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Juni 12th, 2016 by micha

Wer steht auf und rettet die Erde? 

 

Der Focus des Menschen liegt viel mehr auf dem Haben als auf dem Sein.

Wir haben uns ein System erschaffen, dass uns das unergründliche vergessen lässt.
Ein System, dass uns selbst in den Vordergrund stellt, wir leben in dem Fehlglauben, wir könnten alles alleine schaffen.

Aber der Mensch ist vom Grunde her ein Gemeinschaftswesen, niemand kann alles alleine schaffen, alleine geht der Mensch zu Grunde, verkümmert zu etwas egoistischem, in seiner Seele schon totem.

Wenn ich mich umschaue, wenn ich mit offenen Augen durch die Welt gehe…. ich sehe so viel Ungerechtigkeit, so viel Gewalt, so viel Egoismus, Profitstreben, so viele bleiben dabei auf der Strecke.

Der Mensch ist so getrieben von Macht und Profit, dass er die Nächstenliebe vergisst. Wir sind immer noch so im Alttestamentarischen gefangen, dass wir glauben, dass der Erfolg dem Gerechten gehört, im Umkehrschluss nehmen wir den Erfolg als gerecht an. 2500 Jahre nach Buddha, 2400 Jahre nach Laozi, 2000 Jahre nach Jeshua, 500 Jahre nach der Reformation, 50 Jahre nach Martin Luther King, 25 Jahre nach Auflösung des Warschauer Pakts durch Michail Gorbatschow mit den damit verbundenen friedlichen Revolutionen ab 1989, gut 5 Jahre nach dem Arabischen Frühling, haben wir es immer noch nicht gelernt.

Durch Gewalt, Krieg, Ausbeutung, Egoismus entsteht nichts Gutes.

Durch Liebe, Gewaltlosigkeit, durch Kluge, den Frieden anstrebende Politik, durch Zurücknahme, durch Machtverzicht ist der Mensch weiter gekommen, haben wir unsere großen Fortschritte gemacht.

 

Ich sehe viele Menschen, die nicht mehr so weiter machen wollen, viele versuchen sich mitzuteilen. Viele die erkennen, dass wir nicht mehr warten dürfen.
Wie z.B. Neil Young, von dem ich mir ein paar Songzeilen geliehen habe:

Who’s gonna stand up and save the earth?            Wer steht auf und rettet die Erde?
Who’s gonna say that she’s had enough?                     Wer sagt, dass Sie genug hat?
Who’s gonna take on the big machine?         Wer startet die große Maschinerie?
Who’s gonna stand up and save the earth?              Wer steht auf und rettet die Welt?
This all starts with you and me              Das alles beginnt mit Dir und mir

Protect the wild, Tomorrow’s child           Schützt das natürliche, unsere Kinder von morgen
Protect the land from the greed of man              Schützt das Land vor der Gier des Menschen
Take down the dams, Stand up to oil     Baut die Staudämme zurück, kämpft gegen Öl an
Protect the plants, and renew the soil             Schützt die Pflanzen und erneuert den Boden

Neil Young benennt es hier in unglaublicher Genauigkeit, in treffenden Worten, auf dem Punkt, das Problem vor dem wir alle stehen.

Wer soll die Schöpfung, unsere Kinder von morgen schützen, wer soll die Maschinerie in Gang bringen, wer soll aufstehen und die Erde retten?

Das alles beginnt bei Dir und mir!

Wir können  nicht warten bis irgendein Held vorbei kommt und die Führung übernimmt und alles gut macht. Wir müssen das schon selber machen.
Wir alle müssen es schon selber machen, aber zusammen.
Für einen einzelnen ist es nicht möglich.

Ich bin überzeugter Christ, ich glaube an Gott und das Wirken Jesus. Ich glaube an die Lehre von Jesus, an seine Lehre von Liebe, Gleichheit und Gerechtigkeit.
Wir Mitglieder der Weltreligionen mit 2,6 Mrd. Christen, 1,8 Mrd. Moslems, 1 Mrd. Hindus, 400 Mio. Buddhisten, 300 Mio. Sonstige, darunter auch das Judentum[1] bilden mit 91,5%[2] der Weltbevölkerung die absolute Mehrheit.

Im Grunde setzen sich alle Religionen für das Gleiche ein,

Nächstenliebe, erhalten der Schöpfung, Gleichheit aller Menschen,

es gibt natürlich Unterschiede und auch differierende Gewichtungen. Ich möchte es aber gerne auf diese Zentralen Aspekte reduzieren.
Die Kirchen müssen den Menschen wieder eine Alternative zeigen, einen Sinn, wir müssen Stellung beziehen, uns empören, anprangern. Denn wir sind die Mehrheit, wir sind der 91,5%[1] der Weltbefölkerung.

