnung, die Richtung, das Richtige. Wie ich Ihm folgen kann.

Bei meiner Suche nach Spiritualität bin ich auf ein Angebot des Jesuiten-Ordens gestoßen.

 

Online Exerzitien. 

Eigentlich über einen kleinen Hinweis in dem Buch „Aufmerksamkeit ist das natürliche Gebet der Seele“ von Regina Bäume und Michael Platting. Hier wird die Möglichkeit von online Exerzitien erwähnt.  Eine kurze online Suche und ich hatte die entsprechende Internetseite des Jesuiten Ordens gefunden: http://www.heribert-graab.de/online-exerzitien/index.html oder https://www.facebook.com/Online.Exerzitien.

Ein Angebot, das mich speziell wegen der individuellen Begleitung durch einen Jesuiten oder geschulten Mitarbeiter, überzeugt hat (natürlich gibt es auch weibliche Betreuerinnen). Die Plätze sind begrenzt, deshalb ist eine Bewerbung unter online-exerzitien@jesuiten.org erforderlich.
In meiner Bewerbung wies ich auf meine Defizite im Bereich Gebet und direktem Kontakt zum Herrn hin, bittete um Hilfe. Und ich bekam meine Hilfe.

In Form eines sehr erfahrenen Jesuiten Paters, der in seinem Leben schon echt was geleistet hat. Er war sogar jahrelang für den Orden im Vatikan und hat sich über lange Zeit für die Verständigung mit anderen Konfessionen und anderen Kulturen eingesetzt.
Und dieser Mann wollte sich jetzt über vier Wochen um mich kümmern. Wahnsinn!

 

Exerzitien – Was ist das?

Exerzitien sind eine Zeit der geistlichen Übung, die abseits des alltäglichen Lebens durch Askese und Kontemplation zu einer intensiven Besinnung und Begegnung mit Gott führen soll. Sie werden einzeln oder in Gruppen durchgeführt und können von einigen Stunden bis mehrere Wochen oder Monate dauern.[1]

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Die Regeln:

Bei der Online-Variante wird jeden Morgen durch den Betreuer per eMail ein Impuls gegeben, den der Betreute mit in den Tag nimmt. Dabei ist der Impuls so kurz, dass er den Tag über im Kopf behalten werden kann, was eine möglichst intensive Beschäftigung ermöglicht. „Die Impulsgedanken sollen in das Leben eingepasst werden, sie fordern und bewirken unsere Beständigkeit in Gottes Gegenwart. Bei den Online-Exerzitien geht es um Besinnung und Konzentration auf das Wesentliche im Leben, das ganz besonders im Gebet, Gespräch mit Gott, das daraus wächst und immer mehr lebensbegleitend werden soll.“ [2]  Dazu wird im Rahmen der Möglichkeit des Betreuers geholfen.

Täglich soll man sich abends noch einmal mit dem Thema beschäftigen und einige Notizen verfassen, damit man seine Eindrücke der Woche Sonntags zu einem Wochenbericht zusammenfassen kann. Dieser wird dann vom Betreuer ausgiebig kommentiert und es werden gute Tipps und Hinweise gegeben.
Auch Zwischenfragen in der Woche werden beantwortet, wovon ich, besonders in den ersten zwei Wochen, intensiv Gebrauch gemacht habe.

 

Die erste Woche:

Die Impulse der ersten Woche haben vor allem Gottes Nähe und seine liebende Gegenwart bewusst gemacht. Es ging darum, ruhig zu werden und zu hören. Zu hören vor Gott, von Gott und mit Gott. Es ging darum, Gott im Alltäglichen zu spüren, zu erkennen und zu begegnen. In Ruhe ein Gespür zu entwickeln, damit man Gott hören kann, aber auch damit Gott mich finden kann.

Es wurde darauf eingegangen, dass Gott für uns da ist, mit Jahwe „Ich-bin-da“ hat er sich schon Mose am brennenden Dornbusch zu erkennen gegeben. Gott ist für uns da, für sie, für mich. Er ist ein hörender Gott, aber er tritt nicht unbedingt selbst in Erscheinung, er führt uns durch andere Menschen, manchmal ganz versteckt. Es wird versichert, wie und was Gott für uns ist, was wir für Gott sind. Er ist der Gott, der uns umgibt, der uns trägt und erträgt. Seine persönliche Liebe, seine Treue, nicht unsere Moral, garantiert das. Gott liebt uns, jeden einzelnen, so wie eine Mutter sein Kind! Ja sogar noch mehr. Und darauf können wir uns verlassen, nicht unseretwegen, sondern seinetwegen. Und Gott hat Freude an uns, an jedem einzelnen, Gott liebt uns. Aber lieben wir auch Gott?

Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes, nichts, nicht Sünde, nicht Chaos, nicht Angst, nicht die anderen; aber auch nicht wir selbst. Im Gleichnis vom verlorenen Sohn erfahre ich, dass nicht nur ich Gott brauche, sondern auch Gott Sehnsucht nach mir hat, mich braucht, um komplett zu sein.

Alle Impulse werden von Angaben zu interessanten Bibelstellen zum Thema begleitet, man hat also immer die Möglichkeit, über den Impuls hinaus noch weitere Anregungen zu bekommen.

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Erste Woche – Was ist bei mir passiert?

Ich glaube, ich habe es meinem Betreuer in der ersten Woche nicht leicht gemacht. Fast täglich habe ich auf die Impulse geantwortet und auch Antwort erhalten. An jedem Tag der Woche hatte der Impuls auch etwas mit meinem Leben, mit meinem Verständnis von Gott zu tun. Es kam mir vor, dass mein Betreuer, wie in den Impulsen erwähnt, zu mir geschickt wurde, um mir einen Weg zu zeigen. Ich kam mit meinen Nächsten ins Gespräch, bin mir wieder meiner dunklen Seiten bewusst geworden, habe ein besseres Gespür entwickelt, mit ihnen umzugehen.

Ich habe erkannt und gelernt, dass ich mit meinem Verhalten auch immer Einfluss auf andere habe. Ich habe erfahren, dass ich diese Auswirkungen auf andere akzeptieren und verstehen lernen muss, auch wenn es mir nicht so in den Kram passt, oder unangenehm ist.
Ich habe mich wieder an das Herzensgebet erinnert, das ich früher praktiziert hatte. So kam ich der Kontemplation wieder näher, mit der ich mich in der letzten Zeit so beschäftige.
Ich beschäftigte mich mit Toleranz.  Mit Toleranz anderen gegenüber. Damit, dass jeder denkt, sein Glaube wäre der einzig Richtige. Das mag stimmen, jedoch kann man immer nur sagen, dass für die jeweilige Person sein Glaube der Richtige ist. Ich kann gar nicht beurteilen, wie und was für andere das richtige ist.

Bestimmend war auch die Erkenntnis, dass Gott denen hilft, die sich regen. Er kann es nur in die richtige Richtung lenken, wenn man in Bewegung ist. Gott ist mit denen, die auf ihn zugehen, sich auf ihn einlassen. Gott hilft denen, die den ersten Schritt tun, ist zum Beispiel mit denen, die verzeihen, was ja auch eine aktive Handlung ist. Verzeihen kann man nur, wenn man sich dazu entschließt. Man kann nicht verzeihen, wenn man untätig ist. Das passiert nicht einfach so.

Ich glaube, das war auch eine der Kernaussagen. Ohne Bewegung kann sich nichts verändern, kann also auch nichts besser werden, sich zum Guten wenden. Ohne dass man sich in Bewegung setzt, kann einem auch keiner auf dem Weg entgegenkommen. Ohne Weg, ohne Ziel kann uns nicht geholfen werden, wie sollte das auch gehen?
Gott macht uns dadurch zu besseren Menschen, die Lösungen suchen; nicht den Rückzug. Er macht uns  zu Menschen, die aktiv auf andere zugehen, wenn es mal schief läuft. Zu Menschen, die erkennen.
Nur so kann man sich ändern, besser werden. Ein Gott, der alles ohne Gegenleistung hergibt, ändert die Menschen nicht, das Resultat wäre Stagnation und Unselbständigkeit.

 

Die zweite Woche:

Die zweite Woche beschäftigte sich mit dem Gebet. Worüber können und wollen wir mit Gott reden? Im Besonderen wurde „natürlich“ das Vater unser behandelt und der fordernde Charakter, die Vorleistung, die in den Worten von uns verlangt werden, in den Vordergrund gestellt. Zum einen die Verantwortung für alle, dadurch, dass wir um das Brot für UNS bitten. Also nicht für mich, sondern für alle. Wir bitten um die Versorgung aller Menschen.
Zum anderen an anderer Stelle, zurechtgerückt, „wie auch wir unseren Schuldnern ERLASSEN HABEN“, die Vorleistung.
Wie können und wollen wir zu Gott beten? Hierfür ist Zeit, Besinnung, Achtsamkeit, Atem und Stille erforderlich. Wir sollen SEIN vor Gott, mit allen Sinnen, wir müssen den rechten Ernst haben.

Es ging darum, worum, wie und wann wir beten. Beten kommt von bitten, aber es ist mehr. Ignatius (der Ordensgründer der Jesuiten) rät, zuerst Gott für seine Wohltaten in unserem Leben zu danken. Wir sollen mit Gott auch reden, wenn es uns gut geht und danken, nicht nur beten; bitten, wenn es uns schlecht geht. Ist es nicht schön, auch einen Adressaten für unseren Dank zu haben?

Beten heißt auch bitten, aber muss es immer Weltlich-Materielles sein? Können wir nicht auch darum bitten, dass unser Glaube, unser Vertrauen wächst. Darum, dass wir einander achten und ertragen, dass mein Herz lieber verwundbar, als hart sein soll, dass ich lieber in unscheinbarer Ohnmacht leben möchte, als hochmütig und unzugänglich? Können wir nicht um Demut und Güte bitten, nicht bei anderen, sondern bei uns? Können wir nicht darum bitten Jesu Worte zu verstehen? Es geht beim Gebet aber auch um Glauben. Wir müssen glauben, damit geholfen werden kann, ohne Glauben kann es keinen Einsatz für uns geben, weder von Jesus, noch von Gott. Das gilt auch, wenn wir für andere beten, Fürbitte leisten. Nur unser Glaube kann Jesu tun bewirken.

Zweite Woche – Was ist bei mir passiert?

Auch in der zweiten Woche ist mir wieder einiges bewusst geworden. Über die  Verantwortung im Vater unser habe ich schon vorher sehr viel nachgedacht, im Besonderen über das wir und die damit einhergehende Verantwortung für unsere Nächsten, aber auch für alle anderen Menschen. Uns geht es doch deshalb so gut, weil anderswo auf der Welt soviel Unrecht prayygeschieht. Das ist der Preis für unseren Wohlstand, den wir gerne akzeptieren. Ich weiß, dass das nicht im Sinne des Vaters ist, ich weiß auch, dass wir es ändern müssen. Das ist ein Thema, zu dem ich jeden Tag bete.

Aber es ist schwer, tagtäglich Zeit für Gott, aber damit auch für mich selbst zu finden.
Oft ist das im Leben zwischen den Terminen und dem Wollen und Haben kaum unterzubringen. Aber ich bin ins Handeln gekommen. Ich habe das Verhältnis zu meinen Nächsten in dieser Wochen stark verbessern können, das ging nur, weil wir gehandelt haben, aufeinander zu- und eingegangen sind. Wir sprechen viel mehr, wissen jetzt viel mehr miteinander und voneinander. Wir verstehen einander. Gebete gehen alleine oder zusammen. Auch das laute Aussprechen beim Gebet ist mir nicht mehr fremd, wir üben es. Wir setzen uns regelmäßig zum Herzensgebet zusammen, teilweise sogar eine halbe Stunde Stille.
Ich bete täglich mein Gebetsbrett, auf dem wir alles was wir für uns und andere erbitten aufschreiben (erledigte Dinge werden abgehakt).
Eigentlich spreche ich ständig mit dem Vater.

