Category: Politische Lösung

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September 18th, 2016 by micha

Als Grundlage der Demokratischen Partei

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www.day8.eu

Tag8

Nächstenliebe, Erhalt der Schöpfung, Gleichheit aller Menschen

 

Es soll dargestellt werden, wie weit der gesellschaftliche, politische und seelische Verfall bereits fortgeschritten ist.
Es soll dargestellt werden, dass sich Glaube nicht nur auf  eine Stunde am Wochenende beziehen darf, sondern auch auf die Freizeit, die Arbeit, das ganze Leben, auf alles.
Es soll vermittelt werden, dass alle Gläubige nur durch Einkehr und Wandel und durch Gemeinsamkeit eine Änderung erzielen können.

Die Artikel erscheinen unter:

https://waytolight.eu/category/gesellschaft/das-jeschua-manifest/

Ich möchte gerne Euch bitten mitzudiskutieren.

 

 

In diesem Zusammenhang auch wichtig, weil Bestandteil des Manifests:

https://waytolight.eu/category/gesellschaft/die-sieben-totsuenden/

 

 

Posted in Das Jeschua Manifest, Der Anfang bist Du, Erkenne Dich selber, Gesellschaftskritik, Glaube als Maßstab, Kritische Lebenshilfe, Politische Lösung

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September 18th, 2016 by micha

www.day8.eu

 

www.day8.eu/links/logos/

 

Für eine T-shirt-Bestellung habe ich neue Logos für das Parteiprojekt designt. Schau Euch die mal an, die Shirts sehen auf jeden Fall gut aus.

 

 

www.day8.eu/links/logos/ www.day8.eu/links/logos/  www.day8.eu/links/logos/  www.day8.eu/links /logos/  www.day8.eu/links/logos/  www.day8.eu/links/logos/www.day8.eu/links/logos/ www.day8.eu/links/logos/  www.day8.eu/links/logos/  www.day8.eu/links /logos/  www.day8.eu/links/logos/  www.day8.eu/links/logos/

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September 8th, 2016 by micha

Bestandsaufnahme der gesellschaftlichen und politischen Situation.

Wir haben, in den letzten Jahrhunderten, im Besonderen  seit der Industrialisierung, eine Welt geschaffen, die auf Zerstörung und  brutale Ausnutzung der Ressourcen fußt, auf Ausnutzung von natürlichen und menschlichen Ressourcen. Die Gesellschaften sind der Überzeugung, dass sei der einzige Weg, uns unser Leben zu ermöglichen.
Die Feudalherrschaften der letzten Jahrtausende wurden abgelöst durch die Herrschaft des Geldes. Die Vorherschaft der adligen, die sie durch Geburtsrecht oder Gewalt erlangten, ist der Vorherrschaft weniger gewichen, die ebenso durch Geburtsrecht oder Gewalt zu großen finanziellen Mitteln gelangen und so eine ähnliche Macht ausüben wie die adligen und prädestinierten zuvor.

Diese „neue“ Kapitalelite

setzt ihre Macht sogar noch umfassender ein, da sie ihren Einfluss global ausüben und somit über Ländergrenzen hinweg und sogar über Länder herrschen.
Dieses Vorgehen wird von den Regierungen der Welt und deren Behörden nicht verhindern, vielmehr unterstützen sie dieses System des über alles herrschenden Kapitalismus mangels Idee und Alternative. Es existiert einfach kein ernst zu nehmendes Gegengewicht zum zügellosen Kapitalismus.

Politiker

Die heutigen Politiker sind so weit von Gerechtigkeit und den Interessen ihrer Wähler entfernt, dass sie sich eine andere Welt gar nicht mehr vorstellen können. Dafür werden die Annahmen, auf denen unser Wirtschafts- und Wertesystem beruht als unumstößlich und alternativlos erklärt. Sie sind so sehr mit Klientelpolitik beschäftigt, mit dem klein-klein der verschiedenen Interessengruppen, mit den Ansprüchen der Mächtigen, dass sie vollkommen die Übersicht verloren haben. Der Blick für das Ganze, für das Gute, ist abhanden gekommen.
Die ganze Wirtschaft und unser ganzes ökonomisches System beruht nur auf Glauben, auf dem Festhalten an den geübten, gewohnten und bekannten Prozessen.

Und unsere neuen Pharisäer und Schriftgelehrten sitzen in den Parlamenten, Anwaltskanzleien, Wirtschaftsforschungs­instituten, in den TV-Sendern, Zeitungen und Verlagen, sie erzählen uns, dass die Wirtschaft, die Welt nur so funktionieren kann, wie sie jetzt ist. Sie berichten von Zwängen und Zusammenhängen, die nicht beeinflussbar sind. Eine Infragestellung des Status quo gibt es nicht. Politische, gesellschaftliche, sowie Marktzwänge werden als Sachzwänge dargestellt, wodurch angeblich gegensätzliche Interessen[i] nicht möglich sein können. Sie sagen uns, dass alles genau so sein muss und anders nicht möglich  ist. Der sang- und klanglose Niedergang des Sozialismus seit den 80er Jahren des letzen Jahrhunderts bestätigt und unterstreicht dies in ihren Augen.

Unsere Führer

Sie ignorieren und akzeptieren die Ungerechtigkeiten in der Welt, bzw. sie nehmen sie für unser höherwertigeres Wertesystem in Kauf. Aber darüber hinaus interessieren sie nie­manden und ohne Interesse und Berichterstattung findet die Ungerechtigkeit gesellschaftlich nicht statt.
Und Ungerechtigkeiten sind reichlich vorhanden in unserer aktuellen Welt,  Erkenntnis jedoch nicht. Erkenntnis, dass es bei allen Konflikten in der Welt nicht um einen Kampf der  Kulturen geht. Den gibt es nicht. Es geht auch nicht um einen Kampf um Glaubensrichtungen und Religionen, vielmehr führen wir einen Kampf um die Fleischtöpfe.

Die großen Bruchlinien verlaufen nicht zwischen Staaten, Religionen oder Ideologien, sondern dort, wo es um die Verteilung von Macht und Ressourcen geht, dort, wo es um Armut oder Wohlstand geht. Die privilegierten westlichen Gesellschaften nehmen diesen Kampf kaum wahr. Die Bevölkerungen sind, ebenso wie die Regierungen so sehr am Erhalt ihres Standard interessiert, drehen sich so sehr um sich selbst, dass sie die wirkliche Welt um sich herum nicht mehr wahrnehmen können.

Sie werden von dem Menschengemachten Idealismus und Moralismus durchs Leben getrieben. Sie leben die Rollen, in denen sie sich gerne sehen oder, was sie annehmen, was andere von ihnen erwarten. Aber sie leben nicht sich selbst, sie leben etwas ganz anderes. Wie können sie die Schranken, die sie an der wahren Selbstverwirklichung hindern, niederreißen?[ii]

 

Der Ausweg aus der Starre

„Seid Vorübergehende.“ Dieser Ausspruch Jesu im Thomas Evangelium zeigt uns in nur zwei Worten den Weg. Er fasst die moderne Verhaltenstherapie, die Psychologie sowie die spirituellen Lehren treffend zusammen. Lass los, was du nicht bist, dann erkennst du, was du bist.[iii] Das ist der Weg zu unserer persönlichen, sowie auch zu unserer spirituellen Identität. Lass los; was Du gelernt hast, erkenne und beseitige das Ego und den Moralismus. Lebe Dein Leben in vollem Bewusstsein. In vollem Bewusstsein Deiner selbst. Erkenne alles unbewusste, alles was Dich gefangen hält, nutze es.
Erkenne Deine Situation, Deine Gedanken, Deine Wahrnehmungen und die Gefühle, die sie auslösen. Bewerte Deine Erinnerungen, Meinungen, Dein Wissen und Deinen Körper. Akzeptiere und verstehe Deine Anlagen, Deine Talente und Schwächen.

Erkenntnis

Erkenntnis, ist es nicht das, wonach wir Menschen trachten, schon immer trachteten, unsere ganzen Leben lang, seit Generationen und Generationen, seit Jahrhunderten, Jahrtausenden, von Anfang an?
Erkenntnis, die wir Menschen schon haben, schon seit Jahrtausenden, eigentlich schon von Anfang an. Die Erkenntnis liegt bereit, wir müssen nur inne halten, uns ihr hingeben. Wir müssen sie nur ergreifen und sie annehmen, aber es ist nicht einfach. Die großen Glaubenslehrer haben uns den Weg schon vor Jahrtausenden aufgezeigt. Sie haben in Gleichnissen geredet, weil diese Bildsprache einen direkteren Zugang zu unserem Herz ermöglicht. Eine direkte Erkenntnis durch fühlen, Verstehen durch fühlen in unseren Herzen.

Es ist nicht einfach zu verstehen, wer oder was wir sind, in welchem Zusammenhang wir und alles zueinander steht, was unser Ziel ist. Es ist ein Weg voller Schmerzen. Schmerzen und Selbstaufgabe. Ja Selbstaufgabe, weil wir das, was wir bis dahin waren hinter uns lassen und unser wahres Selbst erkennen und annehmen müssen. Es ist nicht einfach zu erkennen, dass wir uns das ganze bisherige Leben etwas vor gemacht haben, falschen Zielen gefolgt sind und das wesentliche verloren haben.
Aber wir sind nicht alleine, wir befinden uns in Gesellschaft; mit fast der kompletten Menschheit. Die wenigen Erleuchteten in der Geschichte und besonders im Jetzt müssen wir suchen. Wir alle verhindern, dass sie sich entfalten können, wir und die Gesellschaft, so krank wie sie ist.
So krank, wie wir sind.