Wir müssen gegen Weltkonzerne und Einzelinteressen vorgehen, die nur dem Profit dienen, die den Reichtum weniger auf Kosten vieler ermöglichen.
Wir müssen verhindern, dass Wasserrechte an Lebensmittelkonzerne vergeben werden und die Bevölkerung dann noch nicht einmal ihr tägliches Wasser erwerben kann.
Wir müssen verhindern, dass Menschen enteignet werden, weil Schürfrechte vergeben werden.
Wir müssen verhindern, dass die Bevölkerungen keinen Anteil an den Einnahmen durch die Ausbeutung Ihres Landes haben.
Wir müssen verhindern, dass der komplette fossile Brennstoff genutzt wird und wir damit die Erde in einen Zustand versetzen, wie es ihn Milliardenjahre nicht mehr gegeben hat.
Wir müssen verhindern, dass wir die Erde zerstören, um den Wohlstand weniger und den Reichtum noch weniger zu ermöglichen.

Es gibt nur eine gerechte Art des Herrschens und das ist das dienen[3].

Wer, wenn nicht wir könnten das alles erreichen.

Wir sind die Welt, wir sind Gottes geliebte Kinder, uns hat er mit dem Erhalt der Schöpfung beauftragt.

Wir Gerechten (nicht Selbstgerechten) müssen uns zusammentun und die Ungerechten gerecht machen. Evtl. müssen wir sie zwingen. Nicht mit Gewalt. Mit Demokratie.

Wir sind 91,5% der Weltbevölkerung, wer sollte uns aufhalten? Wir müssen nur zusammenarbeiten.

Wir Menschen müssen endlich erwachsen werden.

Gott gab uns den freien Willen nicht, damit wir die Welt zerstören, er gab ihn uns, damit wir aus freiem Willen zu ihm zurück kehren, damit  wir aus freiem Willen das richtige tun. Er zwingt uns nicht, er lässt uns die Wahl.

Gott gab uns Demokratie und Brüderlichkeit, lasst uns sie endlich nutzen.

Lasst uns zusammen tun, eine Partei gründen, uns auf der ganzen Welt vernetzen. Lasst uns die ungerechten mit gerechten Mitteln, mit kluger Politik der Nächstenliebe, erhalten der Schöpfung und Gleichheit aller Menschen demaskieren.

Ich habe diesen Blog erstellt um gleichgesinnte zu finden. Dies ist mein erster Schritt, ich bete dafür, dass noch viele Schritte erfolgen. Bete für eine bessere Welt.

Mehr dazu unter:https://www.day8.eu/

[1] http://www.bibelundermutigung.de/religionen_welt.htm
[2] http://de.statista.com/
[3] Hier weiß ich nicht mehr, von wem das Zitat ist, es war auf jeden Fall ein weiser Mensch!

Wer steht auf und rettet die Erde, Wer steht auf und rettet die Erde, Wer steht auf und rettet die Erde, Wer steht auf und rettet die Erde, Wer steht auf und rettet die Erde, Wer steht auf und rettet die Erde, Wer steht auf und rettet die Erde, Wer steht auf und rettet die Erde, 

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Juni 30th, 2016 by micha

Tag8 – Nächstenliebe, Erhalt der Schöpfung, Gleichheit aller Menschen

Tag8 bedeutet, dass die Schöpfung weitergehen soll, dass wir Menschen uns entwickeln können und müssen. Unser Vater gab uns die Kreativität und Schaffenskraft, damit wir die Welt verbessern, nicht vernichten. Wir gläubigen müssen uns endlich wieder an unseren Auftrag erinnern und ihn endlich annehmen und leben.
Vater schickte uns Jesus, aber auch Mohamed, um es zum besseren zu wenden.
Aber wir ignorieren wieder ihre leeren. In den 2000 Jahren seit Jesus, wie auch in den tausenden Jahren zuvor.

95% aller Menschen glauben an eine höhere Macht. Und diese Macht ist gut, ist unser Vater. 95% der Menschen müssen endlich anfangen, ihren Egoismus abzulegen und Verantwortung übernehmen.

Verantwortung für uns selbst, unsere Nächsten, für alle Menschen, für die ganze Schöpfung.

