über mich

ÜBER MICH

Ich war jahrelang in Selbsthilfegruppen unterwegs, habe eine Verhaltenstherapie gemacht, Selbsthilfebücher gelesen. Das alles, um mich mit mir selber zu beschäftigen, um heraus zu bekommen, was in meinem Leben fehlt.

Ich habe ganz schön lange gebraucht.
Lange gebraucht, um zu bemerken, dass in meinem Leben etwas nicht stimmt. Erst mit über 40 erkannte ich meine Süchte und das, für was ich sie benutzt hatte. Ich hatte mir selbst und anderen etwas vorgemacht, mein ganzes bisheriges Leben lang.  Ich war ein ertrinkender, ein verlorener, in Begriff mich selbst, meine Ehe, meine Familie, mein gesamtes Umfeld zu zerstören.
Dann ein jahrelanger Weg bei dem Versuch der Selbsterkenntnis. Jahre um zu erkennen, wie ich funktioniere und was wichtig ist.
Wie üblich in der Therapiephase habe ich mein ganzes Leben auseinander genommen, habe mich mit meiner Kindheit, mit meinen Ängsten und mit meinen Lebenslügen beschäftigt, habe Schlüsse gezogen und mein Verhalten geändert. Für meine Therapeutin ich ein Musterschüler, ich habe begierig alles umgesetzt, was mir vermittelt wurde. Ich habe an meiner Beziehung und an meinem Verhältnis zu meinen Kindern gearbeitet. Ich habe meine Sicht der Welt verändert, habe bemerkt, dass weder Arbeit, noch Materielles, oder der Status glücklich macht.

Mit jedem Fortschritt entstanden neue Fragen, mir wurde schnell klar, dass ich mich auf einem lebenslangen Weg befinde.
Ich habe Jahre gebraucht um den Weg zu erkennen, den ich gehen muss um die Leere in mir zu füllen, um zu dem zu kommen was wichtig ist. Interessant dabei ist, dass ich eigentlich auf der Suche nach Leere bin, um mein Leben zu füllen, aber dazu später mehr.

Ich bin kein promovierter Psychologe oder Therapeut, der von seinen Erfolgen, oder den besten Methoden berichtet. Ich bin ein Betroffener, der aus seinem Leben berichtet.
Ich berichte von meinem Weg zum Licht.
Ich habe mein Wissen durch Erfahrung gebildet, durch erleben und ausprobieren, durch Schmerz und Leid, aber auch durch Glücksmomente und Freude über meine Fortschritte, meinen Erfolg. Ich bin den Weg selbst gegangen. Mir blieb gar nichts anderes übrig, wenn ich meine Familie, meine Beziehung und mich selbst retten wollte. Ich musste eine Veränderung vollziehen, ich musste mich vom Grunde her ändern, ich musste mich neu erschaffen lassen.

Trotz einer regelrechten Industrie mit Büchern in Millionenauflage, trotz der heutigen Therapiemöglichkeiten und der allgemeinen Bereitschaft, an unseren Leben zu arbeiten. Trotz dem allgemeinen Wunsch nach Zufriedenheit und Selbstverwirklichung wird meistens ein Grundbedürfnis der Menschlichen Natur schlichtweg ignoriert. Der Wunsch nach Spiritualität. Der Wunsch, an eine Höhere Ordnung zu glauben, sich Gott sicher zu sein. Das Bedürfnis nach dem Sinn. Die Frage nach unserer Rolle im Universum. Bestehen wir wirklich nur durch Zufall im Chaos?

Eine ganzheitliche Betrachtung findet zumeist nicht statt, entweder wird sich mit Verhaltensänderung oder mit Spiritualität beschäftigt.
Dieser Blog beschäftigt sich mit Verhaltensänderung mit und durch Spiritualität, was dem Grunde nach eine logische Folge ist. Dies ist eine Erkenntnis, die dem Menschen schon seit Jahrtausenden bekannt ist.

Ich bin überzeugter Christ, ich glaube an Jesus Christus, sein Opfer und an die Lehre, die er uns gebracht hat. Ich glaube aber auch, dass er nicht der einzige war, der die Lehre verkündigt hat. Ich bin überzeugt, dass auch die anderen spirituellen Meister, die Erleuchteten, uns ebenso helfen, zu uns zu finden, unsere Seele zu heilen und zu befreien.

Vielleicht könne wir ja alle zu erleuchteten werden.

Ich werde Euch meinen/Euren Weg zum Licht aufzeigen, ich werde Euch zeigen, dass das Verständnis Jahrtausendealter Meister noch heute aktuell ist und Euch in die Lage versetzen, Euren Weg im und zum Leben zu finden.
Vielleicht kann ich damit erreichen, dass die/der ein oder andere den direkten Weg findet. Und nicht, wie ich, Jahrzehnte mit der Suche verbringt.

Juni 11th, 2016 by micha