In den Impulsen der 2. Woche ging es um Gebet und um Handeln, um mein Handeln, um mein Tun, um ihn in sein Tun zu bekommen. Das ist, was ich tue. Ich bitte um Hilfe und lasse ihm Zeit zu wirken.

Die dritte Woche:

Die dritte Woche beschäftigte sich mit unserem Umfeld. Es wurde erörtert, wer unsere Nächsten sind. Und, vielleicht noch wichtiger, von wem wir die nächsten sind. Es wurde versucht, Dinge mit den Augen und Ohren der anderen zu sehen und zu hören. Sich in die Bedürfnisse und Gefühle anderer  hineinzuversetzen bzw. hineinzudenken ist eine riesige Möglichkeit des Ausgleichs. Wie stehe ich zu hungrigen und durstigen, jeweils im Bedürftigen und Glaubens Sinn? Wie stehe ich zu Kranken und Gefangenen, jeweils in Ihrer Gefangenschaft, körperlich oder geistig? Wie stehe ich zu Flüchtlingen, die alles verlassen mussten, was für sie einen Wert hatte?

Nächstenliebe nimmt auch den Gegner in den Blick. Kann ich die Feindesliebe leben, kann ich denen gegenüber, die gegen mich sind, barmherzig sein? Kann ich vergeben? Kann ich über mich hinaus wachsen und den Kompromiss suchen, ihn vorschlagen? Und das in der Familie, im Umfeld, auf der Arbeit?
Mitmenschen, in ihnen begegnen wir Gott! Wie begegnen wir ihnen? Sehen wir das Gute in ihnen und können wir das Schlechte akzeptieren? Frage ich mich, warum mir Gott gerade jetzt bestimmte Menschen an meinen Weg stellt? Habe ich evtl. den Auftrag Ihnen einen Dienst zu erweisen?
Unser Auftrag ist zu allererst Menschlichkeit. Wir sollen uns um andere kümmern. Nicht nur um uns, unsere Nächsten, sondern um alle und das nicht nur im geistlichen Sinne, sondern auch bei der weltlichen, körperlichen Versorgung.

Dritte Woche – Was ist bei mir passiert?

Wieder viele Impulse, um über mich und mein Leben nachzudenken. Es ist doch so, dass wenn man den Bogen nur weit genug zieht, eigentlich jeder Mensch, jedes Geschöpf auf der Erde, ja sogar im Universum mein Nächster ist. Damit meine ich nicht nur Menschen oder andere Vernunftbegabte Wesen, damit meine ich auch die vermeintlich niederen Wesen. Wir sind doch beauftragt, uns um sie, um die ganze Schöpfung zu kümmern.

Geht es nicht auch darum, andere Menschen zu verstehen, zu versuchen sich in sie hineinzuversetzen. Seien es die Nächsten, wie z.B. der/die Partner/in oder andere Weggefährten/innen. Im Besonderen auch bei der Kindererziehung ist es wichtig, dass man sich in deren Motivationen und Bedürfnisse, in deren Denken hineinversetzen kann, dass man versucht, sich in ihre Situation zu versetzen. Aber auch bei anderen Personen ist das wichtig, auch wenn es mir manchmal schwerfällt, auch wenn es manchmal regelrecht weh tut.
Erkennen, woran eine für mich seltsame oder nicht erwartete Reaktion liegen könnte, versuchen zu verstehen, warum der andere so handelt und seinen Weg, seine Motive ebenso wichtig nehmen wie die meinen. Das ist der Weg und auch schon das Ziel.

Das Leben der Liebe ist der Weg, den man sein ganzes Leben gehen muss. Damit ist nicht gemeint, dass man ständig alles lieben muss. Der Weg der bedingungslosen Liebe, die nichts zurück verlangt ist sehr schwierig und lang. Als erstes muss man erst einmal schaffen sich selber zu lieben, so wie man ist. Damit ist nicht nur das äußeres Ich, sondern auch das innere Ich, das wirkliche Ich gemeint. Man muss sich lieben, aber auch erkennen. Das ist der Anfang.
Dann muss man in der Begegnung andere lieben, als das was sie sind. Natürlich auch girl-1275656_1920Geschöpfe desselben Gottes, mir im Grunde gleich.

Bei mir habe ich in dieser Woche einen Fortschritt an Annahme und Gelassenheit, Liebe und Verständnis für andere bemerkt, dafür danke ich meinem Betreuer und dafür danke ich Gott.

Die vierte Woche:

Nach den Überlegungen in Woche drei, bei denen es um unser Verhältnis zu unseren Mitmenschen, unsren Nächsten ging, beschäftigten wir uns in der letzten Woche mit unserem großen Lehrer und Erlöser Jesus. Den, der die Menschennatur angenommen hat und damit das unbegreifliche greifbar gemacht hat, den, der alles gut gemacht hat. Den, der uns unsere Last abnimmt, denn sein Joch ist leicht. Den, auf den wir uns verlassen können, der uns nicht im Stich lässt.
Es wurde gefragt, was Jesus für mich bedeutet, was Jesus für mich getan hat und ob ich mit ihm unterwegs bin. Mein Verhältnis zu Jesus wurde in den Vordergrund gerückt, habe ich Glauben, Vertrauen, Demut und Beharrlichkeit? Hört Jesus auf mich? Und, noch wichtiger, höre ich auf Jesus, verstehe ich ihn?
Glaube ich ihm, wenn er mir sagt: „Ich bin bei Euch alle Tage!“? Was kann und darf ich von Jesus erwarten?

Zum Ende gab es einen netten Abschluss meines Betreuers.

Vierte Woche – Was ist bei mir passiert?

Was hat das Angebot, mein Verhältnis zu und mit Jesus zu überdenken bewirkt?
Meine Überlegungen, meine Gewissheit gehen teilweise noch über das in den Impulsen beschrieben hinaus. Jesus ist für mich der Gesalbte, der Gesandte, der Gerechte, der Wissende, der Lehrer, die Menschlichwerdung von Gottes Willen, Sohn Gottes und Vorbild. Ein Vorbild kann nur jemand sein, mit dem man sich identifiziert, bzw. mit dem man sich identifizieren kann.
Es war erforderlich, dass Gottes Wille, oder sein Wort, oder der Logos in Person zu uns kam, damit wir ihm nachfolgen können. Wir können nicht Gott zum Vorbild haben, das kann niemand. Aber wir können Jesus nachfolgen, dafür war er Mensch. Und das werde ich tun, von ganzem Herzen, in voller Überzeugung und mit meinem ganzen Leben.

Abschließend habe ich von meinem Betreuer noch eine Beschreibung seiner Wahrnehmung bekommen. Ein Zitat: „Es war erforderlich, dass Gottes Wort Mensch wurde! Deshalb meinen viele Theologen, dass auch ohne die Tatsache der Sünde und die Notwendigkeit der Erlösung Gott Mensch geworden wäre, um Seine Schöpfung zu vollenden. Das ist eine kosmische Theologie.“

Ich glaube er hat mich verstanden.

 

Fazit!

ONLINE Exerzitien über den Jesuiten Orden kann ich wärmstens empfehlen. Ich habe selten eine so intensive Zeit im Glauben gehabt. Die Impulse waren treffend und waren gut aufeinander aufbauend abgestimmt. Die Reaktionen auf meine Antworten waren einfühlsam und treffend.
Ich habe mich gut aufgehoben gefühlt und bin dankbar.

 

Wenn auch Ihr im Glauben wachsen wollt:

http://www.heribert-graab.de/online-exerzitien/index.html oder https://www.facebook.com/Online.Exerzitien.

Bzw. Bewerbung unter: online-exerzitien@jesuiten.org

Viel Spaß, Besinnung und Glauben!

 

 

 

www.day8.eu

 

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Exerzitien

[2] Vielen Dank für diese einleitenden Worte in der Einführungsemail – Text leicht abgeändert, jedoch dem Inhalt entsprechend.

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Oktober 2nd, 2016 by micha

Meditation  – auch in christlicher Tradition.

Wir leben in einer Zeit, in der jeder nach Entspannung ruft. Das Leben ist so stressig, so voller Reize, voller Ablenkung.
Wir leben in einer Zeit der Reizüberflutung, Leistungs- und Aufgabenverdichtung. Es wird immer mehr! Wir haben immer weniger Zeit.
Und das in einer Zeit, in der unglaubliche technische Innovationen entstanden sind, die unser Leben eigentlich vereinfachen sollten, uns eigentlich Zeit sparen sollten.
Doch wir lassen uns von diesen Innovationen versklaven, wir benutzen sie nicht um unser Leben einfacher zu machen, Zeit zu sparen, wir lassen uns von ihnen benutzen.
In den letzten Jahrzehnten sind riesige Märkte entstanden, Märkte der Ablenkung vom Leben, von uns selbst.
– Erwachsene Menschen laufen mit ihren Smartphones durch die Gegend, schauen nicht nach rechts und links und beschäftigen sich mit Zerstreuungsspielen die vom Konzept her früher mal für zwölfjährige entwickelt wurden.
– Wir tippen ständig irgendwelche Messages in die Welt hinaus, beschäftigen uns mit den größten Belanglosigkeiten. Das Handy liegt immer griffbereit, wir nehmen jegliche geistige Ergüsse ernst und diskutieren allen Mist der Welt, verschwenden unsere Zeit; wir verschwenden uns.
– Wir sitzen vor dem Fernseher, schauen über Tage, Wochen Serien die nichts mit uns und unserem Leben zu tun haben (ich muss zugeben, die Qualität der Serien ist heutzutage überzeugend, der Markt und das verfügbare Kapital ist ja auch immens).
– Wir verschwenden den ganzen Tag unsere Zeit und beschweren uns dann, dass uns die Zeit fehlt, dass wir ja gar keine Zeit für uns haben. Paradox.
– Wir nehmen die Arbeit und die ganzen Ablenkungen des Lebens ernster als uns selbst, ernster als unseren Geist, ernster als unser Inneres.
– Wir haben auch eine Industrie geschaffen, die sich um uns kümmern, wenn wir ausgebrannt sind, wenn wir einfach nicht mehr können, weil alles so viel wird, weil wir das alles einfach nicht mehr packen.
– Wir sehen heute sogar unseren Körper wichtiger an als unseren Geist. Viele wissen wahrscheinlich gar nicht, was ich mit Geist meine.
– Unsere Gesellschaft ist dazu ausgelegt, Fehler und die Schuld für das eigene Leid nur bei anderen oder anderem zu suchen. Wir beschuldigen Gesellschaft, Politiker, Arbeitgeber, „die Wirtschaft“, Freunde und Feinde, wir beschuldigen die Zeitlosigkeit, die große Menge an Aufgaben, das Wetter und alles, was wir finden. Wir beschuldigen immer andere oder anderes, aber nie uns selbst. Das schafft Distanz und Misstrauen.
Wir merken einfach gar nicht, dass wir es selber sind, weil wir bei allem mit dabei sein wollen.
– Wir sind eine Gesellschaft von Individualisten, die sich jeweils in einer feindlichen Umwelt sehen und sich, jeder einzelne, gegen sie wehren muss. Das ist stressig und aufreibend.

Einige haben das erkannt, versuchen wieder mehr für sich zu tun. Bei einigen ist es der oben schon erwähnte Körperkult, was allerdings zu noch weniger Zeit führt und bei einer gefühlten Überbelastung nur zeitlich bedingt helfen kann.

Meditation – Entspannung für den Geist

Einige haben erkannt, dass es einfach daran liegt, dass unser Verstand keine Ruhe hat. Wir sind den ganzen Tag beschäftigt. Wenn wir mal nichts zu tun haben, ist unser Geist beschäftigt, zu planen, was noch zu tun ist oder ist bei dem was der und der gestern zu uns gesagt hat, wie unverschämt und ungerecht alles doch ist.
Es ist wie Ping Pong. Unser Verstand ist ständig beschäftigt.
Ständig kommt etwas Neues hoch. Auch wenn wir eigentlich mit etwas anderem beschäftigt sind, denken wir unentwegt an andere Sachen, an gestern, an morgen, an vielleicht und warum.
Natürlich gibt es auch Momente, in denen wir voll und ganz im hier und jetzt sind, diese beschränken sich aber oft aufs Kartoffelschälen, weil wir uns sonst selber verletzen könnten.
Wir nehmen jeden Gedanken ernst, der sich da an die Oberfläche drängt, denken sogar, das wären wir, das wäre unser selbst, würde uns auszeichnen. Wir sind gefangene dieser Gedanken, Sklaven des Verstandes, der immer und immer nach Beschäftigung sucht, wir denken, dass wir nicht existieren, wenn unser Verstand, unser Geist nicht immer in Bewegung bleibt.

