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September 8th, 2016 by micha

Bestandsaufnahme der gesellschaftlichen und politischen Situation.

Wir haben, in den letzten Jahrhunderten, im Besonderen  seit der Industrialisierung, eine Welt geschaffen, die auf Zerstörung und  brutale Ausnutzung der Ressourcen fußt, auf Ausnutzung von natürlichen und menschlichen Ressourcen. Die Gesellschaften sind der Überzeugung, dass sei der einzige Weg, uns unser Leben zu ermöglichen.
Die Feudalherrschaften der letzten Jahrtausende wurden abgelöst durch die Herrschaft des Geldes. Die Vorherschaft der adligen, die sie durch Geburtsrecht oder Gewalt erlangten, ist der Vorherrschaft weniger gewichen, die ebenso durch Geburtsrecht oder Gewalt zu großen finanziellen Mitteln gelangen und so eine ähnliche Macht ausüben wie die adligen und prädestinierten zuvor.

Diese „neue“ Kapitalelite

setzt ihre Macht sogar noch umfassender ein, da sie ihren Einfluss global ausüben und somit über Ländergrenzen hinweg und sogar über Länder herrschen.
Dieses Vorgehen wird von den Regierungen der Welt und deren Behörden nicht verhindern, vielmehr unterstützen sie dieses System des über alles herrschenden Kapitalismus mangels Idee und Alternative. Es existiert einfach kein ernst zu nehmendes Gegengewicht zum zügellosen Kapitalismus.

Politiker

Die heutigen Politiker sind so weit von Gerechtigkeit und den Interessen ihrer Wähler entfernt, dass sie sich eine andere Welt gar nicht mehr vorstellen können. Dafür werden die Annahmen, auf denen unser Wirtschafts- und Wertesystem beruht als unumstößlich und alternativlos erklärt. Sie sind so sehr mit Klientelpolitik beschäftigt, mit dem klein-klein der verschiedenen Interessengruppen, mit den Ansprüchen der Mächtigen, dass sie vollkommen die Übersicht verloren haben. Der Blick für das Ganze, für das Gute, ist abhanden gekommen.
Die ganze Wirtschaft und unser ganzes ökonomisches System beruht nur auf Glauben, auf dem Festhalten an den geübten, gewohnten und bekannten Prozessen.

Und unsere neuen Pharisäer und Schriftgelehrten sitzen in den Parlamenten, Anwaltskanzleien, Wirtschaftsforschungs­instituten, in den TV-Sendern, Zeitungen und Verlagen, sie erzählen uns, dass die Wirtschaft, die Welt nur so funktionieren kann, wie sie jetzt ist. Sie berichten von Zwängen und Zusammenhängen, die nicht beeinflussbar sind. Eine Infragestellung des Status quo gibt es nicht. Politische, gesellschaftliche, sowie Marktzwänge werden als Sachzwänge dargestellt, wodurch angeblich gegensätzliche Interessen[i] nicht möglich sein können. Sie sagen uns, dass alles genau so sein muss und anders nicht möglich  ist. Der sang- und klanglose Niedergang des Sozialismus seit den 80er Jahren des letzen Jahrhunderts bestätigt und unterstreicht dies in ihren Augen.

Unsere Führer

Sie ignorieren und akzeptieren die Ungerechtigkeiten in der Welt, bzw. sie nehmen sie für unser höherwertigeres Wertesystem in Kauf. Aber darüber hinaus interessieren sie nie­manden und ohne Interesse und Berichterstattung findet die Ungerechtigkeit gesellschaftlich nicht statt.
Und Ungerechtigkeiten sind reichlich vorhanden in unserer aktuellen Welt,  Erkenntnis jedoch nicht. Erkenntnis, dass es bei allen Konflikten in der Welt nicht um einen Kampf der  Kulturen geht. Den gibt es nicht. Es geht auch nicht um einen Kampf um Glaubensrichtungen und Religionen, vielmehr führen wir einen Kampf um die Fleischtöpfe.