Wie gesagt, ich bin ganz am Anfang. Ich spüre jedoch die starke Sendung, jetzt mein Leben zu ändern und etwas zu unternehmen. Dafür suche ich Wettstreiter.

Vielleicht Sie?

Mehr dazu unter:https://www.day8.eu/

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Juni 17th, 2016 by micha

Der achte Tag!

 

„Am siebten Tag hatte Gott sein Werk vollendet und ruhte von aller seiner Arbeit aus.“[1]

Doch dann sah er, dass doch alles nicht so gut war wie er gedacht hatte. Die Menschen, die er nach seinem Bilde geschaffen hatte, denen er den freien Willen gegeben hatte, trafen die falschen Entscheidungen.
Sie töteten einander, führten Krieg, waren egoistisch, nutzten einander aus, erhöhten sich über andere und hatten ihren Vater und Ihren Auftrag vergessen, denn er hatte die Schöpfung unter ihre Fürsorge gestellt.

Also schickte er Ihnen am 8. Tag viele, die in seinem Namen sprachen. Um ihnen zu berichten, dass sie auf dem falschen Weg sind.

Auf einige wurde gehört, auf viele nicht, viele wurden verspottet und geschlagen, getötet für ihre Botschaft.

Dann schickte er Ihnen einen, der ganz wichtig war, der die Missverständnisse und den Fehlglauben, der über die Zeit geschehen war, richtigstellen sollte. Der ihnen zeigen sollte, wie sie wieder zum Vater zurück finden. Und er tat es.

Dann schickte er noch einen, der ebenso wichtig war. Und der sollte es noch einmal in anderen Worten sagen. Und er tat es.

 

Aber wir hören nicht auf sie bis heute.
Wir töteten einander, führen Krieg, sind egoistisch, nutzten einander aus, erhöhen uns über andere und haben unseren Vater und unseren Auftrag vergessen.

Der 8. Tag ist noch nicht vorüber, wir haben ihn noch nicht erfüllt.

Lasst uns daran arbeiten, damit er wieder sagen kann: Und es war gut.

 

Mehr dazu unter:https://www.day8.eu/

[1] Gute Nachricht Bibel

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Juni 11th, 2016 by micha
„Seid Vorübergehende.“ Dieser Ausspruch Jesu im Thomas Evangelium zeigt uns in nur zwei Worten den Weg.
Er fasst die moderne Verhaltenstherapie, die Psychologie sowie die spirituellen Lehren treffend zusammen. Lass los, was du nicht bist, dann erkennst du, was du bist.[1] Das ist der Weg zu unserer persönlichen, sowie auch zu unserer spirituellen Identität.

Lass los; was Du gelernt hast, erkenne und beseitige das Ego und den Moralismus. Lebe Dein Leben in vollem Bewusstsein. In vollem Bewusstsein Deiner selbst. Erkenne alles unbewusste, alles was Dich gefangen hält, nutze es.
Erkenne Deine Situation, Deine Gedanken, Deine Wahrnehmungen und die Gefühle, die sie auslösen. Bewerte Deine Erinnerungen, Meinungen, Dein Wissen und Deinen Körper. Akzeptiere und verstehe Deine Anlagen, Deine Talente und Schwächen.

Ich möchte ich Euch zeigen, wie man Kontakt mit sich, seiner Seele, mit dem Heiligen Geist, mit dem Göttlichen in uns aufnehmen kann.

Dies setzt Selbsterkenntnis, Glaube und Willen voraus. Du benötigst Liebe und selbstverständliche Anteilnahme, Mitgefühl und noch einmal Willen. Du musst am Ball bleiben und Dich nicht beirren lassen.
Auf diesem Weg, Deinem Weg zum Licht, verspreche ich Dir Erkenntnis, die Dein ganzes Leben verändern wird. Erkenntnis kann die Welt verändern.

Erkenntnis, ist es nicht das, wonach wir Menschen trachten, schon immer trachteten, unsere ganzen Leben lang, seit Generationen und Generationen, seit Jahrhunderten, Jahrtausenden, von Anfang an? Erkenntnis, die wir Menschen schon haben, schon seit Jahrtausenden, eigentlich schon von Anfang an. Die Erkenntnis liegt bereit, wir müssen nur inne halten, uns ihr hingeben. Wir müssen sie nur ergreifen und sie annehmen, aber ich sage Euch es ist nicht einfach.
Die großen Glaubenslehrer haben sie uns den Weg schon vor Jahrtausenden aufgezeigt. Sie haben in Gleichnissen geredet, weil diese Bildsprache einen direkteren Zugang zu unserem Herz ermöglicht. Eine direkte Erkenntnis durch fühlen, Verstehen durch fühlen in unseren Herzen.