 

Aber das ist FALSCH, grundlegend FALSCH.

Wir sind nicht unser Verstand, unser Wir liegt darunter und unser Geist benötigt Ruhe.
Wir können es so verstehen: Unser Körper braucht schlaf um zu bestehen. Ohne Schlaf geht unser Körper zu Grunde.
So verhält es sich auch mit dem Geist, er benötigt Ruhe ebenso wie der Körper. Doch wir geben ihm keine Ruhe. Tags über denken wir ohne Unterlass, nachts träumen. Doch wenn der Geist keine Ruhe bekommt, dann löst er sich auf.
Das Ergebnis davon sehen wir jeden Tag in den Nachrichten, Krieg, Zerstörung, Tot, Leid, Egoismus, Egozentrismus.

Es gibt nur eine wirksame Möglichkeit, dem Geist wirklich Ruhe zu verschaffen[i] .

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Das wurde schon vor Jahrtausenden erkannt. Fast die gesamte fernöstliche Lehre fußt auf dieser Gewissheit. Hier wird der Weg der Meditation mit viel Wissen und Erfahrung gelehrt. Dort besteht Gewissheit, dass die Meditation der einzige Weg ist, sich und sein selbst wirklich kennen zu lernen.  Der Sinn besteht im Anfang immer darin, wieder Herr über seine Gedanken zu werden, bewerten zu können, ob ein Gedanke hilfreich ist oder nicht, entscheiden zu können, ob man ihm nachgeht, oder nicht.
Eine Fähigkeit, die viele gar nicht mehr besitzen. Viele Menschen reagieren einfach nur. Es geschieht ein Eingangsreiz oder Gefühl und die Reaktion passiert quasi automatisch und unbewusst. Das schlimme ist, dass diese unterbewussten Reaktionen nicht hinterfragt werden und als richtig und angemessen angesehen werden.

Meditation verschafft und die Möglichkeit, auch im „normalen“ Leben, außerhalb der Ruhe, zu entscheiden, ob wir einem Gedanken nachgehen oder nicht. Fleißige Übung in der Meditation gibt dem Geist seine Autorität zurück, rückt die Verhältnisse wieder in die richtige Reihenfolge. Lässt den Herrn wieder herrschen.

Meditation gibt uns Ruhe und Zeit für uns, sie ist Konzentration, Entspannung, Urlaub für den Geist. Meditation kann die Zeit ohne Gedanken sein, nach der wir uns doch so sehr sehnen. Meditation gibt uns die Verantwortung für uns und unser Leben zurück, schafft aber auch ein Verbundenheitsgefühl mit anderem, mit allem. Mediation ist der Weg zu uns selbst.

Der Weg der Mediation zeigt immer nach oben, ist immer noch zu steigern. Die Erkenntnisse, die man dabei in seinem Selbst findet, die man erlebt, können uns verändern, uns erwachsener machen.

Viele sehnen sich nach dieser Beschäftigung mit dem selbst und suchen sie. Zurzeit finden sie fast ausschließlich Hilfe in den fernöstlichen Lehren.

Kontemplation – der christliche Weg der Mediation

Was viele nicht wissen.
Auch das Christentum hat eine ebenso entwickelte Tradition der Meditation bzw. Kontemplation wie der Buddhismus oder der Hinduismus. Leider ist sie nur weitgehend in Vergessenheit geraten. Teilweise wird sie als Geheimlehre bezeichnet, was aber quatsch ist.

Die institutionellen Kirchen haben so ihre Probleme mit den Praktiken, weil sie die Verbundenheit jedes einzelnen in den Vordergrund stellen. Vielleicht haben sie Angst, dass die Glaubenden denken, die Kirchen wären nicht mehr benötigt, wenn jeder Gott auch in sich selber finden kann.
Ich denke aber, dass die Kirchen da falsch liegen, ich sehe eine große Chance darin, in Gemeinschaft die Kontemplation zu üben, am besten sogar in den Kirchen, um die Besinnung und Begeisterung wieder in die Kirchen zurück zu holen, um den Gläubigen eine große Hilfe mit auf dem Weg zu geben und das genau aus ihrem Glauben heraus.

 

Christliche Meditation – ein Angebot

Meine Frau und ich wollen Anfang nächsten Jahres in der evangelischen Kirchengemeinde St. Georg in Hattingen (speziell im Gemeindezentrum Holthausen) einen Workshop ins Leben rufen und die christliche Meditation, die Kontemplation, wieder dahin zurück holen, wo sie hingehört. In die Kirche.

 

Wer hat Interesse?

Wir würden Euch, gerne auch schon im Vorfeld, an unseren Erfahrungen teilhaben lassen. Meine Frau und ich werden dazu noch in diesem Jahr zwei Mal auf den Benediktushof nach Holzkirchen fahren und dort im Schweigen an Kontemplationswochenenden teilnehmen.

Im Prinzip stellen wir uns das so vor, dass wir einmal die Woche den Kontemplationsworkshop abhalten. Im Anfang wird immer ein halb- bis dreiviertelstündiger Vortrag zum Thema Mediation mit Hintergründen und Techniken gehalten. Dann wird gemeinsam meditiert. Natürlich bleibt im Anschluss auch Zeit, das erfahrene zu besprechen.

Ich werde in nächster Zeit einige Vorträge vorbereiten und in diesem Blog veröffentlichen. Auch hier bitte ich um rege Teilnahme.

 

[i] Natürlich möchte ich damit nicht Erlebnisse, wie z.B. in der Natur, abwerten. Das was man z.B. auf einem Berggipfel, einem Aussichtspunkt oder im Wald erleben kann, diese Verbundenheit, kann man jederorts und gesteuert auch bei der Innenschau der Meditation erleben. Viele haben nicht die Möglichkeit einfach auf einen Berg zu steigen oder in den Wald zu gehen.

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September 18th, 2016 by micha

Als Grundlage der Demokratischen Partei

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www.day8.eu

Tag8

Nächstenliebe, Erhalt der Schöpfung, Gleichheit aller Menschen

 

Es soll dargestellt werden, wie weit der gesellschaftliche, politische und seelische Verfall bereits fortgeschritten ist.
Es soll dargestellt werden, dass sich Glaube nicht nur auf  eine Stunde am Wochenende beziehen darf, sondern auch auf die Freizeit, die Arbeit, das ganze Leben, auf alles.
Es soll vermittelt werden, dass alle Gläubige nur durch Einkehr und Wandel und durch Gemeinsamkeit eine Änderung erzielen können.

Die Artikel erscheinen unter:

https://waytolight.eu/category/gesellschaft/das-jeschua-manifest/

Ich möchte gerne Euch bitten mitzudiskutieren.

 

 

In diesem Zusammenhang auch wichtig, weil Bestandteil des Manifests:

https://waytolight.eu/category/gesellschaft/die-sieben-totsuenden/

 

 

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September 11th, 2016 by micha

Auswirkungen der Ignoranz oder die sieben Todsünden

Ich möchte gerne darstellen, wie weit sich die Gesellschaften schon zu Menschenverachtenden Konstrukten entwickelt haben. Im Grunde leben wir in ständiger Spannung, in ständiger Suche, in ständiger Verteidigung, in ständiger Besitzstandsbewahrung. Wir sind auf der Hut, leider in ständiger Ausblendung des Unrechts.
Es geht sogar weiter. Im Grunde befinden wir uns in einem ständigen Zustand der Sünde. Allgemein bekannt sind die sieben Hauptsünden, Hauptlaster oder Todsünden, sie schieben sich in den Vordergrund, sie übernehmen.
Nicht unbedingt bei jedem einzelnen, sondern bei uns als Gruppe, als Gemeinschaft.
Sogar die, die diesen Zustand nicht teilen, die angeblich gerechten, machen sich schuldig, weil sie nicht verhindern. Weil sie nicht verhindern, was auch in Ihrem Namen geschieht.

Dafür ist natürlich zuerst erforderlich, die sieben Totsünden genauer zu untersuchen, Gründe für das entstehen, aber auch für den Ausweg aus der Sünde darzustellen.

Da wären

1. Hochmut (Stolz, Eitelkeit, Übermut)                           2. Geiz (Habgier)
3. Wollust (Ausschweifung, Genusssucht, Begehren)   4. Zorn (Wut, Rachsucht)
5. Völlerei (Gefräßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht)     6. Neid (Eifersucht, Missgunst)
7. Faulheit (Feigheit, Ignoranz, Trägheit des Herzens)[i]

 

Sünde als Ersatzgott

Sicherlich nicht alle, aber einige dieser Sünden sind heute zu Ersatzgöttern aufgestiegen und erfüllen somit die Voraussetzungen der kirchlichen Definition.
Die Lehre der Kirche nennt „denjenigen Akt eine Todsünde, durch den ein Mensch bewusst und frei Gott und sein Gesetz sowie den Bund der Liebe, den dieser ihm anbietet, zurückweist. Indem er es vorzieht, sich sich selbst[ii], oder irgendeiner geschaffenen und endlichen Wirklichkeit, irgendeiner Sache“, die im Widerspruch zum göttlichen Willen[iii] steht, bzw. lebensverneinend ist, zuzuwenden.

Das heißt, wir heben eine oder mehrere der oben genannten Ausrichtungen, Gefühle oder Verhaltensweisen über Gott und machen sie für uns zu unserem Ersatz-Gott, zu unserem Götzen und entfernen uns damit von unserem göttlichen Ursprung und von unseren Möglichkeiten. Wir entfernen uns von der Möglichkeit und persönlich frei zu entfalten, ohne uns durch die oben genannten Verhalten lenken zu lassen, Marionetten zu werden, ohne eigenen Willen und ohne die Möglichkeit situationsbedingt zu bewerten und zu handeln. Wir entfernen uns von der Möglichkeit, Gott nahe zu sein, dem, der mir auch nahe sein will, dem Gott, der darauf brennt uns kennen zu lernen, so wie wir sind.

Und nicht so, wie uns diese Verhaltensweisen, diese schlechten Muster, diese falsche Moral, machen.

Wir sind alle betroffen

Das tückische dabei ist, dass es entgegen der kirchlichen Definition bei jedem einzelnen meist unbewusst abläuft. Wir bemerken gar nicht, dass wir, dass ich, dass jeder einzelne die Sünde, die Ferne von Gott, den falschen Weg gehen, weil uns dieser als der einzig richtige vorgemacht wird. Wir verschließen die Augen vor der Wahrheit, wir lassen uns von den Medien, von der Gesellschaft vormachen, dass wir so zu sein haben, dass wir besonderen Gruppen angehören und damit auch besonders sind. Und das, wenn man einer Gruppe angehört (angehören möchte) sich auch entsprechend verhält, alternativlos.
Das schlimme ist, dass wir uns anderen Gruppen gegenüber abgrenzen, Sie als anders, als fremd empfinden, die und wir. Dann haben wir keine Gnade mehr. Dann wenden wir, kollektiv, jede der oben genannten Verhalten an, ohne Gewissen, ohne Reue.