Die großen Bruchlinien verlaufen nicht zwischen Staaten, Religionen oder Ideologien, sondern dort, wo es um die Verteilung von Macht und Ressourcen geht, dort, wo es um Armut oder Wohlstand geht. Die privilegierten westlichen Gesellschaften nehmen diesen Kampf kaum wahr. Die Bevölkerungen sind, ebenso wie die Regierungen so sehr am Erhalt ihres Standard interessiert, drehen sich so sehr um sich selbst, dass sie die wirkliche Welt um sich herum nicht mehr wahrnehmen können.

Sie werden von dem Menschengemachten Idealismus und Moralismus durchs Leben getrieben. Sie leben die Rollen, in denen sie sich gerne sehen oder, was sie annehmen, was andere von ihnen erwarten. Aber sie leben nicht sich selbst, sie leben etwas ganz anderes. Wie können sie die Schranken, die sie an der wahren Selbstverwirklichung hindern, niederreißen?[ii]

 

Der Ausweg aus der Starre

„Seid Vorübergehende.“ Dieser Ausspruch Jesu im Thomas Evangelium zeigt uns in nur zwei Worten den Weg. Er fasst die moderne Verhaltenstherapie, die Psychologie sowie die spirituellen Lehren treffend zusammen. Lass los, was du nicht bist, dann erkennst du, was du bist.[iii] Das ist der Weg zu unserer persönlichen, sowie auch zu unserer spirituellen Identität. Lass los; was Du gelernt hast, erkenne und beseitige das Ego und den Moralismus. Lebe Dein Leben in vollem Bewusstsein. In vollem Bewusstsein Deiner selbst. Erkenne alles unbewusste, alles was Dich gefangen hält, nutze es.
Erkenne Deine Situation, Deine Gedanken, Deine Wahrnehmungen und die Gefühle, die sie auslösen. Bewerte Deine Erinnerungen, Meinungen, Dein Wissen und Deinen Körper. Akzeptiere und verstehe Deine Anlagen, Deine Talente und Schwächen.

Erkenntnis

Erkenntnis, ist es nicht das, wonach wir Menschen trachten, schon immer trachteten, unsere ganzen Leben lang, seit Generationen und Generationen, seit Jahrhunderten, Jahrtausenden, von Anfang an?
Erkenntnis, die wir Menschen schon haben, schon seit Jahrtausenden, eigentlich schon von Anfang an. Die Erkenntnis liegt bereit, wir müssen nur inne halten, uns ihr hingeben. Wir müssen sie nur ergreifen und sie annehmen, aber es ist nicht einfach. Die großen Glaubenslehrer haben uns den Weg schon vor Jahrtausenden aufgezeigt. Sie haben in Gleichnissen geredet, weil diese Bildsprache einen direkteren Zugang zu unserem Herz ermöglicht. Eine direkte Erkenntnis durch fühlen, Verstehen durch fühlen in unseren Herzen.

Es ist nicht einfach zu verstehen, wer oder was wir sind, in welchem Zusammenhang wir und alles zueinander steht, was unser Ziel ist. Es ist ein Weg voller Schmerzen. Schmerzen und Selbstaufgabe. Ja Selbstaufgabe, weil wir das, was wir bis dahin waren hinter uns lassen und unser wahres Selbst erkennen und annehmen müssen. Es ist nicht einfach zu erkennen, dass wir uns das ganze bisherige Leben etwas vor gemacht haben, falschen Zielen gefolgt sind und das wesentliche verloren haben.
Aber wir sind nicht alleine, wir befinden uns in Gesellschaft; mit fast der kompletten Menschheit. Die wenigen Erleuchteten in der Geschichte und besonders im Jetzt müssen wir suchen. Wir alle verhindern, dass sie sich entfalten können, wir und die Gesellschaft, so krank wie sie ist.
So krank, wie wir sind.

 

Auf der Suche

Wir alle sind auf der Suche nach dem besonderen. Uns wird vermittelt, dass wir etwas Besonderes sind, wir wollen etwas besonderes sein, besonderes erleben. Wir spüren diese Leere in uns und wollen sie füllen. Wir ständig suchenden, auf der Suche nach dem Sinn, nach Erfüllung, nach Glück.
Wir haben eine Gesellschaft geschaffen, die genau dem entgegenwirkt. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die uns sagt, Du kannst alles schaffen, wenn Du nur willst. Wir setzen uns über andere und finden das ganz normal, wir leben im ständigen Wettbewerb miteinander. Wir sind eine Gesellschaft, die auf Egoismus basiert. Wir haben den Egoismus zu unserer Staatsform erkoren. Und doch ist es genau das was uns stört, weil wir im Egoismus nie Erfüllung finden werden. Eventuell kurzfristig, aber wenn unsere Bedürfnisse gestillt und unser Status für uns normal geworden ist, wollen wir mehr, mehr, immer mehr. Es endet nie.