 

Auf der Suche

Wir alle sind auf der Suche nach dem besonderen. Uns wird vermittelt, dass wir etwas Besonderes sind, wir wollen etwas besonderes sein, besonderes erleben. Wir spüren diese Leere in uns und wollen sie füllen. Wir ständig suchenden, auf der Suche nach dem Sinn, nach Erfüllung, nach Glück.
Wir haben eine Gesellschaft geschaffen, die genau dem entgegenwirkt. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die uns sagt, Du kannst alles schaffen, wenn Du nur willst. Wir setzen uns über andere und finden das ganz normal, wir leben im ständigen Wettbewerb miteinander. Wir sind eine Gesellschaft, die auf Egoismus basiert. Wir haben den Egoismus zu unserer Staatsform erkoren. Und doch ist es genau das was uns stört, weil wir im Egoismus nie Erfüllung finden werden. Eventuell kurzfristig, aber wenn unsere Bedürfnisse gestillt und unser Status für uns normal geworden ist, wollen wir mehr, mehr, immer mehr. Es endet nie.

Wir Menschen sind soziale Wesen. So sind wir gemacht. Wir sind so gemacht, dass uns unsere Nächsten am Herzen liegen, nicht nur der enge Kreis, sondern alle und alles. Das ist unsere Natur. Wir sind geschaffen, um zu erhalten, nicht um zu zerstören, um zu schaffen, nicht zu verhindern, Leben bejahen, nicht verneinen. Wir sind geschaffen für Nächstenliebe, Erhalt der Schöpfung, für die Gleichheit aller Menschen. Was fehlt uns also?

 

Uns fehlt Gerechtigkeit.

Uns fehlt Gerechtigkeit und Verbundenheit, Liebe und Einsicht. Glaube, Liebe, Hoffnung. Uns fehlt Selbsterkenntnis, das Verständnis für Zusammenhängen, uns fehlt die Erkenntnis von Gut und Böse. Wir setzen immer noch Erfolg mit Rechtschaffenheit gleich, sogar, wenn der Erfolg nur darauf beruht, dass andere ausgenutzt werden. Wir alle müssen uns ändern. Wie oben erwähnt können die wenigen, die es schon verstanden haben nichts ausrichten, wenn sie alleine stehen. Nur wir alle zusammen können die Gerechtigkeit schaffen, die wir alle so dringend benötigen.

 

Stellt es Euch einmal vor………..

Wie weit wären wir, wenn wir vor 2000 Jahren die Lehren angenommen hätten, wenn wir in Liebe zusammen, einer für den anderen einstehen würde. Wenn jeder in seinen Möglichkeiten daran arbeiten würde. Wenn wir den Egoismus besiegt hätten, wenn unsere Idole nicht Krieger und Manager wären sondern Frieden und Nächstenliebe . Wenn wir die Schöpfung bewahren und auf die Natur achten würden.
Wenn wir den richtigen der zwei Wege suchen würden, den Weg des Weg des Lebens, der in der der Lehre der 12 Apostel wie folgt und sehr bekannt beschrieben wird:
„Erstens sollst Du Gottlieben, der dich geschaffen hat, zweitens Deinen nächsten wie dich selbst“[iv]

 

Umkehr

Wir müssen endlich umkehren, müssen Verantwortung übernehmen für uns, unser Familien, unsere Kinder (und nicht nur der nächsten Generation), für unsere Nächsten,  die Stadt, das Land, den Kontinent, die Welt, für Freund und auch Feind für die gesamte Schöpfung. Wir müssen uns auf den Weg begeben, den Weg endlich Erwachsen zu werden, jeder einzelne, die ganze Menschheit.

Der erste Schritt auf dem Weg ist die Selbsterkenntnis, wir müssen erkennen, wer und was wir sind. Das ist für sich schon eine Mammutaufgabe, die die meisten in Ihrem ganzen Leben nicht erreichen oder überhaupt begreifen.
Aber das muss sich ändern.

Wir haben heute so viele Möglichkeiten. Möglichkeiten uns zu Vernetzen, Erfahrungen und Wissen auszutauschen. Traurig, dass es dabei meist nur um belangloses Zeug geht, mit dem wir das Internet verseuchen.

 

Ich bin aber optimistisch, dass wir uns ändern, dass wir uns wieder interessieren.

„Wer diese Rede nicht versteht, der bekümmere sein Herz nicht damit. Denn solange der Mensch dieser Wahrheit nicht gewachsen ist, so lange wird er diese Rede nicht verstehen, denn es ist eine Wahrheit, die nicht ausgedacht ist, sondern unmittelbar gekommen aus dem Herzen Gottes.“[v]
Dieses Zitat soll nicht frustrieren oder abschrecken, vielmehr soll es jetzt schon die Tragweite dessen aufzeigen, was passieren soll. Es geht darum, dass eine vollkommen falsche Sicht herrscht.  Wir kümmern uns um unser Leben, unseren Körper, um das Materielle, um das Menschenwerk und lassen unsere Seele vollkommen unbeachtet, wir kümmern uns nicht um sie. Spiritualität spielt in der heutigen Zeit für die meisten keine Rolle.

Zerstörung und brutale Ausnutzung der Ressourcen, Zerstörung und brutale Ausnutzung der Ressourcen, Zerstörung und brutale Ausnutzung der Ressourcen, Zerstörung und brutale Ausnutzung der Ressourcen, Zerstörung und brutale Ausnutzung der Ressourcen, Zerstörung und brutale Ausnutzung der Ressourcen, Zerstörung und brutale Ausnutzung der Ressourcen
[i] Vgl. Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider S.46

[ii] Vgl. Michael Lüders: Wer den Wind sät. Was westliche Politik anrichtet  / vgl.  Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider   /  siehe auch dazu: www.waytolight.eu

[iii] Vgl. „Das Thomas-Evangelium“ von Ralph Skuban

[iv] Die Didache – Apostellehre – Die Lehre des Herrn durch die zwölf Apostel für die Heiden- entstanden voraussichtlich im 1. Jahrhundert –frühchristliche Schrift, lange Bestandteil des christlichen Kanon – Es ist die wohl früheste Kirchenordnung der Christenheit

[v] „Predigten, Traktate, Sprüche: Vollständige Ausgabe“ von Meister Eckhart

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August 29th, 2016 by micha

Rücksichtslose, egoistische, machterhaltende Außenpolitik, insbesondere im nahen und mittleren Osten.

Rücksichtslose Außenpolitik, insbesondere der USA aber auch von Großbritannien, Frankreich und den anderen westlichen Staaten, darunter auch Deutschland, sind der Grund für Spannungen in der ganzen Welt.
Seit dem Sturz Mossadeghs 1953 durch CIA/MI6; über die Stärkung der Taliban, um Russland „sein Vietnam“ zu bescheren; bis hin zum Gasa Krieg 2014 gibt es sehr viel Konstanten.
Zuerst einmal der große Unterschied zwischen der Selbstwahrnehmung der westlichen Welt mit ihrem Freiheitsversprechen, und der Blutspur, die ihre Interventionen im Orient hinterlassen haben. Dazu gehören wirtschaftliche Strangulierung und enge Zusammenarbeit auch mit den übelsten Diktaturen, so lange sie nur Prowestlich sind. Staaten sind verfallen, neue Bewegungen sind erstanden, teilweise terroristischer Natur.
Parallel bricht die arabisch islamische Welt auf zu neuen Ufern, will sich ein Wandel vollziehen. Diese Bewegung geht nicht von den Machthabern, sondern vom Volk aus (arabischer Frühling). Bisher verliert sich dieser Wandel noch in Gewalt und Zerstörung, die Tendenz ist jedoch zu erkennen. Auf Grund der fehlenden Mittelschichten gestaltet sich ein beständiger Wandel „von unten“ noch schwierig. Die Westliche Politik hat in dieser Phase des Übergangs bisher keine konstruktive Rolle gespielt, es werden nicht die demokratiewilligen Mächte unterstütz, eher folgt sie denen, die nach ihrer Auffassung für Stabilität stehen.

USA und mit Ihnen die Europäer verfolgen in der Außenpolitik Richtung nahem und mittlerem Osten zwei grundlegende Interessen.

1. Die Versorgung mit Energie, mit Erdöl und Erdgas, einschließlich Sicherheit der Transportruten.
2. Sicherheit Israels, wobei Sicherheit hier bedeutet, dass sie über die Palästinenser herrschen.
Die USA könnte den Konflikt innerhalb weniger Tage lösen, wenn sie nur einmal Druck auf Israel ausüben würden und nicht immer nur auf die Opfer der Besatzung.[1]

Die Konflikte in der Region inkl. Der damit verbundenen globalen Auswirkungen verdichten sich zeitlich immer mehr. 26 Jahre lagen zwischen dem Sturz Mossadeghs und der Iranischen Revolution. Heute entwickelt sich der Islamische Staat innerhalb von 2-3 Jahren von der Bedeutungslosigkeit hin zum Kalifat und ist damit ein ernst zu nehmender Machtfaktor.
Wie die Region in 5 Jahren aussehen wird, weiß niemand.

Syrien und der Irak sind als Staaten quasi nicht mehr vorhanden.