 

 

Im Folgenden entsteht eine kleine Serie, die die sieben Hauptsünden im Einzelnen behandelt.

waytolight.eu/category/gesellschaft/die-sieben-totsuenden/

 

Ein weiterer Baustein für das Jeschua Manifest zur Vorbereitung der Partei
Tag8 Nächstenliebe, Erhalt der Schöpfung, Gleichheit aller Menschen: www.day8.eu

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[i] https://de.wikipedia.org/wiki/Todsünde

[ii] Der offizielle lateinische Text lautet: Cum tota Ecclesiae traditione peccatum mortale eum dicimus actum, quo homo lib ere scienterque repudiat Deum, eius legem, foedus caritatis, a Deo sibi propositum, praeoptans se ad se ipsum, ad aliquid divinae voluntati contrarium convertere (id conversio ad creaturam vocatur). / vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Todsünde

[iii] Vgl. Reconciliatio et paenitentia, Nr. 17.  /  vgl. Maurach, Reinhart / Schroeder, Friedrich-Christian / Maiwald, Manfred: Strafrecht Besonderer Teil, Teilband 2: Straftaten gegen Gemeinschaftswerte, 9. Auflage, Heidelberg 2005, S. 42.  /  vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Todsünde

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Juli 30th, 2016 by micha

Aufmunternde, richtungzeigende und fordernde Worte über Dich.

 

Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn

Wie angekündigt habe ich meine Liste von Bibelaussagen als Ich-Aussage verfollständigt.

Ich habe die Aussagen Markiert, die mir pers. viel bedeuten. Diese Markierungen können sich aber im Laufe der Zeit verändern und verschieben.

Ihr seid eingeladen! Kopiert den Text und macht Eure eigenen Markierungen.

Wenn ich Probleme habe und es mir nicht gut geht, gehe ich die Liste durch und schöpfe wieder neuen Sinn, für mich und die Welt.

 