Wir Menschen sind soziale Wesen. So sind wir gemacht. Wir sind so gemacht, dass uns unsere Nächsten am Herzen liegen, nicht nur der enge Kreis, sondern alle und alles. Das ist unsere Natur. Wir sind geschaffen, um zu erhalten, nicht um zu zerstören, um zu schaffen, nicht zu verhindern, Leben bejahen, nicht verneinen. Wir sind geschaffen für Nächstenliebe, Erhalt der Schöpfung, für die Gleichheit aller Menschen. Was fehlt uns also?

 

Uns fehlt Gerechtigkeit.

Uns fehlt Gerechtigkeit und Verbundenheit, Liebe und Einsicht. Glaube, Liebe, Hoffnung. Uns fehlt Selbsterkenntnis, das Verständnis für Zusammenhängen, uns fehlt die Erkenntnis von Gut und Böse. Wir setzen immer noch Erfolg mit Rechtschaffenheit gleich, sogar, wenn der Erfolg nur darauf beruht, dass andere ausgenutzt werden. Wir alle müssen uns ändern. Wie oben erwähnt können die wenigen, die es schon verstanden haben nichts ausrichten, wenn sie alleine stehen. Nur wir alle zusammen können die Gerechtigkeit schaffen, die wir alle so dringend benötigen.

 

Stellt es Euch einmal vor………..

Wie weit wären wir, wenn wir vor 2000 Jahren die Lehren angenommen hätten, wenn wir in Liebe zusammen, einer für den anderen einstehen würde. Wenn jeder in seinen Möglichkeiten daran arbeiten würde. Wenn wir den Egoismus besiegt hätten, wenn unsere Idole nicht Krieger und Manager wären sondern Frieden und Nächstenliebe . Wenn wir die Schöpfung bewahren und auf die Natur achten würden.
Wenn wir den richtigen der zwei Wege suchen würden, den Weg des Weg des Lebens, der in der der Lehre der 12 Apostel wie folgt und sehr bekannt beschrieben wird:
„Erstens sollst Du Gottlieben, der dich geschaffen hat, zweitens Deinen nächsten wie dich selbst“[iv]

 

Umkehr

Wir müssen endlich umkehren, müssen Verantwortung übernehmen für uns, unser Familien, unsere Kinder (und nicht nur der nächsten Generation), für unsere Nächsten,  die Stadt, das Land, den Kontinent, die Welt, für Freund und auch Feind für die gesamte Schöpfung. Wir müssen uns auf den Weg begeben, den Weg endlich Erwachsen zu werden, jeder einzelne, die ganze Menschheit.

Der erste Schritt auf dem Weg ist die Selbsterkenntnis, wir müssen erkennen, wer und was wir sind. Das ist für sich schon eine Mammutaufgabe, die die meisten in Ihrem ganzen Leben nicht erreichen oder überhaupt begreifen.
Aber das muss sich ändern.

Wir haben heute so viele Möglichkeiten. Möglichkeiten uns zu Vernetzen, Erfahrungen und Wissen auszutauschen. Traurig, dass es dabei meist nur um belangloses Zeug geht, mit dem wir das Internet verseuchen.

 

Ich bin aber optimistisch, dass wir uns ändern, dass wir uns wieder interessieren.

„Wer diese Rede nicht versteht, der bekümmere sein Herz nicht damit. Denn solange der Mensch dieser Wahrheit nicht gewachsen ist, so lange wird er diese Rede nicht verstehen, denn es ist eine Wahrheit, die nicht ausgedacht ist, sondern unmittelbar gekommen aus dem Herzen Gottes.“[v]
Dieses Zitat soll nicht frustrieren oder abschrecken, vielmehr soll es jetzt schon die Tragweite dessen aufzeigen, was passieren soll. Es geht darum, dass eine vollkommen falsche Sicht herrscht.  Wir kümmern uns um unser Leben, unseren Körper, um das Materielle, um das Menschenwerk und lassen unsere Seele vollkommen unbeachtet, wir kümmern uns nicht um sie. Spiritualität spielt in der heutigen Zeit für die meisten keine Rolle.