Die Entwicklung geht dahin, dass die staatliche Ordnung im nahen und mittleren Osten, ähnlich wie damals Jugoslawien zerfällt. Was dieses Vakuum füllen wird ist abzuwarten.  Die bewährten, aber nicht hilfreichen, Methoden westlicher Einflussnahme, Militär, Sanktionen und Verteufelung der unliebsamen Akteure, werden daran im Zweifel nichts ändern. Neue Ideen für Einflussnahme sind nicht vorhanden. Die bisher so propagierte liberale Weltordnung war bisher immer nur liberal für ihre Nutznießer. Den Bevölkerungen Gazas oder Bagdads, Afganistans oder Lybiens zeigt sich diese Liberalität von Ihrer negativen Seite. Schon jetzt kann man sagen: Al-Qaida  und der Islamische Staat verdienen beide die Bezeichnung Made by USA.

Der Fall der Berlinder Mauer hätte ein Wendepunkt in der Geschichte sein können.

Dieser wurde von den Gewinnern jedoch nicht genutzt. Die problemlose Assimilierung der DDR durch die BRD und die  damit verbundene Annahme, die Markwirtschaft sei das einzig denkbare Staats- und Wirtschaftsmodell, haben die Suche nach Alternativen oder eine evtl. Übernahme von Errungenschaften aus der sozialistischen Welt direkt verhindert. Der Glaube, der Siegeszug und die segensvolle Allmacht des Marktes sei unumstößlich, war jedoch nie etwas anderes als nazistischer Fehlglaube.

Anstatt auf den großen Verlierer Russland zuzugehen, anstatt eine neue Politik auf Augenhöhen mit ihnen und anderen Akteuren zu begründen, anstatt einen Moment inne zu halten und der vielen Opfern eigener imperialer Politik zu gedenken, haben sich die USA und mit ihr die EU für den entgegen gesetzten Weg entschieden. International sind sie ausschließlich bemüht, ihren Machtansprüchen Geltung zu verschaffen, inklusive Osterweiterung der Nato und die eigene, westliche Vormachtstellung mit allen Mitteln zu verteidigen, obwohl deren Ende abzusehen ist.

Der wirtschaftliche Aufstieg Chinas ist nicht aufzuhalten, auch die anderen BRICS-Staaten sind auf den Weltmarkt zunehmend präsent. Dementsprechend werden sie immer weniger Washington folgen. Gleichzeitig herrscht ein Klima permanenter Unruhen und Krisen.

Der Traum der New Economy,

Wachstum und Wohlstand durch technologische Innovation und damit die Befriedung der Welt durch ein wachsendes Bürgertum, ist geplatzt. Auf den Crash von 2008 folgten Stagnation und Resignation.
Wir befinden uns in einer Zeit neuer Unübersichtlichkeit. Die Globale Vorherrschaft von USA und Sowjetunion nach dem 2. Weltkrieg hat sich überlebt. Die Multipolarität beinhaltet eine Vielzahl an gegebenen und entstehenden Machtzentren, darunter Nationen, Staatenbündnisse, globale Großunternehmen wie Google oder Amazon, Geheimdienste, politische Bewegungen, nicht Staatliche Akteure, weltweit aufgestellte kriminalitäts- oder Terrornetzwerke und Nichtregierungsorganisationen. Unter- und gegeneinander ringen sie nach Macht und Einfluss, sind heute Gegner und morgen Verbündete. Diese neue Unübersichtlichkeit verlangt nach neuen Wegen, nach Diplomatie, Interkulturalität und Pragmatismus. Nichts deutet darauf hin, dass die  Regierungen, Meinungs­macher oder Publizisten darauf reagieren. Sie verlieren sich im klein-klein und halten fest am alten System von gut und böse.
Es wird total übersehen bzw. ignoriert, dass ein Großteil der Menschen ein Leben in Ohnmacht führt, vielfach entrechtet und ohne Chance auf unser privilegiertes Dasein. Diese Menschen sind die Verlierer  und sie wissen das auch. Immer öfter reagieren Sie mit Gewalt auf die westlich geprägte Weltordnung, weswegen sie zu den bösen gerechnet werden.

Das Wort von der Westlichen Wertegemeinschaft oder dem Christlichen Abendland beinhaltet feste Glaubenssätze und Überzeugungen, dazu gehört, das nicht etwa die Ausübung von Macht und Gewallt in den Jahrhunderten unsere Vormachtstellung bedingt hat, sondern die von evolutionären Bedingungen gesteuerte, auf Einsicht  und Vernunft fußende Westliche Zivilisation. Umso ratloser sind die Anhänger dieser Ideologie.
Warum konnte sich unsere wahre, gerechte Art, die liberale Demokratie unseres Zuschnitts nicht weltweit durchsetzen? Warum lieben die Russen ihren Putin, die Türken ihren Erdogan obwohl beide für ein autoritäres Regierungssystem stehen? In Schwellenländern wollen untere und mittlere Schichten dort ankommen, wo wir uns schon befinden, in der Konsumgesellschaft, im Sozialstaat. Meinungsfreiheit ist nicht so wichtig wie sozialer Aufstieg. Ihr Ideal ist der Macher, der starke Mann. Hier gelten Regeln und Weltbilder, die zumeist noch stark patriarchal eingestellt sind und einem autoritären Verständnis von Nation oder Religion anhängen.

Gerade im Orient haben die Menschen den Widerspruch zwischen Freiheitsversprechen des Westens und den Niederungen seiner Realpolitik zu hunderttausenden mit dem Leben gezahlt. Sie wissen auch, dass ein Großteil der Europäer und Amerikaner dem Islam mit Verachtung entgegenblickt und Israel gegenüber grundsätzlich andere Maßstäbe anlegt als gegenüber dem Rest der Welt.
Nur die hoffnungslos selbstzufriedenen werden heute noch denken, dass der westliche Way Of Life der richtige ist und der Rest der Welt diesen einfach kopieren sollte. Dogmen, mit denen alle über einen  Kamm geschoren werden sind in einer vielfältigen und schnelllebenden Welt nicht mehr gefragt.

Welchen Weg andere Staaten oder Kulturen gehen, müssen sie selbst entscheiden können. Wir müssen uns fragen, wo und wie wir unseren Platz finden wollen in der neuen Unübersichtlichkeit und das nicht nur in der Politik, sondern auch in Kultur und Identität.
Es solte überlegt werden, ob wir mit dem Wandel gehen oder uns gegen ihn stellen und untergehen.

Wir dürfen die Welt nicht länger in ein wir und die unterteilen. Die großen Bruchlinien verlaufen nicht zwischen Staaten, Religionen oder Ideologien, sondern dort, wo es um die Verteilung von Macht oder Ressourcen geht. Einen Kampf der  Kulturen gibt es nicht, wohl aber einen Kampf um die Fleischtöpfe.

Die meisten Opfer islamischen Terrors sind Muslime, nicht Europäer oder Amerikaner. Wir interessieren uns jedoch meist erst, wenn wir selbst oder unsere „Freunde“ selbst betroffen sind.
Auch die Deutschen könne sich nicht vorstellen, dass der Westen unrecht begeht. Unrecht  begehen immer die anderen, Russen, Chinesen, Muslime. Sie unterdrücken die Freiheit, begehen Massenmorde, wir hingegen tun das nicht. Der Krieg in Vietnam, oder der Putsch gegen Allende, der Putsch gegen Mossadegh oder der Krieg im Irak, wen von westlicher Ausprägung würden sie wirklich betrüben.
Werte gehören zur Grundausstattung westlicher Gesellschaften, dienen der Sinnstiftung, der Eigenlegitimation. Auch der Selbstvergewisserung. Wir sind die guten. Dieses hohe Gut darf nicht zum Schlagwort verkommen, im Dienste einer vermeintlich höheren Moral, wenn Menschenrechte vor allen Dingen dafür genutzt werden andere zu verurteilen. Etwa Putin oder Erdogan, während sie ansonsten etwa Umgang mit Israel, oder den USA, Stichwort Gaza oder Guantanamo so gut wie keine Rolle spielen, werden sie zu Worthülsen, werden sie zu Gesinnungsethik.
Kleine Schritte.
Verlassen wir uns nicht auf Politiker und Publizisten, die in ihrem Provinzialismus längst erstarrt sind.

Übernehmen wir selbst Verantwortung im Bewusstsein unserer vielen Privilegien. Lernen wir Demut und Bescheidenheit bei allem Stolz auf unsere Kultur. Je eher wir begreifen, dass millionen Menschen im nahen und mittleren Osten einfach nur versuchen zu überleben, umso leichter fällt es, ihnen beizustehen, vor allen denen, die als Flüchtlinge zu uns kommen. Helfen wir ihnen  hier Wurzeln zu schlagen, den sie werden bleiben.
Ächten wir  Antisemitismus und Islamhass, zeigen wir Härte denen gegenüber, die unsere  Freiheit missbrauchen, dazu gehören auch, und vor Allem diejenigen, die  Wind säen und Sturm ernten, nicht allein im Orient.
Man stelle sich doch einfach den Strafgerichtshof in Den Haag vor, wo Jorge W Bush, Dick Chaine, Tony Blair oder Donald Rumsfeld vor Gericht stehen. Dann hätte sich das Wort von der westlichen Wertegemeinschaft tatsächlich mit Leben erfüllt.[2]

Rücksichtslose Außenpolitik, Rücksichtslose Außenpolitik, Rücksichtslose Außenpolitik, Rücksichtslose Außenpolitik, Rücksichtslose Außenpolitik, Rücksichtslose Außenpolitik, Rücksichtslose Außenpolitik, Rücksichtslose Außenpolitik, Rücksichtslose Außenpolitik, Rücksichtslose Außenpolitik, Rücksichtslose Außenpolitik, 

[1] Vgl. Daniel Barenboim: https://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Barenboim

[2] Vgl. Michael Lüders: Wer den Wind sät. Was westliche Politik anrichtet  /  vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Ajax  /  vgl. http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Palaestina/wirtschaft.html  /  Vgl. http://www.politische-bildung.de/nahost_israel_aktuelles.html

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September 10th, 2016 by micha

Ist Gott Allmächtig? Was ist die Wahrheit?