  • Ich erfahre den ganzen Segen Gottes. Deut 28:2
  • Ich bin aus der Gewalt der Finsternis befreit worden, und nun lebe ich in der neuen Welt seines geliebten Sohnes Jesus Christus. Kol 1:13
  • Ich bin das Licht der Welt. Mt 5:14
  • Ich kann mit schlechten Handlungen aufhören und sie nie wieder tun. Mt 5:29-30
  • Ich kann furchtlos mit Herausforderern und Feinden des Evangeliums umgehen. (Schlangen)
    Ich habe die Kraft, bösartigen Klatsch und falsche Anschuldigungen zu überwinden. Ich bin fruchtlos und halte arglistigen Verleumdungsangriffen stand. Keine Deffamierungen können mich verletzen. (tötliches Gift trinken) Mark 16:17-18
  • Ich bin der Allergeringste aber ich bin groß bei Ihm. Luk 9:48
  • Ich habe Leben im Überfluss. Joh 10:10
  • Ich bin geliebt. Der Herr liebt mich, wie sich selbst. Joh 10:28
  • Ich bin Dein. Du kennst mich und bist bereit für mich zu sterben. Joh 10: 12
  • Ich liebe andere, wie er mich geliebt hat.
    Ich liebe andere, daran erkennt man, dass ich Jesu Jünger bin.  Joh 13:34
  • Ich werde gleiche oder größere Taten vollbringen als Christus Jesus. Joh 14:12
  • Ich bin eine Rebe am Weinstock des Herrn, er sorgt gut für mich, damit ich noch mehr Frucht trage. Joh 15:2
  • Ich darf von Gott erbitten, was ich will, ich werde es erhalten. Joh 15:7
  • Ich bin von Gott und Jesus geliebt. Joh 15:9
  • Ich bin der Freund von Christus.
    Ich bin Vertrauter Christi, er hat mir alles anvertraut, was er vom Vater gehört hat. Joh 15
  • Ich bin von Ihm auserwählt, damit ich Frucht bringe. Ich bekomme alles vom Vater, um das ich in Jesu Namen bitte. Joh 15:16
  • Ich bin von ihm herausgerufen aus der Welt. Joh 15:19
  • Ich habe den Heiligen Geist an meiner Seite. Joh 15:26
  • Ich bin eins mit allen Christen. Joh 17:21
  • Ich bin ein Kind Gottes. Joh 1:12
  • Ich habe Yeshuas Geist und rede in seinem Auftrag. Acts 2:18
  • Ich werde gerettet werden. Acts 2:21
  • Ich habe den heiligen Geist empfangen und der Herr hat mir meine Sünden vergeben. Acts 2:38
  • Ich habe das ewige Leben. Joh 6:47
  • Ich bin befreit durch die Wahrheit. Joh 8:32
  • Ich bin geliebt vom Herrn, weil ich Jesu liebe und nicht daran zweifle, dass er von Gott gekommen ist. Joh 16:27
  • Ich habe das ewige Leben, es besteht darin den Vater und den Sohn zu erkennen. Joh 17:3
  • Ich gehöre dem Vater, schon immer, und er hat mich Jeshua gegeben. Ich richte mich nach seinem Wort, durch mich wird die Herrlichkeit Jesu sichtbar. Joh 17: 6-10
  • Ich bin bewahrt in der Gegenwart des Vaters. Joh 17:11
  • Ich bin ganz erfüllt von der Freude des Herrn. Joh 17:13
  • Ich werde beschützt vor der Macht des Bösen. Joh 17:15
  • Ich bin mit allen Menschen in Jesu und Gott verbunden, die durch mich von Ihm hören. Joh 17:21
  • Ich werde vom Herrn begleitet, ich bin eins mit der Familie der Gläubigen, der Vater liebt mich, wie er Yeshua liebt. Joh 17:23
  • Ich bleibe bei Jesus, ich habe Anteil an seiner Herrlichkeit und er lebt in mir. Joh 17:24-26
  • Ich bin geliebt von Vater, er läuft mir entgegen und freut sich, dass ich bei ihm bin und ihn gefunden habe, er fällt mir um den Hals und küsst mich. Luk 15:20
  • Ich bin wertvoll für Gott und er kennt mich genau. Luk 12:7
  • Ich bekenne mich zu Jesus und er bekennt sich auch zu mir. Luk 12:8
  • Ich habe Frieden mit Gott, weil ich wegen meines Glaubens bei Gott aufgenommen bin. Römer 5:1
  • Ich bin nicht mehr hilflos der Sünde ausgeliefert, sondern ich höre vom ganzen Herzen auf das was er mich gelehrt hat. Römer 6:17
  • Ich bin fest mit Gott verbunden und er mit mir. Ich kann nur mit, in und von Ihm Frucht bringen. Joh 15:4
  • Ich bin von Gott geliebt, er hat mich berufen, ihm als Teile des heiligen Volkes zu gehören. Römer 1:7
  • Ich bin in den Dienst der Gerechtigkeit gestellt, das heißt in den Dienst des Guten, das Gott will. Römer 6:18
  • Ich bin Teil des Triumphzugs Christi. 2 Kor 2:14
  • Ich bin frei von der Sünde und diene Gott als sein Knecht. Ich gehöre zu ihm und tue was ihm gefällt und er schenkt mir das ewige Leben. Römer 6:22
  • Ich bin in Gemeinschaft mit meinem Herrn Jesus Christus, unserem Herrn und er schenkt mir ewiges Leben. Römer 6:23
  • Ich bin tot für die Sünde. Durch die Taufe bin ich mit Jesus gestorben, und wie er auferweckt wurde, führe auch ich ein neues Leben. Römer 6:2
  • Ich habe Anteil an Tot und Auferstehung Jesu, mein von der Sünde beherrschtes Wesen ist vernichtet und ich muss nicht länger der Sünde dienen. Römer 6:6-7
  • Die Sunde hat die Macht über mich verloren, ich bin nicht länger dem Gesetzt verpflichtet, sondern lebe in der Barmherzigkeit Gottes. Römer 6:14
  • Ich habe von Gott alles erhalten, was ich für ein Leben brauche, das ihm gefällt. Er hat mich in seiner Macht und Herrlichkeit in ein neues Leben berufen. 2Petr1:4
  • Ich bin frei von der Verurteilung vor dem Gericht Gottes. Römer 8:1
  • Ich bin frei von dem Gesetz das von der Sünde missbraucht wird und zum Tode führt. Römer 8:2
  • Ich stehe unter dem Gesetz, in dem der Geist Gottes wirkt, der zum Leben führt. Römer 8:2
  • Ich werde nicht mehr von der selbstsüchtigen Natur bestimmt, sondern vom Geist Gottes. Römer 8:4
  • Ich bin Wohnung für den Geist Gottes, er erfüllt mich mit Leben. Römer 8:9-11
  • Ich bin nicht länger meiner alten menschlichen Natur verpflichtet und muss nicht länger ihren Wünschen und Verlangen folgen. Römer 8:12
  • Ich bin ein Sohn Gottes.
    Ich kann zu Gott kommen und zu Ihm sagen „Abba, lieber Vater!“ Römer 8:14
  • Ich bin gemeinsam mit Yeshua Sohn und Erbe Gottes, ich werde Christus Herrlichkeit teilen. Römer 8:17
  • Ich werde erlöst und zu einem neuen, herrlichen Leben befreit. Römer 8:21
  • Ich liebe Gott und mir dient alles was geschieht zum Guten. Römer 8:28
  • Ich bin dazu bestimmt seinem Sohn ähnlich zu werden. Römer 8:29
  • Ich brauche nicht länger darüber nachdenken, wie ich in den Himmel aufsteigen will, ich habe stattdessen Gottes Wort ganz nahe in mir, es ist in meinem Mund und in meinem Herzen. Römer 10:6-8
  • Ich bin das Salz der Welt. Mt 5:13
  • Ich bin in Gemeinschaft mit Gott. Römer 8:30
  • Ich bin mit Christus verbunden, weder Leiden, Angst, Verfolgung, Hunger, Armut, Gefahr oder gewaltsamer Tot, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendwas können uns trennen. Römer 8:35-39
  • Ich bin Kind des lebendigen Gottes. Römer 9:26
  • Ich kann direkt zu Gott beten, ich lebe in einer persönlichen Beziehung mit ihm. Joh 4 (Rü)
  • Ich vertraue auf Jesus und werde somit von Gott angenommen. Ich brauch dafür Einsicht, nicht Eifer.
    Ich kann nicht durch eigene Leistung vor ihm bestehen, sondern nur durch Glauben an Christus und seine Lehre. Römer 10:2-4
  • Ich bekenne: „Jesus ist der Herr“, ich bin vom Vater angenommen und werde gerettet.  Römer 10:9-10
  • Ich vertraue auf Ihn und stehe fest und sicher. Römer 10:11
  • Ich bin ein Kind Gottes (Gott ist mein spiritueller und körperlicher Vater). Römer 8:14,15 3:25 + 4:6
  • Ich bin frei gemacht durch das Gesetz des Geistes und des Lebens.
    Ich bin frei gemacht durch das Gesetz des Heiligen Geistes. Römer 8:2
  • Ich kann alles überwinden durch den, der mich geliebt hat. Römer 8: 37
  • Ich stehe fest auf der Botschaft Jesus, er gibt mir die Kraft, im Glauben festzubleiben und das Ziel zu erreichen, sodass ich bestehen kann, wenn ich zu ihm gehe. 1 Kor 1:8
  • Ich bin Teil von Christus Leib. 1 Kor 12:27
  • Ich verdanke alles was ich bin Jesus Christus, durch ihn kann ich ein Leben führen, das Gott gefällt. 1 Kor 1:30
  • Ich bin erlöst von dem Fluch des Gesetzes. Gal 3:13
  • Ich habe Anteil an Gottes Weisheit und Herrlichkeit. 1 Kor 2:7
  • Ich habe den Geist Gottes bekommen, ich weiß was Gott für uns getan hat und habe durch den Geist Anteil an seinen Gedanken. 1 Kor 2:10-12
  • Ich bin keinem menschlichen Urteil unterworfen. 1 Kor 2:15
  • Ich habe den Geist Christi empfangen und kann ihn verstehen. 1 Kor 2:16
  • Ich bin Gottes Tempel und Gottes Geist wohnt in mir. Dieser Tempel ist heilig und dieser Tempel bin ich.
    Ich bin Gottes Heim und Gottes Geist wohnt in mir. Dieses Heim ist heilig und dieses Heim bin ich.
    Ich bin das Haus Gottes und Gottes Geist wohnt in mir. Dieses Haus ist heilig und dieses Haus bin ich. 1 Kor 3:16
  • Ich habe alle Gaben, die der Geist Gottes schenkt. 1 Kor 1:7
  • Ich bin ein Tempel des Heiligen Geistes, der in mir wohnt.
    Ich gehöre nicht mehr mir selbst, seitdem mir Gott seinen Geist gegeben hat. Ich gehöre dem Vater. 1 Kor 6:19
  • Ich lebe in enger Verbindung mit dem Herrn, ich bin mit ihm eins durch seinen Geist. 1 Kor 6:17
  • Ich bin auf ein festes Fundament gestellt, auf Jesus Christus. Ich bin mit seinem Geist erfüllt. 2 Kor 1:21
  • Ich trage den heiligen Geist in meinem Herzen, dass ist ein sicheres Pfand dafür, dass er mein Leben erfüllen wird. 2 Kor 1:22
  • Ich bin durch Christus gestorben. Ich bin gestorben um nicht länger für mich selbst, sondern wie Jesus für den Vater zu leben. 2 Kor 5 14,15
  • Ich bin ein neuer Mensch in Christus, was vorher war ist vergangen, etwas neues hat begonnen. 2 Kro 5:17
  • Ich folge Jesu Lehre und wandle damit nicht in der Finsternis (Unwissenheit), sondern ich habe das Licht des Lebens für mich gefunden. 1.Thes 5:5
  • Ich bin beauftragt, die Botschaft des Friedens und der Versöhnung in die ganze Welt zu tragen. 2 Kor 5 18+19
  • Ich bin von der Sünde freigesprochen, dadurch werde ich ein Mensch, der Gott gefällt. 2 Kor 5:21
  • Ich lebe mein Leben mit Jesus Christus, wenn das zu sehen ist, dann wird in mir seine Herrlichkeit sichtbar. Kol 3:4
  • Ich bin in Kontakt mit dem Vater, er wird mir seine Gnade und Hilfe geben. 2 Kor 6:2
  • Ich bin Gottes Mitarbeiter, ich bleibe standhaft in Bedrängnissen, in Not und Angst, ich lasse mir nichts zu Schulden kommen und erkenne Gottes Willen, ich bin geduldig und freundlich, Gottes Heiliger Geist wirkt durch mich und ich liebe jeden Menschen aufrichtig. Ich verkünde Gottes Wahrheit und lebe in seiner Kraft. Zum Angriff und zur Verteidigung gebrauche ich Gottes Waffen: das richtige Verhalten vor Gott und den Menschen. 2 Kor 6 5-7
  • Ich bin verbunden mit dem Herrn, ich lebe nicht mehr länger in mir, sondern Christus. Gal 2:20
  • Ich bin ein Kind Gottes, er hat mich beim Namen gerufen und hält mich am Leben. Eph 3:15
  • Ich habe als sein Kind den Geist Gottes. Ich darf im Gebet Abba, Vater, lieber Vater zu ihm sagen. Gottes Geist bringt in meinem Leben nur Gutes hervor: Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue, Besonnenheit und Selbstbeherrschung. Gal 4:6, 5:22,23
  • Ich bin stark durch die Verbindung mit dem Herrn. Eph 6:10
  • Ich bin mündiger Sohn / mündige Tochter und damit nach Gottes Wille auch Erbe, mir gehört alles, was er versprochen hat. Gal 4:7
  • Ich erwarte meine Rettung nicht nach dem Gesetz, sondern nach Jesu Botschaft. Gal 4:12-14
  • Ich bin Botschafter Christi. 2 Kor 5:20
  • Ich lebe in der Freiheit durch Jesus Christus, der Freiheit nach seinem einen Gebot „Liebe Deinen Mitmenschen wie dich selbst“ zu leben. Gal 4:13,14
  • Ich gehöre zu Christus, ich habe mein selbstsüchtiges Leben mit allen Leidenschaften und Begierden ans Kreuz geschlagen. Gal 5:24
  • Ich habe neues Leben durch Gottes Geist, ich kann mein Leben in der Kraft des Geistes führen. Gal 5:25
  • Ich werde nicht müde Gutes zu tun, es wird die Zeit kommen, in der ich gute Ernte erbringe. Gal 6:10
  • Ich bin durch die Liebe Gottes und seinen Sohn Jesus Christus ein eigenes Kind Gottes. Eph 1:5
  • Ich bin schon seit dem Anbeginn der Welt von Gott auserwählt. Ich soll zu ihm gehören, befreit von aller Sünde und Schuld. 1:4
  • Ich bin beschenkt von Gottes Liebe, Weisheit und Erkenntnis seines Willens. Durch Christus kenne ich Gottes geheimen Plan für die Welt. Eph 1:8,9
  • Ich gehöre Gott, weil ich die gute Botschaft Jesu im Glauben angenommen habe.1:13
  • Ich trage das Siegel Gottes. Eph 1:13
  • Ich habe durch den Heiligen Geist, den er mir geschenkt hat, jetzt schon den ersten Anteil an meinem himmlischen Erbe. Gott verspricht mir die Erlösung und damit das endgültige, volle Heil. Eph 1:14
  • Ich bin durch den heiligen Geist reich beschenkt und habe Zugang zu Gottes himmlischer Welt. Ich habe Anteil an der Fülle der Gaben des Geistes Gottes in der himmlischen Welt. Eph 1:3
  • Ich war in Gottes Augen tot, doch er hat mich so geliebt, dass er mir mit Jesus Christus neues Leben schenkt. Ich verdanke das alles allein der Gnade Gottes. Eph 2:4/5
  • Ich habe einen Platz in Gottes neuer Welt. Eph 2:6
  • Ich darf, durch Jesus Christus mit den anderen Gläubigen verbunden, mit ihnen in einem Geist zum Vater kommen. Eph 2:18
  • Ich gehöre als Bürger zum Volk und zur Familie Gottes. Eph 2:19
  • Ich bin Gottes geliebtes Kind, ich folge seinem Vorbild, mein ganzes Leben soll von der Liebe bestimmt sein. Eph 5:1,2
  • Ich stehe fest auf dem Fundament der Apostel und Propheten und Jesus ist die Basis, die alles zusammenhält. Ich bin Teil des Gebäudes in dem der Geist Gottes wohnt. Eph. 2:20-22
  • Ich kann zu jeder Zeit zuversichtlich, furchtlos und treu vor Gott treten. Eph 3:12
  • Ich lebe nicht länger wie ein Mensch, der Gott nicht kennt. Eph 4:17
  • Ich bin in der Liebe Christi fest verwurzelt, auf sie kann ich bauen. Ich bin für immer erfüllt von der Liebe Gottes. Eph 3:17-19
  • Ich bin ein neuer Mensch geworden, den Gott selbst nach seinem Bild erschaffen hat, ich gehöre zu Gott und lebe so, wie es ihm gefällt. Eph 4:24
  • Ich weiß, dass Gott viel mehr für mich tut als ich jemals von ihm bitten kann, so groß ist die Kraft, die in uns wirkt. Eph 3:20
  • Ich bin durch Jesus von dem befreit, was mich gefangen genommen hat. Eph 4:8
  • Ich habe Anteil an den Gaben die Christus ausgeteilt hat. Eph 4:7
  • Ich bin mit der Gemeinde der Leib von Christus. Eph 4:12
  • Ich bin nicht länger unmündig, ich lasse mich nicht von jeder beliebigen Lehrmeinung aus der Bahn werfen. Ich werde die Wahrheit in Liebe leben; und zu Jesus hinwachsen, er versorgt uns und verbindet uns miteinander zu seinem Leib. So wachsen wir, aufgebaut in Liebe. Eph 4:13-16
  • Ich halte geradewegs auf das Ziel zu, um den Siegpreis zu gewinnen. Dieser Preis ist das ewige Leben, zu dem mich Gott durch Jesus Christus berufen hat. Phil 3:14
  • Ich habe schon jetzt ein Bürgerrecht bei Gott. Ich habe meine Heimat im Himmel. Phil 3:20
  • Ich weiß dass Gott sein Werk, das er bei mir begonnen hat auch zu Ende führen wird. Phil 1:6
  • Ich werde von meinem hinfälligen, sterblichen Leib durch Jesus Christus verwandelt und ebenso herrlich und unvergänglich wie er. Phil 3:21
  • Ich richte meine Gedanken auf das, was wahrhaftig, gut und gerecht, was redlich, rein, liebenswert, ansprechend und ehrbar ist. Phil 4:8
  • Ich bin ein Kind Gottes und eins in Christus. Gal 3 26,28
  • Ich bin geborgen in der Gemeinschaft mit Jesus Christus, mein Denken und Wollen wird durch den Frieden Gottes im Guten bewahrt. Phil 4:7
  • Ich kann alles tun und bin gewachsen durch Jesus Christus, der mir Stärke gibt. Phil 4:13
  • Ich bekomme von Gott alles was ich brauche, er lässt mich durch Jesus Christus an seiner Herrlichkeit teilhaben. Phil 4:19
  • Ich bin schon immer von Gott geliebt, er begegnet mir stets mit Güte. Jer 31:3
  • Ich bin durch Yeshua erlöst, meine Sünden sind vergeben. Kol 1:14
  • Ich lebe zusammen mit Christus. Ich weiß, dass Gott mit Anteil gibt an seiner Herrlichkeit. Kol 1:27
  • Ich bin wie ein Baum in der Erde fest verwurzelt in Christus, nur er soll das Fundament meines Lebens sein. Ich bin in Jesus Christus verwurzelt und baue ganz auf ihn. Ich halte fest an dem Glauben den er mich gelehrt hat. Kol 2:7
  • Ich beherberge Gott, weil ich mit Jesus Christus verbunden bin, der der Herr über alle Mächte und Gewalten ist. Kol 2:10
  • Ich habe mein altes, sündiges Leben aufgegeben, durch meinen Glauben an Jesus Christus. Durch ihn bin ich beschnitten worden, nicht am Körper, sondern so, dass ich meinen ganzen Leib, der unter der Sünde steht durch ihn abgelegt habe. Kol 2:11
  • Ich bin durch meine Taufe mit Christus begraben worden, aber ich bin auch mit ihm zusammen zu einem neuen Leben auferweckt worden; durch den Glauben an die Kraft Gottes, durch den er mich mit Christus lebendig gemacht und alle Schuld vergeben hat. Kol 2:12+13
  • Ich habe Erleuchtung bzw. das Wort Gottes erfahren, ich habe die Verantwortung, Liebe, Gerechtigkeit, Mitgefühl und Güte als Lebensstiel aufscheinen zu lassen, ich bin damit in Besitz einer glücklichen und gesungen Lebensweise.Thes 5:5+Errico
  • Ich wurde aus der Gewalt der dunklen Mächte gerettet und unter die Herrschaft seines geliebten Sohnes gestellt. Kol 1:13
  • Ich bin durch Jesu Opfer für immer von der Last der alten Gesetze befreit. Dadurch muss sich mein Verstand nicht mehr endlos um meine Sünden und Verfehlungen drehen, sondern ich bin frei davon, wie Jesus Christus, der über das Kreuz triumphierte. Kol 2:14+15
  • Ich bin es, in dem Gott das Wollen und Vollbringen bewirken lässt. Phil 2:13 RÜ
  • Ich werde durch Gott vollkommen und makellos gemacht! Phil 2:14 RÜ
  • Ich bin ein reines Kinde Gottes inmitten einer verkehrten und verdrehten Welt! Phil 2:15 RÜ
  • Ich lehre unter den Menschen Erleuchtender, damit ich für sie zu einem Wahrzeichen des Lebens werde! Phil 2:16 RÜ
  • Ich lebe in der Gemeinschaft mit Jesus Christus weil ich ihn als meinen Herrn angenommen habe. Kol 2:6
  • Ich richte mein ganzes Leben nach Christus aus. Kol 3:1
  • Ich richte meine Gedanken auf Gottes unsichtbare Welt und nicht auf das, was die irdische Welt zu bieten hat. Denn für diese Welt bin ich gestorben mit Jesus Christus, aber Gott hat mir mit Jesus Christus bereits ewiges Leben geschenkt, auch wenn das noch verborgen ist. Kol 3:2-3
  • Ich töte alles, was an mir noch irdisch ist: Unzucht, Ausschweifung, unreine Leidenschaft, böse Lust und die Habsucht. Mein Leben wird nicht mehr beherrscht von diesen Dingen. Kol 3:5-7
  • Ich werde alles ablegen, Zorn, Wut und Bosheit. Kein Wort soll über meine Lippen kommen, das andere verleumdet oder herabsetzt oder anlügt, denn ich habe den alten Menschen, der diese Gewohnheiten hatte, wie alte Kleider ausgezogen. Kol 3: 8-9
  • Gott hat mich erneuert, ich bin ein neuer Mensch geworden, so wie man neue Kleider anzieht und die alten wegwirft. Kol 3:10
  • Ich entspreche immer mehr dem Bild, nach dem mich Gott geschaffen hat. So habe ich Gemeinschaft mit Ihm und verstehe immer besser, was ihm gefällt. Kol 3:10
  • Ich bin von Gott auserwählt als eines seiner geliebten Kinder, das zu ihm gehört. Kol 3:12
  • Ich liebe die anderen Menschen herzlich mit Barmherzigkeit, Güte, Bescheidenheit, Nachsicht und Geduld. Kol 3:12
  • Ich bin von Gott geliebt und auserwählt. 1.Thes 1:4
  • Ich bin ein Kind des Lichts, ein Kind des Hellen Tages(in Besitz der wahren Lehre), ich gehöre nicht zur Nacht mit ihrer Finsternis (im Unwissen).Thes 5:5
  • Ich habe von Gott keinen Geist der Furcht bekommen, sondern sein Geist erfüllt mich mit Kraft, Liebe und Besonnenheit.Tim 1:7
  • Ich bin Gottes Werk, durch Jesus geschaffen, um Gutes zu tun. Ich erfülle nur, was Gott schon immer mit mir vor hatte. Eph 2:10
  • Ich bin von Gott gerettet und dazu berufen, ganz zu ihm zu gehören; nicht weil ich es verdient habe, sondern aus Gnade und freiem Entschluss Gottes.Tim 1:9
  • Ich soll Jesu Botschaft bekannt machen und im Auftrag Gottes verkünden und lehren. Tim1:11
  • Ich bin durch Jesu Blut, vergossen am Kreuz, erlöst und meine Sünden sind vergeben. Ich verdanke das allein Gottes unermesslicher Gnade. Eph 1:7
  • Ich halte mich an den Glauben und die Liebe, die ich in Jesus Christus habe. Ich bewahre diese kostbare Gabe, die mir anvertraut ist, die Kraft dazu gibt mir der Heilige Geist, der in mir wohnt.Tim 1:13+14
  • Ich stehe auf festem Fundament, der Herr kennt mich, weil ich zu ihm gehöre; ich bekenne mich zum Herrn und darf nicht länger Unrecht tun.Tim 2:19
  • Ich bin ein Verkünder der guten Nachricht und der Vater hilft mir durch die Wunder, die er geschehen lässt. Mark 16:19
  • Ich bin durch Ihn gerettet. Joh 10:9
  • Ich bin ein Bruder Jesus, denn wir haben einen Vater: Sowohl Jesus, der mich zur Gemeinschaft mit Gott führt, als auch ich, der durch ihn zu Gott geführt werde. Heb 2:11
  • Ich bin als Gott geweihter zur Teilhabe an der himmlischen Welt berufen. Heb 3:1
  • Ich gehöre nicht zu den Menschen, die den Mut verlieren und deshalb zugrunde gehen, vielmehr gehöre ich zu denen, die Gott im Glauben vertrauen und das Leben gewinnen. Heb 10:39
  • Ich vertraue auf Gott, ebenso wie Abel, dessen Opfer durch sein Vertrauen angenommen wurde. Ebenso wie Henoch, der durch sein Vertrauen zu Gott durch ihn entrückt wurde. Ebenso wie Noach, der die Anweisungen befolgte, obwohl noch nichts von einer Katastrophe zu sehen war. Ebenso wie Abraham, der vertraute und seine Heimat und sein Erbe verließ, ebenso wie er auf einen Nachkommen vertraute, obwohl Sara unfruchtbar war. Ebenso wie Abraham, Isaak, Jakob, Mose und viele andere, die zu Lebzeiten nicht bekamen, was Gott versprach, jedoch darauf vertrauten und sich freuten, dass es sich in der Zukunft einstellen würde. Heb 11:1-16
  • Ich vertraue auf Gott, dadurch bin ich zur Einsicht gelangt, dass die ganze Welt durch das Wort Gottes geschaffen wurde und dass alle sichtbaren Dinge aus Unsichtbarem entstanden sind. Heb 11:3
  • Ich werde voller Zuversicht vor den Thron unseres gnädigen Gottes treten, dort werde ich, wenn ich Hilfe brauche Liebe und Erbarmen finden. Heb 4:16
  • Ich habe durch Gottes Willen, in dem er uns Jesus mit dem Wort der Wahrheit geschickt hat, seine rettende Botschaft erfahren und neues Leben geschenkt bekommen. Jak 1:18
  • Ich bin neu gezeugt und wiedergeboren worden durch das Wort Gottes, das lebt und für immer bestehen bleibt. Petr 1:23
  • Ich bin Gast und Fremder in dieser Welt, ich gebe den selbstsüchtigen Leidenschaften meiner selbstsüchtigen Natur nicht nach. Petr 2:11
  • Ich bin für die Sünde tot und kann jetzt für das Gute leben, durch Gottes Wunder bin ich geheilt worden, denn er hat meine Sünden ans Kreuz hinaufgetragen mit seinem eigenen Leib. Petr 2:24
  • Ich war wie ein Schaf, das sich verlaufen hat, jetzt aber bin ich auf den rechten Weg zurück gekehrt und folge meinem Hirten, der mich leitet und schützt. Petr 2:25
  • Ich bin als lebendiger Stein Teil von einem geistigen Haus, Teil der Priesterschaft die ihm geweiht ist. Petr 2:5
  • Ich bin Teil des erwählten Volks, ich bin Haus und Priester Gottes. Er hat mich aus der Dunkelheit in sein wunderbares Licht gerufen, damit ich seine machtvollen Taten verkünde. Petr 2:9
  • Ich gehöre zu dem Volk, das Gott gehört und habe sein Erbarmen. Petr 2:10
  • Ich bin ein Feind des Teufels. Ich leiste ihm Widerstand und halte unbeirrt am Glauben fest. Petr 5:8
  • Ich kann alle meine Sorgen auf Gott abladen, denn er sorgt für mich. Petr 5:7
  • Ich habe die Zusage, dass ich an seinem ewigen Wesen und Leben Anteil haben werde, denn ich bin dem Verderben entronnen, dass durch die menschlichen Leidenschaften und Begierden in die Welt gekommen ist. 2Petr1:5
  • Ich setze alles daran, Gott zu vertrauen und ich zeige das durch ein vorbildliches Leben, denn jeder soll sehen, dass Gott kenne. 2Petr1:6
  • Ich bin ein Kind Gottes und als solches von der Welt nicht erkannt, wie auch er nicht erkannt wurde. 1Joh 3:1
  • Ich lebe in dieser Welt so, wie Christus es getan hat. Wirkliche Liebe ist frei von Angst; und wenn sie mich ganz erfüllt vertreibt sie alle Angst. Ich muss mich also nicht fürchten oder vor Strafe zittern weil ich voll von Liebe für den Herrn bin. 1Joh 4:17,18
  • Ich liebe Gott weil er mich zuerst geliebt hat. 1Joh 4:19
  • Ich gehöre zu Gott und der Geist Gottes, der in mir wirkt ist stärker als der Geist der Lüge, von dem die Welt beherrscht wird. 1Joh 4:4
  • Ich als Kind Gottes kann den Sieg über alles was sich in dieser Welt Gott widersetzt erringen. 1Joh 5:4
  • Ich sündige nicht, weil mich Jesus bewahrt, darum kann mich das Bösen nicht zu Fall bringen. 1Joh 5:18
  • Ich gehöre zu Gott, auch wenn die ganze Welt um mich herum vom Bösen beherrscht wird. 1Joh 5:19
  • Ich weiß, dass Jesus zu uns gekommen ist, damit ich durch Ihn Gott kennen lerne, der die Wahrheit ist. 1Joh 5:20
  • Ich habe durch Jesus Christus erfahren, dass der Tod keinen Einfluss mehr auf mich hat, denn mein Leben ist unvergänglich und ewig. 2.Tim 1:10
  • Ich bin eng mit Gott verbunden, weil ich eng mit Jesus Christus verbunden bin, der uns das ewige Leben gezeigt hat. 1Joh 5:20
  • Ich bin durch Gott gesegnet, beschützt und versorgt. Ich gehöre zum Volk Gottes, bin erfolgreich und reich beschenkt. Deut 28: 1-14

Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, Gutes Leben, Erfüllung im Glauben, Richtung und Sinn, 

Ich wünsche Euch viel Erfolg und gute Anregungen durch meine Arbeit.

Mehr dazu unter:https://www.day8.eu/

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Juni 26th, 2016 by micha

Jesus – Gottes Sohn oder nicht – Glaubenssätze hinterfragen!

 

Jesus – Gottes Sohn oder nicht.

Eine Frage, die die Welt regelrecht spaltet. Christen und Muslime führten und führen Krieg, allein aufgrund dieser Frage.
2,6 Mrd. Christen, 1,8 Mrd. Moslems und 14,2 Mio. Juden streiten seit Jahrtausenden und auch noch heute über dieses Thema.

Ist es das wert? Sollten wir deshalb streiten, oder einfach die Sichtweise der anderen akzeptieren.
Die Andersartigkeit im Glauben der anderen und damit auch häufig  unsere eigenen Glaubenswurzeln akzeptieren?

Ist es nicht so, dass die oben genannten Religionen denselben Gott haben,  dass Christentum und Islam auf dem Judentum aufbauen. Alle haben die Propheten Abraham und Moses, alle wissen um die Sintflut und Noah, alle haben die gleichen Wurzeln. Im Koran wird sogar Jesus als einer der Propheten genannt.

Worum geht es also?
Dass die Christen behaupten, Jesus sei der Sohn Gottes?

Nicht Gott, aber die Vorstellung von Gott hat und wird sich immer weiter entwickeln. Wir haben heute die Möglichkeit frühere Epochen und Sichtweisen neu zu bewerten. Bestehende Glaubensgewissheiten müssen nicht einfach übernommen werden, sondern können im Kontext der heutigen Zeit betrachtet werden.

Somit müssen wir auch die Zeit und den Ort kritisch betrachten, zu der Jesu offiziell zum Sohn Gottes und damit zu seiner 3. Ausdrucksform ernannt wurde.

„Ein Herrscher wurde in der Gottkönigsideologie altorientalischer Großreiche seit etwa 2000 v. Chr. als Gottessohn bezeichnet. In Altägypten bezeichnete man den Pharao als Sohn des Gottes Amun. Im Hellenismus wurde Alexander der Große als „Sohn des Zeus“ verehrt…… Nach dem von  Julius Caesars ……..  nannte sich Augustus ab 42 v. Chr. „Sohn Gottes“. Dies begründete den römischen Kaiserkult, den die folgenden römischen Kaiser fortsetzten.“[1]

Somit verwundert es nicht, dass Jesus 325 in dieser Tradition auf dem Konzil von Nicäa zum „wahren Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, wesensgleich mit dem Vater“1 erklärt wurde.
Bei dieser Entscheidung stand nicht die Lehre Jesu im Vordergrund, vielmehr sollte der Status Jesu als Messias und damit also König bzw. Hohepriester mit der damals üblichen Methode bestätigt werden.
Zu dieser Zeit absolut logisch und nachvollziehbar, außerdem hatte die christliche Kirche schon längst damit begonnen, den Kult um den „Sohn Gottes“ höher anzusehen, als seine Lehre.