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[i] Vgl. Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider S.46

[ii] Vgl. Michael Lüders: Wer den Wind sät. Was westliche Politik anrichtet  / vgl.  Ingo Schulze: Unsere schönen neuen Kleider   /  siehe auch dazu: www.waytolight.eu

[iii] Vgl. „Das Thomas-Evangelium“ von Ralph Skuban

[iv] Die Didache – Apostellehre – Die Lehre des Herrn durch die zwölf Apostel für die Heiden- entstanden voraussichtlich im 1. Jahrhundert –frühchristliche Schrift, lange Bestandteil des christlichen Kanon – Es ist die wohl früheste Kirchenordnung der Christenheit

[v] „Predigten, Traktate, Sprüche: Vollständige Ausgabe“ von Meister Eckhart

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Juni 26th, 2016 by micha

Hallo zusamen,

 

ich habe der Satzung einen neuen Paragraph hinzugefügt.

Bei Interesse mitzumachen bitte ich um Diskussion!

Mehr dazu unter:https://www.day8.eu/

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§4 Unumstößliche Klausel

 

Folgende und grundsätzliche Inhalte bilden die Grundlage der zukünftigen  Inhalte und Parteiprogramme.
Die nachfolgenden Inhalte können nur über die qualifizierte Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder der Partei geändert werden.

Hiermit ist ausdrücklich die Mehrheit aller Mitglieder gemeint. Es ist nicht zulässig, Stimmrechte auf Vertreter oder in einem anderen Sinn zu übertragen. Es gilt die geheime Wahl. Hierbei ist nur die schriftliche Stimmabgabe über Stimmzettel zulässig. Bei einer Mitgliederzahl über 1000 Mitglieder ist Briefwahl zulässig.

 

(1) Die Partei richtet sich an gläubige Menschen, die an Gott oder eine höhere Macht glauben, der alle Menschen und die ganze Welt friedlich miteinander verbindet.
Es besteht Einvernehmen, dass die verschiedenen Glaubensrichtungen und Religionen gleichberechtigt nebeneinander Bestand haben und zur Mitarbeit eingeladen sind, wobei wir in der Zusammenarbeit der Religionen auf Vertrauen und Vertrautheit, nicht auf Abgrenzung oder Konkurrenz setzen.
Kern des Glaubensbezugs ist immer der freundliche, liebende, friedliche und vergebende Gott. Gott ist kein Gott über die Herrscharen, sondern ein Friedensstifter.

Daher ist die Bewahrung der Schöpfung zusammen mit dem Bemühen um Frieden und Gerechtigkeit Grundlage unserer Politik. Wir vertrauen auf Gott, wir richten nicht, wir verurteilen nicht.
(2) Wir vertreten ein dynamisches Gottesbild. Nicht Gott, aber die Vorstellung von Gott hat und wird sich immer weiter entwickeln. Wir haben heute die Möglichkeit frühere Epochen und Sichtweisen neu zu bewerten. Bestehende Glaubensgewissheiten werden nicht einfach übernommen, sondern im Kontext der heutigen Zeit betrachtet.

 

(3) Tag8 betreibt eine Politik für alle Menschen. Nationale Interessen sind natürlich wichtig, sollten aber nicht an erster Stelle stehen. Nationaler, wie persönlicher Egoismus, Macht- und Geldgier sind Auslöser für die Ungerechtigkeit, für Ausnutzung und Hunger auf der Welt.

Unsere Politik ist immer das Herstellen von Gerechtigkeit und Frieden auf der Welt ausgerichtet. Dafür wird eine nachhaltige und langfristige Politik des Erhalts durch Wandel durchgeführt.
(4) Eine weitere Grundsatz von Tag8 ist, dass jeder Mensch vor Gott bzw. der höheren Macht gleich ist, egal, ob gläubig oder nicht. Grundlage ist immer der Gedanke, dass jeder Mensch Anteil an Gott hat, dass jeder Mensch von Gott oder der höheren Macht gekommen und auch wieder dorthin zurückkehrt.
Unser Auftrag im hier ist zu wachsen, zu reifen, uns zu öffnen, zu suchen, zu vertrauen und zu lieben, und das mit Herz und Verstand.

