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Juli 2nd, 2016 by micha

Vertraust Du mehr auf die Kirche oder Jesu?

»Amen, Amen! –Ich sage euch:
Abba gab mir die Vollmacht in den Himmeln
und auf der Erde –damit ich ins Licht zurückführe,
die im Finstern sind, damit ich in die Wahrheit zurückführe,
die im Irrtum sind, damit ich ins Licht zurückführe,
die im Tod sind.« (Mt 28,16-20 RÜ) [1]

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Jesus sagt mir auf diesem Bild jeden Tag, worauf ich achten soll. Auf mein Herz.

Das sind Zeilen aus der Rückübersetzung alter Schriften ins Aramäische von Gunther Schwarz, er hat in über 40 jähriger Arbeit versucht, die Aussagen Jesu möglichst originalgetreu zurück zu entwickeln. Herr Schwarz ist dabei davon ausgegangen, dass Jesu, so wie auch die Propheten im alten Testament in poetischer Rede gesprochen hat. Dass um zu gewährleiten, dass  sich seine Worte besser gemerkt werden können.
Diese Methode hat heute immer noch Bestand, Gedichte oder Liedtexte können wir uns gut merken, weil sie sich Reimen und wohlklingend sind.

Für mich macht das Sinn. Und die Ergebnisse, die er dabei erzielt geben mir das Gefühl, dass sie richtig sind.

Lt. Schwarz haben die frühen Übersetzer von Aramäischen ins Griechische aus der oben genannten Vollmacht eine Allmacht gemacht:

»Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde« (Mt 28,18).

Welch schrecklicher Irrtum, als wenn Jesus sich diese Macht selbst zugeschrieben hätte, das fühlt sich für mich falsch an. Diese Allmacht, oder nach Franz Aldt „dieses Allwissen“ steht doch nur dem Vater (Abba), Gott selbst zu.

Ein gewaltiger Unterschied.

Die Frage ist doch oft die gleiche, vertraue ich mehr auf die Kirche oder Jesu?

 

 

[1] „Das Jesus Evangelium“ Günter Schwarz

 

Vertraust Du mehr auf die Kirche oder Jesu? Vertraust Du mehr auf die Kirche oder Jesu? Vertraust Du mehr auf die Kirche oder Jesu? Vertraust Du mehr auf die Kirche oder Jesu? Vertraust Du mehr auf die Kirche oder Jesu?Vertraust Du mehr auf die Kirche oder Jesu? Vertraust Du mehr auf die Kirche oder Jesu?

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Juni 17th, 2016 by micha

Der achte Tag!

 

„Am siebten Tag hatte Gott sein Werk vollendet und ruhte von aller seiner Arbeit aus.“[1]

Doch dann sah er, dass doch alles nicht so gut war wie er gedacht hatte. Die Menschen, die er nach seinem Bilde geschaffen hatte, denen er den freien Willen gegeben hatte, trafen die falschen Entscheidungen.
Sie töteten einander, führten Krieg, waren egoistisch, nutzten einander aus, erhöhten sich über andere und hatten ihren Vater und Ihren Auftrag vergessen, denn er hatte die Schöpfung unter ihre Fürsorge gestellt.

Also schickte er Ihnen am 8. Tag viele, die in seinem Namen sprachen. Um ihnen zu berichten, dass sie auf dem falschen Weg sind.

Auf einige wurde gehört, auf viele nicht, viele wurden verspottet und geschlagen, getötet für ihre Botschaft.

Dann schickte er Ihnen einen, der ganz wichtig war, der die Missverständnisse und den Fehlglauben, der über die Zeit geschehen war, richtigstellen sollte. Der ihnen zeigen sollte, wie sie wieder zum Vater zurück finden. Und er tat es.

Dann schickte er noch einen, der ebenso wichtig war. Und der sollte es noch einmal in anderen Worten sagen. Und er tat es.

 

Aber wir hören nicht auf sie bis heute.
Wir töteten einander, führen Krieg, sind egoistisch, nutzten einander aus, erhöhen uns über andere und haben unseren Vater und unseren Auftrag vergessen.

Der 8. Tag ist noch nicht vorüber, wir haben ihn noch nicht erfüllt.

Lasst uns daran arbeiten, damit er wieder sagen kann: Und es war gut.

 

Mehr dazu unter:https://www.day8.eu/

[1] Gute Nachricht Bibel

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