Ich sehe hier übrigens viele Parallelen zum Islam, in dessen Ausführung der Prophet oft auch wichtiger erscheint als seine Lehre.
Ich bin überzeugt, dass sowohl im Christentum als auch im Islam viel von der ursprünglichen Lehre verloren gegangen ist.
Ganz offensichtlich haben die verschiedenen Übersetzungen Anteil daran. Jesu, Yeshua (wie er eigentlich hieß) sprach seine Lehre in seiner Muttersprache, in aramäisch. Seine Lehre wurde ins Griechische, der damaligen Weltsprache übersetzt. Alle bisher gebräuchlichen Übersetzungen beruhen auf den griechischen Quellen, sind somit vielfach übersetzt, wodurch zwangsläufig Fehler entstehen.

Ach übrigens:

Auch bei dem Koran handelt es sich um eine Übersetzung, bei der Fehler nicht ausgeschlossen sind. Auch Muhammads Sprache war das aramäische, der arabische Koran wurde somit von Menschen übersetzt, die Fehler machen können.

Ich möchte hier niemanden in seinem Glauben verletzen. Jedoch nur eines zu bedenken geben:

Glaubenssätze hinterfragen!

Ich glaube an einen Gott, der alle Menschen und die ganze Welt friedlich miteinander verbindet.  Kern meines Glaubens ist der freundliche, liebende, friedliche und vergebende Gott.
– Gott ist kein Gott über die Herrscharen, sondern ein Friedensstifter.
– Gott ist der Gott aller Menschen. Auch derer, die nicht an ihn glauben.
– Gott möchte einen, nicht entzweien.
– Gott möchte ermöglichen, nicht verhindern.
– Gott liebt das Leben, liebt uns, jeden einzelnen. Jeder Mensch, der ausgebeutet wird, damit es einem anderen gut geht ist für Gott ein Grauen, es ist ein handeln gegen Gott.
– Gott ist die Liebe selbst. Nicht nur die Liebe, die wir zwischen Frau und Mann und Mann und Frau kennen. Vielmehr auch, wie wir sie von Müttern zu ihren Kindern kennen, so liebevoll und beschützend, behütend. So wie ein Vater auf seine Kinder schaut, anleitend und gütig, nur das Beste wollend.
-Und Gott will, dass wir diese Liebe ebenso spüren und zwar zu jedem Menschen, wir sollen auch unsere Feinde lieben, wir sollen unsere Feinde nicht bekämpfen, wir sollen sie einladen, auch den Weg des Vereinen, der Liebe zu gehen. Wir sollen diese, seine Liebe spüren für alles, für die ganze Schöpfung.

Wenn Inhalte entgegen diesen Wahrheiten stehen, können und müssen sie hinterfragt werden.

Aber zurück zu Jesus als Sohn Gottes.
Ich kenne keine Übersetzung, die näher an den Worten Jesu ist als die von Günther Schwarz (1928-2009). Dr. phil. Günther Schwarz gehörte zu den weltweit ganz wenigen Experten des Aramäischen, der Alltags- und Lehrsprache Jesu. Als Hauptwerk hat er nach 40 jährigem Studium das Buch „Das Jesus-Evangelium“ veröffentlicht.  Hier zeigt er an vielen Stellen ein anderes Bild Jesu. In seiner Übersetzung kann man Jesu Botschaft der Liebe besser spüren als in jeder anderen Übersetzung.

Herr Schwarz

übersetzt einige Passagen anders, wo in den Standard-Übersetzungen „Sohn Gottes“ steht verwendet er oft „Knecht Gottes“ (hier nicht abfällig gemeint, in den Zeiten Jesu waren die Knechte die wertvollsten und anerkanntesten Mitarbeiter „der Herren“).

Als Jesus Beispielsweise bei der Taufe durch Johannes aus dem Wasser herauskam „ließ Gott ihn den Himmel geöffnet sehen….. und …. Ließ Gott ihn seine Stimme Hören, sie sprach „Mein Sohn bist Du, mein Einzigartiger. An Dir habe ich Gefallen“[2]
In beiden Fällen schreibt Herr Schwarz, dass Gott ihn den Himmel geöffnet sehen ließ, dass ihn seine Stimme hören ließ.
Also nicht dieses Großereignis, mit dem Heiligen Geist, der wie eine Taube auf Ihn herab kommt, keine Stimme als Beweis für die Vaterschaft an die anwesenden. Eher ein persönliches Erlebnis Jesu, etwas Intimes zwischen ihm und dem Vater.

Ich kann also die muslimischen Brüder und Schwestern verstehen, dass sie Zweifel haben an der Gottheit Jesu.

Jesu Gottesbild

Wichtig ist doch die Botschaft, dass uns Yeshua ein neues Gottesbild geschenkt hat. Das er uns erlöst hat von der Vorstellung eines bevormundenden Gott.
Er hat uns vereint zur Weltgeschwisterlichkeit, er wollte, dass dieser Planet menschlicher, göttlicher wird.
Wir sollen alle Menschen als Geschwister erkennen, die die gleichen Sehnsüchte haben, den gleichen Gott anbeten und die gleiche Liebe empfinden.[3]

In Liebe und in Ewigkeit

Amen

 

 

 

[1] Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Sohn_Gottes

[2] Vgl. Kapitel 3 aus „Das Jesus Evangelium“ von Günther Schwarz

[3] Vgl. „Was Jesus wirklich gesagt hat“ von Franz Alt

Mehr dazu unter:https://www.day8.eu/

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September 10th, 2016 by micha

Ist Gott Allmächtig? Was ist die Wahrheit?

Kirche auf dem Holzweg

Es ist doch so, dass wir heute den Glauben falsch verstehen, wir verstehen nicht, was Jesus uns gebracht hat, was er uns lehren wollte. Auch die Kirchen sind seit Jahrhunderten auf dem Holzweg. Der Glaube wurde in den Institutionen genutzt um Macht und Einfluss zu generieren.

Die Kirchen beschweren sich heute über mangelndes Interesse, über leere Gottesdienste über austretende. Aber liegt denn das nicht in erstem Sinne an dem knöchernen unbeweglichen Selbst der Kirchen.
Jesu Botschaft ist universell, nicht an eine Zeit oder einen Ort gebunden. Wir verstehen sie nur nicht mehr, die Kirchen verstehen sie schon lange nicht. Eventuell einige, sie sind jedoch nicht in der Lage, die wahre Botschaft zu vermitteln.

Die Wahre Botschaft Jesu ist keine Kirchliche, sie ist universell, sie darf nicht auf einen bestimmten Kreis beschränkt werden, sie ist gesellschaftlich.  Dies ist die Botschaft Jesu, sie wurde von jeher falsch verstanden, es fängt schon bei den viel verehrten Wüstenvätern, den Vorläufern des Mönchstums an, die sich zurück gezogen haben. Sie haben spirituelle Höhen erlebt, sind persönlich Gott näher gekommen, voll egoistisch.

Jesu Botschaft stellt uns aber in die Verantwortung, die Verantwortung für alle, für alles, für die Schöpfung an sich. Die Herren und Damen haben sich damals zurückgezogen und sich dieser Verantwortung entzogen. Wir verdanken Ihnen viel Schätze der Spiritualität, jedoch entsprach Ihr handeln nicht dem Auftrag Jesu, sie waren nicht in der Nachfolge Jesu.

Gott allmächtig?

Von den Kirchen wird immer noch der Gedanke vermittelt, dass Gott allmächtig ist.

Darin fußt eine große Enttäuschung, Gläubige können nicht verstehen, dass Gott die Welt, so wie sie ist, zulässt. Soviel Grausamkeit, soviel Ungerechtigkeit, so viel Leid. So viele Bedrohungen, so viel Fanatismus, so viel aus glaube begangenes Unrecht.

Wie kann das ein allmächtiger Gott zulassen?

Die Gläubigen ziehen sich von Gott, dem ungerechten, zurück, schließen ihn aus ihrem Leben aus. Und konzentrieren sich enttäuscht auf sich selbst, auf den selbstständigen Erhalt ihres Status, Ihres Besitzes, Ihres Lebens.

Das lassen die Kirchen zu, sie informieren nicht. Sie lassen damit auch den Egoismus zu, der dadurch entsteht. Sie lassen zu, dass wir andere und anderes ausgrenzen. Das wir und das ihr. Sie lassen das ganze Elend der Welt zu und lassen sie in dem Glauben, das sei von Gott gewollt.

Doch die Antwort darauf ist ganz einfach.

Wenn man ein Gott-Verständnis von dem Erschaffer-Gott hat, dann hat Gott uns, den Menschen Verstand, Verständnis für Gut und Böse und freien Willen gegeben. Genau das war und ist es, was er von seiner Allmacht abgegeben hat. Auf diese Freiheiten hat er natürlich keinen Einfluss, sonst wären es ja keine Freiheiten.

Oder mit anderen Worten. Wir können Gott nicht für unsere Taten oder die Taten anderer Menschen verantwortlich machen.

Um uns die Richtung zu zeigen hat er uns die Fähigkeit gegeben Schönheit zu empfinden, er hat uns aber auch die Liebe gegeben (damit meine ich nicht die sexuelle Liebe, sondern die uneigennützige Liebe, die nichts zurück verlangt).

Die Kirchen beschränken sich im Grunde nur noch auf das Weltliche.

Die spirituelle Seite des Glaubens, auf der jeder Gläubige die Möglichkeit hat, selbst Gott näher zu kommen, wird vollkommen ausgeblendet. Das Gott Organ, im Übertragenen Sinn unser Herz, mit seinen Möglichkeiten in uns zu lauschen, situationsbedingt zu spüren, was richtig ist, findet nicht statt.

In uns zu lauschen und Gott zu spüren, seinen Willen mit den verschiedenen Sinn-Möglichkeiten des Herzens zu spüren. Dieses „Organ“, diese Möglichkeit, ein Gefühl für Gott zu entwickeln, ja sogar ganz neue Sinne zu entwickeln, dieses Training wird vollkommen außer Acht gelassen, ja sogar geleugnet.

Kirchen haben nichts mehr mit Glauben erfahren zu tun.

Kirchen haben nichts mehr mit Glauben erfahren, mit Gott spüren zu tun.  Die Kirchen haben diesen Gott verloren. Ganz so wie damals, als Jeschua uns die neue Botschaft des liebenden, des Vater Gottes gebracht hat. Die Botschaft, das Gott (Vater) männlich und das Gott (liebend) weiblich ist.

Die Lehre, die sich aber entwickelt hat, ist die eines männlichen, patriarchalischen Gott, genauso, wie noch in der alttestamentarischen Zeit.
Der Gütige und vor allen Dingen auch der Weibliche Anteil wurde vollkommen unterdrückt, wie auch die Frau in den letzten 2000 Jahren und natürlich auch davor. Im Grunde befinden wir uns immer noch in der vorchristlichen Zeit. Seine Lehren haben bisher nichts bewirkt.

Die verlorene Lehre Jesu- von den Kirchen verleugnet?

Jesu Lehre hatte aber noch einen weiteren, eine viel tiefer gehenden Aspekt, der noch viel stärker ignoriert, ja sogar aus Machtansprüchen verhindert wird. Der rein geistige Teil seiner Lehre ist, spätestens seit dem Konzil  von Nicäa 325, nicht mehr Bestandteil der Konfessionen.
Diese Lehre wurde lange verhindert, totgeschwiegen, Aufzeichnungen wurden verboten, ja sogar verbrannt. Wir können froh sein, das in den letzten hundert Jahren noch einige Spuren dieser Lehre aufgetaucht sind. Die archäologisch wiederentdeckten Evangelien des Thomas oder der Maria Magdalena zeichnen ein noch viel geistlicheres Bild von Jesus. Einen Jesus, den man in den klassischen, kanonischen Evangelien erahnt, den man als die dahinterstehende Weisheit spüren kann, jedoch niemals so konkret, wie in den eben genannten Evangelien. Sie stellen den einzelnen Glaubenden in den Vordergrund, den Gläubigen und seine Möglichkeit durch Reflexion, durch Selbsterkenntnis, durch innere Suchen, Gott selbst in sich selbst zu finden. Ja sogar sich ihm anzunähern, anzugleichen.