Wir sind Gottes geliebte Kinder, von ihm beauftragt seinen Willen, gutes und gerechtes zu tun. Und das in Gemeinschaft.
In Gemeinschaft kann sich der an uns gerichtete Satz Jesu “Wer im Glauben mit mir verbunden bleibt, wird die gleichen Taten vollbringen, die ich tue, und der wird noch größere vollbringen“[1] bewahrheiten. Und gemeinschaftlich werden wir noch viel mehr schaffen. Wir werden die Welt ändern. Es ist Zeit!
(5) Tag8 setzt auf das Gleichgewicht der Geschlechter. Mann und Frau sind als Team geschaffen und ergänzen sich gegenseitig.

 

(6) Regulativ setzt die Partei auf mehr Staat, nicht auf weniger.
(6a) Die Finanzmärkte mit ihren unkontrollierten Geldflüssen, die nichts schaffen, sondern nur der Kapitalmaximierung einzelner dienen, müssen kontrolliert werden.
Kapital muss zukünftig ebenso hoch wie Arbeit versteuert werden.
Geld an sich soll als Zahlungsmittel dem Menschen dienen, nicht der Mensch dem Geld.
Eigentum ist die Frucht der Arbeit. Eigentum, das nicht in Arbeit seinen Ursprung hat soll ebenso wie Arbeit versteuert werden.
(6b) Kinder-, Kranken- und Altenpflege und Betreuung obliegt dem Staat. Wir setzen auf ein generationsübergreifendes Sozialsystem. Jeder soll unentgeltlich abgesichert sein. Wobei darauf zu achten ist, dass jeder seinen Teil beiträgt. Die älteren, berenteten Mitbürger können und sollen Aufgaben im Gemeinwesen übernehmen, etwa Kinderbetreuung oder beratende Tätigkeiten. Alternde Menschen können so bis ins hohe Alter gefordert und gefördert bleiben, alle haben einen Nutzen davon.
(6c) Erhalt der Schöpfung umfasst natürlich auch den Erhalt menschlichen Lebens.
2016 starben 3500 Menschen in Deutschland im Straßenverkehr. Wir setzen uns für neue, sicherere und energiesparende Verkehrsmittel ein. Auch hier wollen wir mehr staatliche Reglementierung, PS Schleudern als Statussymbol ablösen.
15.000 Mitmenschen sterben jedes Jahr an Alkohol, über 1000 an anderen Drogen und 110.000 an Nikotin. Das muss verhindert werden. Wir setzen auf den ganzheitlichen Ansatz durch Aufklärung, Beratung und Therapie. Für uns eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

 

(6d) Wir wollen jegliche Rüstungsproduktion in Deutschland unterbinden.
(6e) Wir stehen für ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden Erdenbürger.
(7) Die Menschen haben den Auftrag erhalten, die Schöpfung in seinem Namen zu bewahren, sie zu hegen, zu pflegen und an ihr im guten Sinne weiterzuarbeiten.

Als guter Gott hatte er uns auch eine gute Schöpfung übergeben, diese Schöpfung beinhaltete auch ein gutes Klima für uns.
Wir sind einig, dass der Mensch mit seinen Eingriffen in Natur und Schöpfung für die Veränderung des Klimas verantwortlich ist. Somit sehen wir uns in unseren Handlungen auch verantwortlich dafür, dass Menschen wegen Klimaveränderungen in Not und auf der Flucht sind.

Wir sehen es für den Menschen, für die Menschheit als existenziell an, den Eingriff in das Klima zu verhindern.
Wir wollen für unsere Nachkommen ein gutes Erbe hinterlassen, um auch ihnen, wie uns, ein gutes Leben zu ermöglichen.
Deshalb wollen wir jeglichen Einsatz von fossilen und anderen Klimaschädlichen Stoffen zur Energieerzeugung verhindern. Tag8 setzt ausnahmslos auf regenerative Energien.