Es ist nicht einfach zu verstehen, wer oder was wir sind, in welchem Zusammenhang wir und alles zueinander steht, was unser Ziel ist. Es ist ein Weg voller Schmerzen. Schmerzen und Selbstaufgabe.

Ja Selbstaufgabe, weil wir das, was wir bis dahin waren hinter uns lassen und unser wahres Selbst erkennen und annehmen müssen. Es ist nicht einfach zu erkennen, dass wir uns das ganze bisherige Leben etwas vor gemacht haben, falschen Zielen gefolgt sind und das wesentliche verloren haben.

Aber wir sind nicht alleine, wir befinden uns in Gesellschaft; mit fast der kompletten Menschheit. Die wenigen Erleuchteten in der Geschichte und besonders im Jetzt müssen wir suchen. Wir alle verhindern, dass sie sich entfalten können, wir und die Gesellschaft, so krank wie sie ist. So krank, wie wir sind. Wir alle sind auf der Suche nach dem besonderen. Uns wird vermittelt, dass wir etwas Besonderes sind, wir wollen etwas besonderes sein, Besonderes erleben. Wir spüren die leere in uns und wollen sie füllen.

Wir ständig suchenden, auf der Suche nach dem Sinn, nach Erfüllung, nach Glück.

Wir haben eine Gesellschaft geschaffen, die genau dem entgegenwirkt. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die uns sagt, Du kannst alles schaffen, wenn Du nur willst. Wir setzen uns über andere und finden das ganz normal, wir leben im ständigen Wettbewerb miteinander. Wir sind eine Gesellschaft, die auf Egoismus basiert. Wir haben den Egoismus zu unserer Staatsform erkoren. Und doch ist es genau das was uns stört, weil wir im Egoismus nie Erfüllung finden werden. Eventuell kurzfristig, aber wenn unsere Bedürfnisse gestillt und unser Status für uns normal geworden ist, wollen wir mehr, mehr, immer mehr. Es endet nie.

Wir Menschen sind soziale Wesen. So sind wir gemacht. Wir sind so gemacht, dass uns unsere Nächsten am Herzen liegen, nicht nur der enge Kreis, sondern alle und alles. Das ist unsere Natur.

Wir sind geschaffen, um zu erhalten, nicht um zu zerstören, um zu schaffen, nicht zu verhindern, Leben bejahen, nicht verneinen. Wir sind geschaffen für Nächstenliebe, Erhalt der Schöpfung, für die Gleichheit aller Menschen.

Was fehlt uns also?

Uns fehlt Gerechtigkeit. Uns fehlt Gerechtigkeit und Verbundenheit, Liebe und Einsicht. Glaube, Liebe, Hoffnung. Uns fehlt Selbsterkenntnis, das Verständnis für Zusammenhängen, uns fehlt die Erkenntnis von Gut und Böse. Wir setzen immer noch Erfolg mit Rechtschaffenheit gleich, sogar, wenn der Erfolg nur darauf beruht, dass andere ausgenutzt werden. Wir alle müssen uns ändern. Wie oben erwähnt können die wenigen, die es schon verstanden haben nichts ausrichten, wenn sie alleine stehen. Nur wir alle zusammen können die Gerechtigkeit schaffen, die wir alle so dringend benötigen.
Stellt es Euch einmal vor………..
Wie weit wären wir, wenn wir vor 2000 Jahren die Lehren angenommen hätten, wenn wir in Liebe zusammen, einer für den anderen einstehen würde. Wenn jeder in seinen Möglichkeiten daran arbeiten würde. Wenn wir den Egoismus besiegt hätten, wenn unsere Idole nicht Krieger und Manager wären sondern Frieden und Nächstenliebe wären. Wenn wir die Schöpfung bewahren und auf die Natur achten würden.

Wir haben, im Besonderen in den letzten Jahrhunderten seit der Industrialisierung, eine Welt geschaffen, die auf Zerstörung und  brutale Ausnutzung der Ressourcen fußt, auf Ausnutzung von menschlichen und natürlichen Ressourcen. Wir denken, das sei der einzige Weg, uns dieses Leben zu ermöglichen. Aber dem ist nicht so. Wir müssen endlich umkehren, müssen Verantwortung übernehmen für uns, unser Familien, unsere Kinder (und nicht nur der nächsten Generation), für unsere Nächsten,  die Stadt, das Land, den Kontinent, die Welt, für Freund und auch Feind für die gesamte Schöpfung. Wir müssen uns auf den Weg begeben, den Weg endlich Erwachsen zu werden, jeder einzelne, die ganze Menschheit.