Dieser Weg beschneidet die Möglichkeiten einer konstitutionellen Kirche, wie sie sich damals entwickelte, bzw. wie sie jetzt schon seit tausenden von Jahren existiert und wurde deshalb bekämpft.

Wie Jesus werden?

Diese Evangelien deuten den Weg an, wie man selbst, im geistigen Sinn, wie Jesus werden kann.
Den Gläubigen wurden diese Möglichkeiten systematisch vorenthalten. Es ging so weit, dass sie über die Jahrhunderte sogar in Vergessenheit gerieten und ganz verloren gingen. In den Jahrtausenden keimte der Gedanke, die Möglichkeit Gott schon in dieser Welt zu finden. Ihm schon hier und nicht, wie von den Kirchen versprochen erst im Himmel nah zu sein, immer wieder auf und wurde brutal unterdrückt. Meister Eckhardt, einer der großen Kirchenmystiker, ist ein Beispiel dafür, er überlebte seinen Inquisitionsprozess nicht.
Aber ein Gedanke, wenn er einmal in die Welt gesetzt ist, kann nicht verhindert werden. Im Grunde wurde die Geistes-Lehre Jesu in den Jahrhunderten immer wiederentdeckt und immer wieder unterdrückt. Aber der Gedanke ist stark, keimt immer wieder auf, wenn man andere Religionen sieht auch schon in der vorchristlichen Zeit. Im Grunde steckt der Gedanke, das Bedürfnis Gott nahe zu sein, in uns, ist Teil von uns, von jedem. Es ist das Gefühl, dass etwas fehlt, das Gefühl, wir hätten unseren Weg noch nicht gefunden, die Gewissheit, irgendwie nicht komplett zu sein.
Steckt es in unseren Genen oder noch viel tiefer?
Das spielt im Grunde keine Rolle. Wir müssen einfach wieder lernen, dass in jedem von uns auch etwas Göttliches steckt und dass wir eine Verbindung dazu finden müssen. Der Anspruch der Kirche, mit ihrer Lehre der einzige Weg ins Himmelreich zu sein ist dabei fehlgerichtet, arrogant und sogar äußerst gefährlich, weil sie im Grunde durch Beschneidung der Lehre auf weltliche Regeln vollzieht und den persönlich-geistlichen Anteil entfernt hat.

Regeln aus Machtpolitik

Es ist Machtpolitisch besser Regeln aufzustellen, die die Gläubigen einzuhalten haben, um das Himmelreich zu erlangen, als die Gläubigen auf eine Reise ins Ich zu schicken, sie teilweise sich selbst zu überlassen und die Erkenntnis in ihre eigene Hand zu legen.
Das Schlimme dabei ist noch, dass dies den Kirchen zum größten Teil nicht bewusst ist, bis hin zu den Obersten glauben sie selber an ihre kastrierte Lehre. Alles gemäß dass der Einäugige ist unter den Blinden ein König ist, vermitteln sie ihre beschnittenen Glaubenssätze unter den Gläubigen, im festen vertrauen, das richtige zu tun und Gottes Wille zu erfüllen. Das Gegenteil ist der Fall. Schon kurz nach Jesu ableben hat sich in seiner „Kirche“ ein ähnliches Pharisäertum wie zuvor entwickelt. Die teilweise verzweifelten Briefe des Paulus an die frühen Gemeinden zeugen davon.

Das erzeugte Vakuum

Die Gläubigen spüren das Vakuum der Gottlosigkeit und kehren den Kirchen und leider auch oft dem Glauben den Rücken zu und konzentrieren sich auf sich selbst in der Materiellen Welt. Dem müssen die Kirchen wieder entgegenwirken, müssen den Gläubigen wieder das zurückgeben, weshalb sie hier sind. Gott selbst. Dass das möglich ist, sieht man an den expandierenden Pfingstbewegungen, hier trifft man auch Gläubige, die Gott spüren wollen, die ihn erleben wollen, hier spürt man tatsächlich den Geist Gottes.

Es wäre sehr schade, wenn die etablierten Konfessionen zu unflexibel wären, um eine Umkehr hin zu ihrer ursprünglichen Lehre zu finden. Sie müssen wieder Gott näherbringen, Gott selbst. Und dieser Gott ist auch genug Gott, auf ihn sollten wir uns Konzentrieren und auf das was Jesus uns über ihn berichtet, was er gelehrt hat. Sie müssen ihn uns wieder spüren lassen.

Und das mit dem ganzen Menschen, mit der ganzen Kirche, da sind wir und sie wieder gleich. Wir müssen Glauben wieder leben, nicht nur die Stunde am Wochenende, sondern auch in der Freizeit, der Arbeit, immer.

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Juli 30th, 2016 by micha

Aufforderung, sich auf den Weg zu machen, oder wie man betet!

 

Darum sage ich Euch: Bittet Gott und Euch wird gegeben! Sucht und Ihr werdet finden! Klopft an und euch wird die Tür geöffnet! Denn wer bittet, der bekommt. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet. Luk 11:9-10

Welch fantastisches Angebot macht uns Jesus hier! Wie unglaublich ist Gottes Güte, die er hier ankündigt.
Das alles steht in Zusammenhang mit einer Bitte der Jünger an Jesus, in der sie ihn fragen, wie man richtig betet. Man muss sich das mal vorstellen, die Jünger fragen Ihn, wie sie richtig beten sollen, das alles steht in Kapitel 11 des Lukas-Evangeliums.
Da müssten die Jünger eigentlich schon ungefähr ein Jahr mit ihm unterwegs gewesen sein, eigentlich hätten sie ja schon längst wissen können, wie das geht.
Und was macht Jesus? Er antwortet einfach und gerade heraus, voller Liebe und in bestem Willen ohne Vorwurf.

Sie fragen ihn wie man richtig betethands-543593_1280

und Jesus antwortet ihnen zuerst mit dem Vater unser. Mit dem berühmtesten  Gebet aller Zeiten, dass knapp 2 Mrd. Christen in der ganzen Welt auswendig können. Mit dem Gebet, das diese 2 Mrd. Menschen beten, wenn sie sich zu Gottesdiensten oder zu anderen Gelegenheiten treffen.
Das Gebet, das uns erlaubt ihn Vater zu nennen, das uns daran erinnert wie heilig er ist und dass wir seinen Namen nicht missbrauchen dürfen.

Das Gebet, das uns zeigt, dass Gott schon bei uns ist, das uns an das Gute erinnert, an das was er von uns erwartet. „Dein Wille geschehe“ bedeutet nicht, dass wir alles über uns ergehen lassen müssen.
Es bedeutet, dass wir seinen Willen erfüllen sollen, dass wir wahrhaftig, gut und gerecht, redlich, rein, liebenswert, ansprechend und ehrbar sind. Er möchte, dass wir den Egoismus ablegen, uns nicht über andere stellen, andere nicht ausnutzen. Er möchte, dass wir barmherzig, gütig, bescheiden, nachsichtig und geduldig sind. Er will, dass wir Frucht tragen und  unsere Mitmenschen und auch uns selbst lieben. Und das schon in dieser Welt, in Vorbereitung auf seine.

In dem Gebet bitten wir den Vater um unsere tägliche Nahrung; und zwar um UNSERE Nahrung, nicht um meine Nahrung.
Auch hiermit versprechen wir, dass wir aufeinander achten.
Wir bitten ihn,  dass uns unsere Schuld vergeben wird. Wir versprechen ihm, dass wir uns ebenso verhalten, dass wir auch vergeben, wenn uns Unrecht getan wird.
Wir bitten den Vater, dass wir nicht in Versuchung geführt werden. Hier bin ich mit der klassischen Übersetzung nicht ganz einverstanden, ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass uns Gott in Versuchung führt. Vielmehr bitten wir darum, dass der Vater verhindert, dass wir (von anderen) in Versuchung geführt werden. Im Besonderen ist die Versuchung gemeint, ihm untreu zu werden und zu zweifeln.

Die Jünger fragen Jesus, wie sie beten sollen und er gibt ihnen das Vater unser!

Aber das ist nicht genug, er gibt uns noch weitere Zusagen vom Vater.
Er erläutert das am Beispiel eines Freundes, der nachts an die Tür klopft und um ein paar Brote bittet.
Und wenn wir ihm die Brote nicht geben, weil er unser Freund ist, dann deshalb weil er so dreist darum gebeten hat.
Und wie viel mehr würde uns dann Gott geben; wenn hier schon gegeben wird, wenn auf dreiste Weise gebeten wird. Wie viel mehr wird uns dann Gott geben, der doch unser Vater und noch viel mehr ist.
Wenn sogar ein Vater, der fern von Gott ist, der voll Sünde ist, gut zu seinem Kind sein kann, sogar schlechte Menschen können ihre Kinder gut versorgen und nur ihr bestes wollen.
Wie viel mehr wird uns dann unser Göttlicher Vater versorgen mit allem was wir brauchen.

Deshalb sind wir ganz bei, von und mit Gott wenn er uns sagt:

Bittet und ihr werdet bekommen, denn wer bittet bekommt.

Hier geht es nicht um irgendwelche egoistischen, materiellen Bitten. Gott wird uns niemals einen Sack voll Geld verschaffen, damit wir uns egoistische, materielle Wünsche erfüllen können. Er wird uns auch niemals über andere erhöhen. Die Erfüllung dieser Wünsche werden anders geregelt; und damit hat Gott bestimmt nichts zu tun.
Wir dürfen bei dieser Zusage nicht  den Zusammenhang und die Fragestellung vergessen, unter dem sie geäußert wurde. Es geht hier immer noch um die Frage, wie man richtig betet.
„Bitte und Du wirst bekommen“
Hiermit ist zu aller erst die Bitte um Erleuchtung, um Erkenntnis, um Wahrheit gemeint.

Sucht und ihr werdet finden, denn wer sucht, der findet.

Genau, macht Euch auf den Weg, auf den Weg zu Gott. Sucht ihn. Sucht ihn in Eurem Leben, sucht nach Anzeichen für ihn. Sucht Erleuchtung, Erkenntnis und Wahrheit. Sucht ihn aktiv und ihr werdet finden. Denn er ist überall; auch in Eurem Leben.
Überall könnt ihr Anzeichen für den Herrn finden. In Euch, in Eurer Umwelt, in anderen Menschen, in eurer Familie, im Materiellem und im Geistlichem. Im Stofflichen und im Feinstofflichen, in der Chemie, der Physik, in den Molekülen, Atomen, in den Bausteinen der Materie, in den Quanten und so weiter…… Überall könnt ihr ihn finden, ich finde im Besonderen in allem Leben, besonders  im Frühling.

Klopft an und es wird euch geöffnet, denn wer anklopft, dem wird geöffnet.

Diese Aussage stützt sich auf die vorherigen, wenn Du bittest und suchst, wenn du anklopfst, dann wird dir aufgetan. Wenn Du bittest und suchst, wenn du anklopfst, dann wirst Du eingelassen, dann hast Du einen Platz in der Gemeinschaft der Gläubigen, dann hast du deinen Platz bei Gott.

Ich bin immer wieder erstaunt über die Lehre, die uns Jesus gebracht hat. Er hat uns Gott unseren Vater erklärt, er hat uns erklärt, wie er war, ist und sein wird.

Auf die Frage, wie man richtig betet, gibt er uns diese Antwort, die an Gehalt und Wahrheit nicht zu überbieten ist.
Er gibt uns das Vater Unser.
Und er gibt uns das Versprechen, dass, wenn wir uns auf den Weg machen zum Vater, wenn wir ihn suchen und darum bitten, wenn wir anklopfen; dann werden wir, jeder einzelne, ihn auch finden.
In und um uns,
in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft, in der Familie, in der Natur, überall und immer, in allem, in allen.
Wir finden ihn und er findet uns, er ermöglicht das. Er will das; und führt es herbei. Er braucht uns wie wir Ihn. Er braucht unsere Liebe ebenso wie wir seine. Wir sind in ihm und er in uns, durch ihn sind wir, ist alles verbunden.

Lasst uns ihm dafür danken!

Vielleicht mit einem Vater unser.

Amen

 

wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, wie man betet, 

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