Kirche auf dem Holzweg

Es ist doch so, dass wir heute den Glauben falsch verstehen, wir verstehen nicht, was Jesus uns gebracht hat, was er uns lehren wollte. Auch die Kirchen sind seit Jahrhunderten auf dem Holzweg. Der Glaube wurde in den Institutionen genutzt um Macht und Einfluss zu generieren.

Die Kirchen beschweren sich heute über mangelndes Interesse, über leere Gottesdienste über austretende. Aber liegt denn das nicht in erstem Sinne an dem knöchernen unbeweglichen Selbst der Kirchen.
Jesu Botschaft ist universell, nicht an eine Zeit oder einen Ort gebunden. Wir verstehen sie nur nicht mehr, die Kirchen verstehen sie schon lange nicht. Eventuell einige, sie sind jedoch nicht in der Lage, die wahre Botschaft zu vermitteln.

Die Wahre Botschaft Jesu ist keine Kirchliche, sie ist universell, sie darf nicht auf einen bestimmten Kreis beschränkt werden, sie ist gesellschaftlich.  Dies ist die Botschaft Jesu, sie wurde von jeher falsch verstanden, es fängt schon bei den viel verehrten Wüstenvätern, den Vorläufern des Mönchstums an, die sich zurück gezogen haben. Sie haben spirituelle Höhen erlebt, sind persönlich Gott näher gekommen, voll egoistisch.

Jesu Botschaft stellt uns aber in die Verantwortung, die Verantwortung für alle, für alles, für die Schöpfung an sich. Die Herren und Damen haben sich damals zurückgezogen und sich dieser Verantwortung entzogen. Wir verdanken Ihnen viel Schätze der Spiritualität, jedoch entsprach Ihr handeln nicht dem Auftrag Jesu, sie waren nicht in der Nachfolge Jesu.

Gott allmächtig?

Von den Kirchen wird immer noch der Gedanke vermittelt, dass Gott allmächtig ist.

Darin fußt eine große Enttäuschung, Gläubige können nicht verstehen, dass Gott die Welt, so wie sie ist, zulässt. Soviel Grausamkeit, soviel Ungerechtigkeit, so viel Leid. So viele Bedrohungen, so viel Fanatismus, so viel aus glaube begangenes Unrecht.

Wie kann das ein allmächtiger Gott zulassen?

Die Gläubigen ziehen sich von Gott, dem ungerechten, zurück, schließen ihn aus ihrem Leben aus. Und konzentrieren sich enttäuscht auf sich selbst, auf den selbstständigen Erhalt ihres Status, Ihres Besitzes, Ihres Lebens.

Das lassen die Kirchen zu, sie informieren nicht. Sie lassen damit auch den Egoismus zu, der dadurch entsteht. Sie lassen zu, dass wir andere und anderes ausgrenzen. Das wir und das ihr. Sie lassen das ganze Elend der Welt zu und lassen sie in dem Glauben, das sei von Gott gewollt.

Doch die Antwort darauf ist ganz einfach.

Wenn man ein Gott-Verständnis von dem Erschaffer-Gott hat, dann hat Gott uns, den Menschen Verstand, Verständnis für Gut und Böse und freien Willen gegeben. Genau das war und ist es, was er von seiner Allmacht abgegeben hat. Auf diese Freiheiten hat er natürlich keinen Einfluss, sonst wären es ja keine Freiheiten.

Oder mit anderen Worten. Wir können Gott nicht für unsere Taten oder die Taten anderer Menschen verantwortlich machen.

Um uns die Richtung zu zeigen hat er uns die Fähigkeit gegeben Schönheit zu empfinden, er hat uns aber auch die Liebe gegeben (damit meine ich nicht die sexuelle Liebe, sondern die uneigennützige Liebe, die nichts zurück verlangt).

Die Kirchen beschränken sich im Grunde nur noch auf das Weltliche.

Die spirituelle Seite des Glaubens, auf der jeder Gläubige die Möglichkeit hat, selbst Gott näher zu kommen, wird vollkommen ausgeblendet. Das Gott Organ, im Übertragenen Sinn unser Herz, mit seinen Möglichkeiten in uns zu lauschen, situationsbedingt zu spüren, was richtig ist, findet nicht statt.

In uns zu lauschen und Gott zu spüren, seinen Willen mit den verschiedenen Sinn-Möglichkeiten des Herzens zu spüren. Dieses „Organ“, diese Möglichkeit, ein Gefühl für Gott zu entwickeln, ja sogar ganz neue Sinne zu entwickeln, dieses Training wird vollkommen außer Acht gelassen, ja sogar geleugnet.

Kirchen haben nichts mehr mit Glauben erfahren zu tun.

Kirchen haben nichts mehr mit Glauben erfahren, mit Gott spüren zu tun.  Die Kirchen haben diesen Gott verloren. Ganz so wie damals, als Jeschua uns die neue Botschaft des liebenden, des Vater Gottes gebracht hat. Die Botschaft, das Gott (Vater) männlich und das Gott (liebend) weiblich ist.

Die Lehre, die sich aber entwickelt hat, ist die eines männlichen, patriarchalischen Gott, genauso, wie noch in der alttestamentarischen Zeit.
Der Gütige und vor allen Dingen auch der Weibliche Anteil wurde vollkommen unterdrückt, wie auch die Frau in den letzten 2000 Jahren und natürlich auch davor. Im Grunde befinden wir uns immer noch in der vorchristlichen Zeit. Seine Lehren haben bisher nichts bewirkt.

Die verlorene Lehre Jesu- von den Kirchen verleugnet?

Jesu Lehre hatte aber noch einen weiteren, eine viel tiefer gehenden Aspekt, der noch viel stärker ignoriert, ja sogar aus Machtansprüchen verhindert wird. Der rein geistige Teil seiner Lehre ist, spätestens seit dem Konzil  von Nicäa 325, nicht mehr Bestandteil der Konfessionen.
Diese Lehre wurde lange verhindert, totgeschwiegen, Aufzeichnungen wurden verboten, ja sogar verbrannt. Wir können froh sein, das in den letzten hundert Jahren noch einige Spuren dieser Lehre aufgetaucht sind. Die archäologisch wiederentdeckten Evangelien des Thomas oder der Maria Magdalena zeichnen ein noch viel geistlicheres Bild von Jesus. Einen Jesus, den man in den klassischen, kanonischen Evangelien erahnt, den man als die dahinterstehende Weisheit spüren kann, jedoch niemals so konkret, wie in den eben genannten Evangelien. Sie stellen den einzelnen Glaubenden in den Vordergrund, den Gläubigen und seine Möglichkeit durch Reflexion, durch Selbsterkenntnis, durch innere Suchen, Gott selbst in sich selbst zu finden. Ja sogar sich ihm anzunähern, anzugleichen.

Dieser Weg beschneidet die Möglichkeiten einer konstitutionellen Kirche, wie sie sich damals entwickelte, bzw. wie sie jetzt schon seit tausenden von Jahren existiert und wurde deshalb bekämpft.

Wie Jesus werden?

Diese Evangelien deuten den Weg an, wie man selbst, im geistigen Sinn, wie Jesus werden kann.
Den Gläubigen wurden diese Möglichkeiten systematisch vorenthalten. Es ging so weit, dass sie über die Jahrhunderte sogar in Vergessenheit gerieten und ganz verloren gingen. In den Jahrtausenden keimte der Gedanke, die Möglichkeit Gott schon in dieser Welt zu finden. Ihm schon hier und nicht, wie von den Kirchen versprochen erst im Himmel nah zu sein, immer wieder auf und wurde brutal unterdrückt. Meister Eckhardt, einer der großen Kirchenmystiker, ist ein Beispiel dafür, er überlebte seinen Inquisitionsprozess nicht.
Aber ein Gedanke, wenn er einmal in die Welt gesetzt ist, kann nicht verhindert werden. Im Grunde wurde die Geistes-Lehre Jesu in den Jahrhunderten immer wiederentdeckt und immer wieder unterdrückt. Aber der Gedanke ist stark, keimt immer wieder auf, wenn man andere Religionen sieht auch schon in der vorchristlichen Zeit. Im Grunde steckt der Gedanke, das Bedürfnis Gott nahe zu sein, in uns, ist Teil von uns, von jedem. Es ist das Gefühl, dass etwas fehlt, das Gefühl, wir hätten unseren Weg noch nicht gefunden, die Gewissheit, irgendwie nicht komplett zu sein.
Steckt es in unseren Genen oder noch viel tiefer?
Das spielt im Grunde keine Rolle. Wir müssen einfach wieder lernen, dass in jedem von uns auch etwas Göttliches steckt und dass wir eine Verbindung dazu finden müssen. Der Anspruch der Kirche, mit ihrer Lehre der einzige Weg ins Himmelreich zu sein ist dabei fehlgerichtet, arrogant und sogar äußerst gefährlich, weil sie im Grunde durch Beschneidung der Lehre auf weltliche Regeln vollzieht und den persönlich-geistlichen Anteil entfernt hat.