 

(8) Tag8 steht dafür, niemanden zurück zu lassen. Neben der freien Kranken- und Sozialversorgung ist neben der positiven Entwicklung in der Welt auch die positive Entwicklung jedes einzelnen wichtig. Denn ebenso wie in weltpolitischer Sicht, ist es auch für jeden einzelnen wichtig, sich zu verändern, den Blickwinkel zu wechseln um zu wachsen.
Die Partei will ein Netzwerk von ausgebildeten Begleitern schaffen, die für die Bürger als Ansprechpartner in allen Lebenslagen beratend zur Verfügung stehen.
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[1] Joh. 14,12 (Einheitsübersetzung + Gute Nachricht Übersetzung)

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Juni 11th, 2016 by micha
…. fielen auf guten Boden und brachten Frucht.

Dieser kleine Ausschnitt aus dem Gleichnis von der Aussaat (Gute Nachricht Übersetzung) gibt für mich treffend wieder, wie es sich heute eben nicht verhält.

Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die uns sagt, Du kannst alles schaffen, wenn Du nur willst. Wir setzen uns über andere und finden das ganz normal, wir leben im ständigen Wettbewerb miteinander. Wir sind eine Gesellschaft, die auf Egoismus basiert. Wir haben den Egoismus zu unserer Staatsform erkoren. Und doch ist es genau das was uns stört, weil wir im Egoismus nie Erfüllung finden werden. Eventuell kurzfristig, aber wenn unsere Bedürfnisse gestillt und unser Status für uns normal geworden ist, wollen wir mehr, mehr, immer mehr. Es endet nie.

Wir Menschen sind soziale Wesen.

So sind wir gemacht. Wir sind so gemacht, dass uns unsere Nächsten am Herzen liegen, nicht nur der enge Kreis, sondern alle und alles. Das ist unsere Natur. Wir sind geschaffen, um zu erhalten, nicht um zu zerstören, um zu schaffen, nicht zu verhindern, Leben bejahen, nicht verneinen. Wir sind geschaffen für Nächstenliebe, Erhalt der Schöpfung, für die Gleichheit aller Menschen. Was fehlt uns also?

Uns fehlt Gerechtigkeit. Uns fehlt Gerechtigkeit und Verbundenheit, Liebe und Einsicht. Glaube, Liebe, Hoffnung. Uns fehlt Selbsterkenntnis, das Verständnis für Zusammenhängen, uns fehlt die Erkenntnis von Gut und Böse. Wir setzen immer noch Erfolg mit Rechtschaffenheit gleich, sogar, wenn der Erfolg nur darauf beruht, dass andere ausgenutzt werden. Wir alle müssen uns ändern. Wie oben erwähnt können die wenigen, die es schon verstanden haben nichts ausrichten, wenn sie alleine stehen. Nur wir alle zusammen können die Gerechtigkeit schaffen, die wir alle so dringend benötigen.
Stellt es Euch einmal vor………..
Wie weit wären wir, wenn wir vor 2000 Jahren die Lehren angenommen hätten, wenn wir in Liebe zusammen, einer für den anderen einstehen würde. Wenn jeder in seinen Möglichkeiten daran arbeiten würde. Wenn wir den Egoismus besiegt hätten, wenn unsere Idole nicht Krieger und Manager wären sondern Frieden und Nächstenliebe wären. Wenn wir die Schöpfung bewahren und auf die Natur achten würden.

Wir haben, im Besonderen in den letzten Jahrhunderten seit der Industrialisierung, eine Welt geschaffen, die auf Zerstörung und  brutale Ausnutzung der Ressourcen fußt, auf Ausnutzung von menschlichen und natürlichen Ressourcen. Wir denken, das sei der einzige Weg, uns dieses Leben zu ermöglichen. Aber dem ist nicht so. Wir müssen endlich umkehren, müssen Verantwortung übernehmen für uns, unser Familien, unsere Kinder (und nicht nur der nächsten Generation), für unsere Nächsten,  die Stadt, das Land, den Kontinent, die Welt, für Freund und auch Feind für die gesamte Schöpfung. Wir müssen uns auf den Weg begeben, den Weg endlich Erwachsen zu werden, jeder einzelne, die ganze Menschheit.

Wenn wir das nicht schaffen, wird die Saat niemals aufgehen.

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Früchte aus meinem Garten

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