Der erste Schritt auf dem Weg ist die Selbsterkenntnis, wir müssen erkennen, wer und was wir sind. Das ist für sich schon eine Mammutaufgabe, die die meisten in Ihrem ganzen Leben nicht erreichen oder überhaupt begreifen.

Aber das muss sich ändern.

Wir haben heute so viele Möglichkeiten. Möglichkeiten uns zu Vernetzen, Erfahrungen und Wissen auszutauschen. Traurig, dass es dabei meist nur um belangloses Zeug geht, mit dem wir das Internet verseuchen.

Ich bin aber optimistisch, dass wir uns ändern, dass wir uns wieder interessieren.

[1] Vgl. „Das Thomas-Evangelium“ von Ralph Skuban

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Juni 11th, 2016 by micha
…. fielen auf guten Boden und brachten Frucht.

Dieser kleine Ausschnitt aus dem Gleichnis von der Aussaat (Gute Nachricht Übersetzung) gibt für mich treffend wieder, wie es sich heute eben nicht verhält.

Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die uns sagt, Du kannst alles schaffen, wenn Du nur willst. Wir setzen uns über andere und finden das ganz normal, wir leben im ständigen Wettbewerb miteinander. Wir sind eine Gesellschaft, die auf Egoismus basiert. Wir haben den Egoismus zu unserer Staatsform erkoren. Und doch ist es genau das was uns stört, weil wir im Egoismus nie Erfüllung finden werden. Eventuell kurzfristig, aber wenn unsere Bedürfnisse gestillt und unser Status für uns normal geworden ist, wollen wir mehr, mehr, immer mehr. Es endet nie.

Wir Menschen sind soziale Wesen.

So sind wir gemacht. Wir sind so gemacht, dass uns unsere Nächsten am Herzen liegen, nicht nur der enge Kreis, sondern alle und alles. Das ist unsere Natur. Wir sind geschaffen, um zu erhalten, nicht um zu zerstören, um zu schaffen, nicht zu verhindern, Leben bejahen, nicht verneinen. Wir sind geschaffen für Nächstenliebe, Erhalt der Schöpfung, für die Gleichheit aller Menschen. Was fehlt uns also?

Uns fehlt Gerechtigkeit. Uns fehlt Gerechtigkeit und Verbundenheit, Liebe und Einsicht. Glaube, Liebe, Hoffnung. Uns fehlt Selbsterkenntnis, das Verständnis für Zusammenhängen, uns fehlt die Erkenntnis von Gut und Böse. Wir setzen immer noch Erfolg mit Rechtschaffenheit gleich, sogar, wenn der Erfolg nur darauf beruht, dass andere ausgenutzt werden. Wir alle müssen uns ändern. Wie oben erwähnt können die wenigen, die es schon verstanden haben nichts ausrichten, wenn sie alleine stehen. Nur wir alle zusammen können die Gerechtigkeit schaffen, die wir alle so dringend benötigen.
Stellt es Euch einmal vor………..
Wie weit wären wir, wenn wir vor 2000 Jahren die Lehren angenommen hätten, wenn wir in Liebe zusammen, einer für den anderen einstehen würde. Wenn jeder in seinen Möglichkeiten daran arbeiten würde. Wenn wir den Egoismus besiegt hätten, wenn unsere Idole nicht Krieger und Manager wären sondern Frieden und Nächstenliebe wären. Wenn wir die Schöpfung bewahren und auf die Natur achten würden.

Wir haben, im Besonderen in den letzten Jahrhunderten seit der Industrialisierung, eine Welt geschaffen, die auf Zerstörung und  brutale Ausnutzung der Ressourcen fußt, auf Ausnutzung von menschlichen und natürlichen Ressourcen. Wir denken, das sei der einzige Weg, uns dieses Leben zu ermöglichen. Aber dem ist nicht so. Wir müssen endlich umkehren, müssen Verantwortung übernehmen für uns, unser Familien, unsere Kinder (und nicht nur der nächsten Generation), für unsere Nächsten,  die Stadt, das Land, den Kontinent, die Welt, für Freund und auch Feind für die gesamte Schöpfung. Wir müssen uns auf den Weg begeben, den Weg endlich Erwachsen zu werden, jeder einzelne, die ganze Menschheit.

Wenn wir das nicht schaffen, wird die Saat niemals aufgehen.

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Früchte aus meinem Garten

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