Regeln aus Machtpolitik

Es ist Machtpolitisch besser Regeln aufzustellen, die die Gläubigen einzuhalten haben, um das Himmelreich zu erlangen, als die Gläubigen auf eine Reise ins Ich zu schicken, sie teilweise sich selbst zu überlassen und die Erkenntnis in ihre eigene Hand zu legen.
Das Schlimme dabei ist noch, dass dies den Kirchen zum größten Teil nicht bewusst ist, bis hin zu den Obersten glauben sie selber an ihre kastrierte Lehre. Alles gemäß dass der Einäugige ist unter den Blinden ein König ist, vermitteln sie ihre beschnittenen Glaubenssätze unter den Gläubigen, im festen vertrauen, das richtige zu tun und Gottes Wille zu erfüllen. Das Gegenteil ist der Fall. Schon kurz nach Jesu ableben hat sich in seiner „Kirche“ ein ähnliches Pharisäertum wie zuvor entwickelt. Die teilweise verzweifelten Briefe des Paulus an die frühen Gemeinden zeugen davon.

Das erzeugte Vakuum

Die Gläubigen spüren das Vakuum der Gottlosigkeit und kehren den Kirchen und leider auch oft dem Glauben den Rücken zu und konzentrieren sich auf sich selbst in der Materiellen Welt. Dem müssen die Kirchen wieder entgegenwirken, müssen den Gläubigen wieder das zurückgeben, weshalb sie hier sind. Gott selbst. Dass das möglich ist, sieht man an den expandierenden Pfingstbewegungen, hier trifft man auch Gläubige, die Gott spüren wollen, die ihn erleben wollen, hier spürt man tatsächlich den Geist Gottes.

Es wäre sehr schade, wenn die etablierten Konfessionen zu unflexibel wären, um eine Umkehr hin zu ihrer ursprünglichen Lehre zu finden. Sie müssen wieder Gott näherbringen, Gott selbst. Und dieser Gott ist auch genug Gott, auf ihn sollten wir uns Konzentrieren und auf das was Jesus uns über ihn berichtet, was er gelehrt hat. Sie müssen ihn uns wieder spüren lassen.

Und das mit dem ganzen Menschen, mit der ganzen Kirche, da sind wir und sie wieder gleich. Wir müssen Glauben wieder leben, nicht nur die Stunde am Wochenende, sondern auch in der Freizeit, der Arbeit, immer.

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August 5th, 2016 by micha

Oder: Ideen zur Lektüre von Ingo Schulzes „Unsere schönen neuen Kleider“ Teil 1

Ich bin ja gerade in Portugal in Urlaub. Es ist echt erstaunlich, welchen Eindruck wir „Deutschen“ in Europa gemacht haben. Die Wirtschaftskrise ist ja noch immer aktuell, hier noch stärker als bei uns. Und die Rolle, die unsere Frau Merkel dabei gespielt hat ist hier überall noch präsent.
Da wird verglichen und bewertet, wir unterhalten uns über Mindestlohn und Urlaubs- und Arbeitszeiten. Da wird neidisch auf uns geschaut. Im Besonderen auf unseren riesigen Exportüberschuss.
Da werden sogar Vergleiche mit dem 2. Weltkrieg gezogen, da wird gesagt: “Was Ihr damals mit Euren Panzern nicht geschafft habt, das macht Ihr jetzt mit eurem Export“.

Wenn man sich hier in den Ortsteilen umschaut, ist es echt erstaunlich, wie stark z.B. Lidl ist. Unseren Discounter sieht man hier echt überall. Wobei die hier ein pfiffiges Geschäftsmodell haben. Lidl stärkt die Orts- und Stadtteilkerne, indem sie recht große Gebäude errichten. Es werden immer ausreichend Parkmöglichkeiten geschaffen, außerdem ist in den neu errichteten Gebäudekomplexen auch immer Platz für die traditionellen Frischmärkte (Fisch und Obst). Dann wird noch ein kleiner Platz gebaut, wo sich die Einwohner treffen können. Ich denke, dass ist alles gar nicht so schlecht geplant und durchdacht. Da haben sogar die Einwohner was davon. Einen Platz zum treffen und unterhalten, einen Platz für den bekannten Markt; und Lidl halt, wo der ganze Rest gekauft wird. Und für mich Deutschen ist es auch ganz angenehm, da kann ich die Waren kaufen, die ich auch von zuhause kenne.
Das ist für mich aber nur symptomatisch, viel schlimmer finde ich, dass wenn man durch die Einkaufszentren Europas geht, überall gibt es dieselben Warenhaus-Ketten. Da gibt es H&M, C&A, Deichmann aber auch IKEA, ZARA, Toys’r’us, und viele mehr, da gibt es die Fast Food-Ketten, Mobilfunkanbieter, überall dieselben.
In den Lebensmittelregalen gibt es auch immer dasselbe Zeug, besonders Nestle ist allgegenwärtig (bei denen wird es mir immer ganz anders, seitdem ich eine Reportage gelesen habe, was die durch den Erwerb von Wasserrechten in Afrika so anrichten).

Das Gefühl ungerecht behandelt zu werden

Um zu dem Gefühl der Ungerechtigkeit bei den Portugiesen zurück zu kommen…..
Ich denke, das ist eine Eigenart, die den wirklichen Verursachern der weltweiten Problematik sehr entgegen kommt. Eine Eigenart von uns Menschen an sich, die von denen, denen es nützt am Leben gehalten wird, bewusst oder unbewusst, ich weiß es nicht.
Eine Eigenart, die es uns einfacher macht, durchs Leben zu schreiten. Eine Vereinfachung!
Eine Vereinfachung , damit nicht jeder einzelne die teils komplexen Zusammenhänge überschauen und bewerten muss.
Es sind Dinge, die wir gelernt haben, die regelrecht in uns stecken, in uns allen. Wir tappen immer wieder in die Falle, es ist als ob man einen Schalter umlegt, es muss nur eine portugiesische oder deutsche Flagge geschwenkt werden, und wir versammeln uns dahinter.
Wir beziehen Stellung, wenn z.B. unsere Fußballmannschaften gegeneinander spielen. Witzig dabei ist, dass wir, je nachdem welche Mannschaften gerade unserem Zugehörigkeitsgefühl entsprechen, komplett anderen „Idolen“, komplett anderen Gruppen angehören, und damit auch komplett anderer Gruppen ausgrenzen, bzw. als Gegner ansehen, als noch eine Woche zuvor, als wir uns als BVB-Fan noch gegen Gelsenkirchen oder München abgegrenzt haben.
Und das funktioniert auch super auf nationaler Ebene, wenn es darum geht andere von uns abzugrenzen oder uns zu verbünden. Als Verbündete suchen wir natürlich Leidensgenossen, mit denen wir uns gegen „den oder die anderen“ zusammentun.
In den Hochzeiten der Finanzkrise, in der unangenehme Entscheidungen getroffen wurden, haben gerade die Politiker die nationale Karte gespielt. Da waren dann Politiker und deren Nationen Ziel und nicht die wirklichen Verursacher, die Banken und die Gier.
Da wurde sich darauf fixiert, dass „die deutschen“ den anderen Europäischen Ländern etwas aufzwingen wollen, sie zwingen wollen, nach ihren Maßstäben zu handeln, sich in ihre Vorgaben zu ergeben.
Die wirklichen Verursacher wurden gerettet und wir verlieren kein Wort mehr darüber.

Das hat für die echt super funktioniert.

In Griechenland, Deutschland, Portugal, Italien, Spanien und auch in allen anderen Ländern der EU und der ganzen Welt treiben sie die Wirtschaft und die Staaten und damit auch deren Bürger mit ihrem perversen Spiel vor sich her.
Den Spruch jetzt habt Ihr bestimmt schon tausendfach gehört, aber er stimmt einfach.

Gewinne werden privatisiert und Verluste werden sozialisiert.

Alte Leier? Schön wäre es, wenn wir das jetzt verstanden hätten, es hat sich aber nichts geändert. Die Banken wurden für hunderte von Milliarden EUR „gerettet“, es wurden aber keine Konsequenzen gezogen.
Es geht noch weiter und wird immer schlimmer, in Portugal, sowie in Deutschland werden alle Bereiche des Lebens ökonomisiert.
Straßen, Kanalisation, Kommunale-, Länder- und Bundesaufgaben, Kommunikation sowie Energie- und Wasserversorgung werden privatisiert und somit dem Gewinnstreben unterstellt und optimiert.
Optimiert heißt hier meistens, die Kostentreiber zu bereinigen, also das Humankapital möglichst effektiv einzusetzen, also im Klartext, von den einzelnen mehr zu verlangen damit dieselbe Arbeit mit weniger Personal erledigt werden kann.
Somit werden einige Sieger geschaffen, die für den Platz auf dem Treppchen allerdings die Arbeit für die „Verlierer“ mitmachen müssen.

Und wir treiben echt den Teufel mit sich selbst aus. So wurde den größten Opfern der Bankenwirtschaft, den griechischen Bürgern, eine nie da gewesene Privatisierungsauflage aufgezwungen (und das wieder von den Deutschen?). Das Übel soll sich jetzt selber heilen! Damit es sich noch weiter ausbreiten kann?
Ich kann dazu nur sagen: Wir haben echt nichts gelernt, wir machen einfach da weiter, wo wir von der Krise unterbrochen wurden. Beim Geldscheffeln einzelner ohne Rücksicht, ohne Rücksicht auf andere, ohne Rücksicht auf die verschiedenen Volkswirtschaften, auf das Gemeinwesen.
Wir werden mit einen gewissen Luxus bei Laune gehalten, mit dem Gefühl, wir hätten es uns verdient; wir hätten diesen Status es aufgrund unserer Leistung verdient.
Andere, die „nicht so viel Leistung“ bringen wie wir sind deshalb auch so arm. Wir haben das Recht auf unserer Seite.
Mir kommt es so vor, wie in einem Zukunftsroman alla Orwell, nur viel viel geschickter, viel subtiler gemacht.
Die Finanzwirtschaft, die Profiteure haben uns voll im Griff. Sie machen uns zu ihren Komplizen, indem wir uns auch als überlegen fühlen und auf die anderen, die gar nichts haben herabschauen und hoffen, wir müssen ihnen „von unserem Kuchen“ nichts abgeben.

Was hätte Jesus dazu gesagt?

Wir blenden die aktuelle Zeit und die Fortschritte, die wir gemacht haben immer aus. Folgender Ausspruch Jesu verhindert schon seit langem, dass sich die Kirche in Politik einmischt.

So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.

Wenn ich das mal auf die heutige Zeit übertrage……
Das mit Gott ist, denke ich, so geblieben. Wir sollen uns so verhalten, dass es Gott gefällt. Wir sollen sein höchstes Gebot, die Liebe halten. Wir sollen uns, unsere Nächsten, wir sollen alle Menschen lieben. Wir sollen uns anderen gegenüber so verhalten, wie wir gerne wollen, dass sie sich uns gegenüber verhalten. Wir sollen aber auch seine Schöpfung lieben und erhalten.
Natürlich sollen wir auch die anderen Gebote halten, das versteht sich von selbst.
Und er sagt noch. So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist.
Wenn ich das auf die heutige Zeit übertrage, will Jesus damit sicherlich nicht sagen, wir sollen uns raushalten, wie damals, als die Herrscher entweder durch Geburtsprivileg oder durch Mord und Gewalt an der Macht kamen.
Wir leben in einer Demokratie, d.h. die Macht geht vom Volke aus. Das heißt die Macht geht von uns aus.
Wir sollen uns nicht raushalten. Wir haben sogar den Auftrag, als Christen, Missstände aufzuzeigen und aufzudecken. Dafür ist Jesus damals gestorben, er hat Missstände aufgezeigt, hat den Gläubigen erklärt, dass der Weg, der ihnen von den Pharisäern und Schriftgelehrten vorgeschrieben wird falsch ist.
Jeder kann eine pers. Beziehung zu Gott haben, wir benötigen keine Mittelsmänner, die uns den Zugang gewähren. Jesus hat sogar gesagt, dass sie verhindern, dass wir ins Himmelreich kommen, mit ihren falschen Lehren und Vorschriften. Es wurde nicht mehr zu Gott gebetet, in Wirklichkeit waren die Gesetze und Vorschriften (von Menschen) wichtiger geworden.
Keiner ist mehr wirklich bei Gott gewesen.
Wir müssen endlich gesellschaftlich, wie auch im Glauben unseren Einfluss geltend machen.
Wir müssen endlich aufhören uns hinter Kirche zu verstecken, wir müssen unseren Glauben leben.
Wir müssen endlich die Demokratie nutzen, in der ursprünglichen Form hat uns die Demokratie die Macht gegeben. Die Macht gegeben, Vertreter zu wählen, die sich für uns einsetzen.

Heute stehen aber nur Vertreter zur Wahl, die alles mögliche Vertreten, nur nicht mehr uns, die Wähler. Sie Vertreten Lobbygruppen, sie vertreten den Markt, sie vertreten irgendwelche Regeln der Wirtschaft, des Marktes, die nach Ihren Aussagen unumstößlich sind, wir müssen sie schon akzeptieren, wenn wir vernünftig sind.

Ich habe mal folgende Wahrheit gelesen:
Die einzige gerechte Art des Herrschens ist das Dienen.
Wir können aber nur noch „das kleinere Übel“ wählen. Die Vertreter, die zur Wahl stehen, treten uns und unsere Werte mit Füßen! Sie alle.
Auch die kleineren, etablierten Interessenparteien haben sich in das System integriert, haben aufgehört sich radikal einzusetzen. Sie haben den Mut verloren, sie haben aufgegeben, weil ihnen immer von den anderen Parteien, von Interessengruppen, von der Industrie, vom Handel und sogar von den Gewerkschaften gesagt wurde, dass ihre Ideen das „System“ zugrunde richten würde, das sei nicht vernünftig.
Aber wir dürfen nicht aufgeben, wir müssen den Kreislauf durchbrechen.
Wir müssen endlich einen neuen Weg finden. Hauptaugenmerk muss sein, dass wir die Güter dieser Welt gerecht verteilen, damit wir alle von der Schöpfung, die uns so reichhaltig geschenkt wurde, profitieren.
Wir müssen Vertreter finden, die sich für uns einsetzen, schließlich wählen wir sie, geben wir ihnen macht.
Und das kompromisslos, vorbehaltlos, unbestechlich und gerecht.

Ich glaube, das ist mit den bestehenden Parteien nicht möglich. Alle haben ihre Werte verlassen, haben sich aufgegeben.
Wir sollten ein neues, gerechtes Projekt starten.

Ich möchte gerne alle Gläubigen einladen:
www.day8.eu

Bitte lest hierzu auch: Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider – Gegen die marktkonforme Demokratie, für demokratiekonforme Märkte – erschienen im Hanser Literaturverlag

Klappentext: „Es geht darum, sich selbst ernst zu nehmen, wieder zu lernen, die Interessen unseres Gemeinwesens zu formulieren und einzufordern und nach Gleichgesinnten zu suchen. Wir müssen über die Geste und die symbolische Handlung hinaus unseren Willen gewaltlos kundtun und dies – wenn nötig – auch gegen den Widerstand der demokratisch gewählten Vertreter.“

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August 6th, 2016 by micha

Oder: Ideen zur Lektüre von Ingo Schulzes „Unsere schönen neuen Kleider“ Teil 2

Die Macht geht vom Volke aus?

Im ersten Teil habe ich ja schon darüber geschrieben.
Geht die Macht bei uns wirklich vom Volke aus?

Als Jesus noch bei uns war, hatte er für die Pharisäer und Schriftgelehrte kein gutes Wort übrig. Heute haben wir andere, und noch viel mehr Pharisäer und Schriftgelehrte, sie sitzen in den Kirchen, erzählen uns, tu dies und tu das, wenn Du gerettet werden willst.

Wir haben verschiedenen Religionen, von denen jede behauptet, den einzigen Schlüssel zum Himmelreich zu besitzen und sie behaupten alle, Jesu Lehre richtig zu interpretieren.

Die neuen Pharisäer und Schriftgelehrten

Heute wird uns noch in vielen anderen Bereichen die Welt erklärt. Die ganze Wirtschaft, unser ganzes ökonomisches System beruht auf Glauben.
Die neuen Pharisäer und Schriftgelehrten sitzen in den Parlamenten, Anwaltskanzleien, Wirtschaftsforschungsinstituten, in den TV-Sendern und Zeitungen. Sie erzählen uns, dass die Wirtschaft, die Welt nur so funktionieren kann, wie sie jetzt ist. Sie erklären uns die alternativlosigkeit der Welt.
Sie berichten von Zwängen und Zusammenhängen, die nicht beeinflussbar sind. Sie sagen uns, dass alles genau so richtig ist.
Aber sie ignorieren bzw. akzeptieren die Ungerechtigkeiten in der Welt, irgendwie interessiert das niemanden.

Marktkonforme Demokratie?

Im Herbst 2011 kreierte unsere Bundeskanzlerin einen Begriff. Sie sprach von der Notwendigkeit einer „marktkonformen Demokratie“,
da kann sie sich doch direkt mit Herrn Putin zusammentun, der ja schon seit langem von der „gelenkten Demokratie“ spricht.
Ich finde, sie hat mit dieser Aneinanderreihung die jetzige Situation echt treffend beschrieben. Wir müssen uns aber auch eingestehen, dass eine marktkonforme Demokratie keine Demokratie mehr ist, genauso, dass Putins gelenkte Demokratie keine mehr ist.
Bei uns im Westen wird der Markt über die Demokratie gestellt, in Russland Herr Putin.
Ich danke Frau Merke für diese Wortkombination, denn sie hat damit einen Begriff für die Erfahrungen, für den Verdacht gefunden, den ich und Ihr sicherlich auch, schon seit Jahren haben, wir leben in einer marktkonformen Demokratie.

Demokratiekonformen Märkte

Ich möchte, genau wie Ingo Schulze in seinem Buch, „demokratiekonformen Märkte“ fordern, unsere einzige Chance wenn wir ökonomisch, sozial, ökologisch und ethisch überleben wollen. [1] Also den Spieß umdrehen und die Märkte so umbauen, dass sie wieder der Demokratie dienen und nicht umgekehrt. Hierbei geht es primär um Gerechtigkeit und Handlungsfähigkeit des Staates.

Demokratiekonforme Spiritualität

Nach meiner Auffassung ist das noch um die Notwendigkeit der „demokratiekonformen Spiritualität“ zu ergänzen.
Wir benötigen in unserem Leben eine Richtschnur, hier können die verschiedenen Glaubensrichtungen helfen. Aber nicht die Institutionellen Religionen, in denen uns die Profis die Lehre ähnlich wie damals die Schriftgelehrten erklären, um uns von dem wichtigen abzulenken. Nein, wir brauchen den reinen Glauben, dafür benötigt man Toleranz, Liebe und eine spirituelle Verbindung zu Gott.

Gerade die Fehleinschätzung, wir könnten alles alleine und aus eigenem Leistungsvermögen schaffen, und das wir das alles verdient haben,
dass wir besser sind als andere; der Irrglaube, dass sich alles nur aus Zufall entwickelt hat und der Stärkere immer gewinnt, führt uns doch in die vorher beschriebene Demokratie- und Menschen-Falle.
Der Glaube und die Gewissheit, dass alles miteinander verbunden ist und voneinander abhängt, dass wir einander brauchen, uns lieben und fördern müssen, hilft uns unseren Egoismus zu erkennen, zu bekämpfen und abzustellen.
Glaube lehrt uns, dass der einzelne nichts ist im Vergleich zum Ganzen, jeder einzelne jedoch einzigartiges erreichen kann, wenn er seinem Weg folgt. Der Respekt vor der Schöpfung und die Verbundenheit mit allem, die Verbundenheit mit Gott zeigt uns was wir sind, und was wir tun sollen, was von uns erwartet wird.
Der Glaube kann uns frei machen von der Ich-Zentriertheit, vom Egoismus, von dem Verlangen, uns über andere zu stellen und sie auszunutzen und auszugrenzen.
Der Glaube kann uns frei machen von unseren Trieben, von den körperlichen und von den geistigen.
Der Glaube kann uns frei machen, uns für andere einzusetzen, uns an andere zu verschenken.
Und dass in Toleranz zu anderen Glaubenden, anderen Glaubensrichtungen, in Gemeinschaft mit ihnen und mit allen Menschen.
Der Glaube kann uns frei machen, das richtige zu tun.

Endlich die Wahrheit erkennen.

„Die beständige Schwächung der Demokratie, die zunehmende soziale und ökonomische Polarisierung in Arm und Reich, der Ruin des Sozialstaates, die Privatisierung und damit Ökonomisierung aller Lebensbereiche (Bildung, Gesundheitswesen, Künste, öffentliches Verkehrssystem usw.), die Blindheit für den Rechtsextremismus, die offene und verdeckte Zensur (mal als direkte Ablehnung, mal in Form von Quote oder Format) und damit verbunden die Zurückhaltung oder Oberflächlichkeit der Medien bei bestimmten Themen, das Ausblenden des täglichen massenhaften Sterbens in der Dritten Welt an Hunger oder Krankheiten und, und, und……
Wer hinsieht muss doch eigentlich sehen, was passiert!
Oder nicht?“[2]
Es geht eigentlich darum, dass das was wir alle wissen, kennen und erahnen in der Öffentlichkeit gar keine Rolle spielt.

Ein paar Beispiele.

Ich habe noch eine Nachricht im Gedächtnis, es ging darum, dass China eines der größten Förderlänger für seltene Erden ist (das sind die Mineralien, aus denen z.B. die Supermagneten für Festplatten, oder spezielle Materialien gewonnen werden, die für die Herstellung moderner Unterhaltungselektronik und Handys erforderlich sind). China hat sich außerdem Schürfrechte in vielen Afrikanischen Staaten gesichert. Diese Erden werden im Tagebau abgebaut.
Alle regten sich auf, dass China ja bald ein Monopol auf diese Materialien hat.
Aber ich habe keine Nachricht darüber gehört, dass nur einige an der Vergabe der Rechte verdienten. Die Bevölkerung hat nichts davon, außer, dass sie von Ihrem Land vertrieben werden, um den riesen Baggern Platz zu machen.
Der einzige Banker, der wegen der Banken-Krise vor Gericht stand war der Chef der Hypo Real Estate.
Er war allerdings nicht auf der Anklagebank, sondern hatte geklagt, weil ihm nach seiner Auffassung noch Millionen zustanden.

Ich bin im technischen Bereich tätig, in leitender Position. In meiner Tätigkeit hatte ich schon einige Male mit Personen zu tun, die als Berater auftraten. Das waren meist sehr gut angezogene Personen, die für ihre guten Ratschläge echt viel Geld bekamen. Sie verkauften sich so, als seien sie Hüter eines großen Geheimnisses. Sie berufen sich auf langjährige Erfahrung in der „freien Wirtschaft“. Im Endeffekt war das aber alles heiße Luft, sie haben uns erzählt was wir alle schon wussten, nur aus Ressourcenknappheit nicht umsetzen konnten. Sie haben immer auch die „Problembereiche“ benannt, die uns auch schon bekannt waren und sie haben tolle, gestylte Powerpoint-Präsentationen gemacht, mit denen die Chefs dann was anfangen konnten.
Diese Experten, diese Spezialisten lassen uns ebenso, wie Politiker, Ökonomen oder Finanzexperten, in dem Glauben alles wäre schwer zu durchschauen, unglaublich kompliziert und kaum berechenbar und in der Konsequenz unabwendbar. Die Ökonomischen- und Finanzmarkt-Abläufe können von „unsereins“ nicht verstanden werden.
Aber ich denke, eigentlich ist das doch ganz einfach.

Das wahre Geheimnis der Finanzwirtschaft!

Wenn man sein Geld in einer Anlage mit höchstem Risiko anlegt, um hohen Reibach zu machen, kann es passieren, dass man verliert.
Wenn man gierig ist und Risiken eingeht, kann es sein, dass man auch negative Konsequenzen tragen und ertragen muss.
Nicht so bei den Banken. Wenn eine Bank etwas gewinnt, dann gehört es ihr. Wenn sie verliert, sich verspekuliert, wird sie auf Kosten des Gemeinwesens gerettet, weil wir es uns anscheinend nicht leisten können, dass „systemrelevante“ Banken pleite gehen. Aber für das viel zu hohe Risiko, das eingegangen wurde, wird niemand zu Rechenschaft gezogen. [3]

Kann es nicht sein, dass es neben den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen, es noch eine weitere, viel tiefer gehende Unterteilung gibt, über die jedoch nie gesprochen wird?
Und zwar in die, die verdienen und in die, die bezahlen?
In die, die über ihre und unsere Verhältnisse leben und in die, die das nicht tun?
In die, die nie genug bekommen und in die, bei denen jedes Jahr die Budgets gekürzt werden?

„Wir haben uns daran gewöhn, dass in nahezu allen öffentlichen Bereichen, ganz gleich ob Bund, Land oder Kommune, die Budgets von Jahr zu Jahr gekürzt werden. Immer weniger Geld ist für die öffentlichen Belange vorhanden. Und dies, obwohl das Bruttoinlandprodukt – mit Ausnahme weniger Jahre – über Jahrzehnte kontinuierlich gewachsen ist.
Währen den einen jeder Cent vorgerechnet wird, werden auf der anderen Seite in Windeseile Milliardenbeträge aus dem Ärmel gezaubert, für die im Zweifelsfalle das Gemeinwesen geradezustehen hat.
Was sind das für neue Selbstverständlichkeiten?“[4]

Wir ignorieren das offensichtliche

Woran liegt es, dass diese Vergleiche von den Medien nicht gezogen werden? Warum sehen alle weg, warum schreien wir nicht auf? Weshalb gründen sich keine Gruppen, Verbände, neue Parteien, um etwas dagegen zu tun,
warum?

Wir führen in der Gesellschaft und den Medien nur noch Scheingefechte. Das eigentliche Übel wird ignoriert.
Ignorieren… ist eigentlich als Begriff nicht stark genug, für das, was ich ausdrücken will. Weil es so abgrundtief in uns steckt, dass ich mir einen Begriff wünschen würde, der diesen katastrophalen Zustand in seiner Dringlichkeit beschreibt.
Ignorieren, d.h. wir sprechen das Vorhandensein der zwei Klassen der Verdiener und Bezahler nicht an.
Darüber wird nicht diskutiert, weder in der Öffentlichkeit noch Privat. Das Thema findet nicht statt.

Es werden schon mal einige Kleinigkeiten kritisiert. Wir hatten mal das Thema der Dienstwagen, oder es wird ab und an mal über den Spitzensteuersatz diskutiert (den man heutzutage wegen der kalten Progression auch schon mittlere Angestellte bezahlen müssen).
Aber die eigentliche Ungerechtigkeit wird nicht behandelt.

Das neue Glaubensbekenntnis des Marktes

Stattdessen werden wir in dem Glauben gelassen, die „Fakten und Tatsachen“ von denen uns die Oberen berichten, seien etwas gegebenes, naturgesetzlich vorgefundenes, etwas, womit wir uns abzufinden haben.
Dieser Sprachgebrauch lockt von den politischen, sozialen, ökonomischen und historischen Zusammenhängen und Fragen weg und führt in Gefilde, in denen es keine Infragestellung des Status quo gibt, in denen alle Zwänge Sachzwänge sind und gegensätzliche Interessen[5] nicht möglich sein können. Hier werden absolute Gesetzmäßigkeiten erzeugt, die eigentlich keine sind, jedoch öffentlich akzeptiert und angenommen sind. Diese Gesetzmäßigkeiten beschreiben die reine Marktwirtschaft mit der Voraussetzung ständig wachsender Märkte.
Diesem „neuen Glaubensbekenntnis“ wird alles untergeordnet; und laut Frau Merkel sogar die Demokratie und damit wir.
Wer sich diesen Gesetzen nicht unterordnet wird an den Rand gestellt und ignoriert.
Ich höre sie es schon Beten:

Ich glaube an den Markt, den Herrscher über die Wirtschaft und die Menschen.
Und an die Banken, seine Erfüllungsgehilfen.
Gegründet von gierigen Menschen,
die ihr eigenes Wohl über das aller anderen Stellen,
von Menschen, die denken, Sie hätten sich das verdient!
Ich glaube an den ewigen Markt, der alles übersteht,
denn er besteht aus sich und als Selbstzweck.
Ihm hat sich alles unterzuordne,
die Güter, die Menschen und die Welt.
Ich glaube an die heiligen Aktienbörsen und
die Gemeinschaft der eingeweihten Personen.
Ich glaube an das Geld und
die Gier
und das es ewig so weiter geht.
Amen.

 

Mit dieser Privilegierung des Marktes, und der damit einhergehenden Erhöhung einzelner schaffen wir die Grundlage für die Ungerechtigkeiten in dieser Welt.

 

Ein Aufruf von Mir! Lasst uns das aktiv ändern.
www.day8.eu

 

 

[1] Vgl. Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider S.17
[2] Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider S.28
[3] Vgl. Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider S.30
[4] Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider S.31
[5] Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider S.46

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Juni 27th, 2016 by micha

Eben gelessen!
Ich danke Franz Alt für diese Einsichten!

 

„Jesus sah bei seiner Taufe den Himmel »offen« und »hörte« die Worte von oben:

»Du bist mein Geliebter.«

Das war die Geburtsstunde einer neuen Zeit, einer Zeit, in der Vertrauen zu wachsen beginnen konnte. Gott will nichts für sich, nichts zu seiner größeren Ehre.
Gott – so erzählt uns Jesus in vielen Geschichten und Gleichnissen – will nichts anderes als das Wohl und das Glück des Menschen durch Reifung aus Erfahrung und Erkenntnis.

Die Menschenfreundlichkeit des Menschen wird begründet mit der Menschfreundlichkeit Gottes. Jesus predigt nicht Gesetzesfreundlichkeit und Tempelfrömmigkeit, sondern Menschen- und Gottesfreundlichkeit. Dabei schreckt er auch vor gesetzeswidrigem Verhalten nicht zurück. Wichtiger als die gesetzliche Reinheit oder Institutionen, Traditionen oder Hierarchien ist ihm die Reinheit der Herzen.

Die Reinheit der Herzen meint ein vertrauendes Herz.

Die Evangelien berichten von zwei Grundvoraussetzungen bei den Heilungen Jesu: »Willst du gesund werden?«, fragt er die Betroffenen. Und nach den Heilungen erklärt er, was die Bedingung war: »Dein Vertrauen hat dich geheilt«. Jesus hatte die Fähigkeit, das Selbstvertrauen und das Gottvertrauen von Menschen zu inspirieren. Davon lebte seine Heilkraft. Es gibt Menschen, die berichten, dass diese »Wunder« auch heute geschehen. In den ersten drei Evangelien endet die Erzählung über eine Frau, die Jesus geheilt hat, mit der an sie gerichteten Ermunterung in der Einheitsübersetzung so:

»Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen, dich gesund gemacht, geh hin in Frieden.« (Mt 9,22/Mk 5,34/ Lk 8,48)

Hier wird das Wort »Glaube« so gebraucht wie im Credo. Doch dieses Wort ist – wie schon erwähnt – mehrdeutig. In Jesu Muttersprache gibt es jedoch nur ein Wort, das er gebraucht haben kann: »hemanuta«. Das aber heißt nicht »Glauben«, sondern »Vertrauen«. Dasselbe gilt von dem Verb »hemin«, das richtig übersetzt ebenfalls »vertrauen« heißt. Folglich hat Jesus zur geheilten Frau gesagt:

»Meine Tochter! Dein Vertrauen hat dich genesen lassen. Geh hin in Frieden!« (RÜ)

Warum aber haben sowohl Martin Luther als auch alle anderen deutschsprachigen Übersetzer des Neuen Testaments immer mit »glauben« übersetzt, wo Jesus von »vertrauen« sprach? Sie haben theologisch anstatt logisch gedacht. Im theologischen Sprachgebrauch sind das Substantiv »Vertrauen« und das Verb »vertrauen« ungebräuchlich, vielleicht auch zu subjektiv, um als angemessen zu gelten. Deshalb wurden die griechischen Wörter pistis und pisteuein traditionsgemäß mit »Glauben« oder »glauben« übersetzt.

Aber das entspricht nicht der Intention Jesu und ist sinnwidrig. Jeder Vater und jede Mutter weiß: Wenn ein Kind ruft, erwartet es, dass Eltern ihm entgegenkommen. Darauf muss sich ein Kind verlassen und vertrauen können, nicht nur daran glauben. Kinder werden krank, wenn Vater oder Mutter das nicht tun. Zu demselben bedingungslosen Vertrauen gegenüber Gott hat uns Jesus eingeladen.

Und Jesus hat uns zugesagt, dass sein Vater uns immer und grundsätzlich entgegenkommt. Vertrauen wir wirklich darauf? In Wahrheit ist unser Leben mehr von Angst als von Vertrauen geprägt. Angst ist die Krankheit unserer Zeit. Wahrscheinlich hatten wir noch nie so viel Angst wie heute.

Wir beten im Glaubensbekenntnis, dass wir an Gott glauben, aber wir vertrauen ihm nicht, wir verlieben uns und sind dann trotzdem untreu, und wir fangen an, aus Angst die Treue unseres Partners zu überprüfen; wer aber alles kontrollieren muss, der zeigt, dass ihm das Wichtigste für ein gutes Leben fehlt: Vertrauen. Wer die Treue seines Partners überprüft, zerstört die Liebe. Wir reden von Sicherheit und vertrauen auf Waffen zur »Abschreckung«. Wir sind reich und haben trotzdem Angst vor der Armut. Die Dynamik der Angst, die ständige Absicherungen braucht, verfehlt das Leben.

Das Paradies ist, wo Vertrauen und Selbstvertrauen wachsen.

Es ist die Angst, die uns ins Atomzeitalter geführt hat. Vertrauen ist die seelische Kernenergie, die uns in ein neues, in ein solares Zeitalter führen kann. Jesus wollte keine kirchliche Institution mit Regeln und Riten. Institutionen kontrollieren, anstatt dass sie vertrauen. Seine Hinweise sind ganz eindeutig:

»Würdet ihr beharrlich bitten, Abba würde euch geben.
Würdet ihr beharrlich suchen, Abba würde euch finden lassen.
Würdet ihr beharrlich anklopfen, Abba würde euch öffnen.« (Mt 7,7 RÜ)

Und:
»Gibt es unter euch einen Vater, den sein Sohn um ein Brot bittet,
und er gibt ihm einen Stein?
Gibt es unter euch einen Vater, den sein Sohn um einen Fisch bittet,
und er gibt ihm eine Schlange?« (Mt 7, 9-10 RÜ)

Und:

»Wenn aber ihr, die ihr böse seid, euren Söhnen Gutes zu geben wisst,
um wie viel mehr er, Abba, der denen Gutes tut, die ihn bitten.« (Mt 7,11 RÜ)

Und schließlich die goldene Regel:

»Wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun, so tut ihnen.« (Mt 7,12 RÜ)

Er wollte unser Leben umkehren von Gewalt zu Güte und von Angst zu Vertrauen.

Vertrauen zum Beispiel in die Sonne des Vaters, in die himmlische Energie von oben. Vertrauen auf die Erfahrung, dass jeden Morgen die Sonne wieder aufgeht. Gott oder die Atombombe? Wem vertrauen wir? Die Frage ist so religiös wie politisch. Wem vertrauen wir mehr: Der Atomkraft oder dem kostenlosen Geschenk der Sonnenenergie, die uns die gute Schöpfung des guten Vaters zur Verfügung stellt?

Atomenergie ist ein Anschlag auf die Schöpfung.

»Du sollst den Kern nicht spalten«, würde Jesus heute wohl als politisches Gebot lehren. Mahatma Gandhi war davon überzeugt, dass uns im Atomzeitalter nur noch eine spirituelle Politik retten kann: »Für mich gibt es keine Politik, die nicht zugleich Religion wäre. Politik dient der Religion. Politik ohne Religion ist eine Menschenfalle, denn sie tötet die Seele. Es ist meine feste Überzeugung, dass das heutige Europa nicht den Geist Gottes und des Christentums verwirklicht, sondern den Geist Satans. Und Satan hat den größten Erfolg, wenn er mit dem Namen Gottes auf den Lippen erscheint. Europa ist heute nur noch dem Namen nach christlich. In Wirklichkeit betet es den Mammon an. Jesus hat vergebens gelebt und ist vergebens gestorben, wenn er uns nicht gelehrt hätte, unser ganzes Leben nach dem Gesetz der Liebe einzurichten.«“

(aus „Was Jesus wirklich gesagt hat: Eine Auferweckung“ von Franz Alt)

 

 

(zu diesem Thema empfehle ich „Was Jesus wirklich gesagt hat“ von Franz Alt (http://www.sonnenseite.com), das Buch hat mich verändert. Herr Alt bezieht sich in seinem Buch auf eine Rückübersetzung der Evangelien aus möglichst alten Schriften ins Aramäische (der Sprache Jesu) und von dort ins deutsche von Günther Schwarz (http://www.jesus-forscher.de).

Mehr dazu unter:https://www.day8.eu/

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